
Annika Kremer am 23.04.2011, 17:24 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
In der Berufungsverhandlung gegen die Verpflichtung zur Herausgabe von Twitter-Daten mehrerer WikiLeaks-Unterstützer an die US-Regierung hat der zuständige Richter einen geplanten Verhandlungstermin abgesagt. Stattdessen will er ein Urteil verkünden, nachdem er die schriftlichen Stellungnahmen der beteiligten Parteien in Augenschein genommen hat.
Annika Kremer am 09.04.2011, 14:29 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Das US-Justizministerium (Department of Justice, DoJ) verteidigte am gestrigen Freitag seine Bemühungen, die Twitter-Daten der WikiLeaks-Unterstützer Jacob Appelbaum, Rop Gonggrijp und Birgitta Jonsdottir einzusehen. Bedenken, ein entsprechender Antrag sei verfassungswidrig, da er die Privatsphäre und die Meinungsfreiheit gefährde, seien "absurd", so eine aktuelle Stellungnahme des DoJ.
Annika Kremer am 16.03.2011, 17:35 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die isländische Parlamentsabgeordnete und ehemalige WikiLeaks-Aktivistin Birgitta Jonsdottir nimmt in ihrem Blog ausführlich Stellung zur kürzlichen Entscheidung des US-Gerichts bezüglich des "Twittergate"-Falles. Die zuständige Richterin hatte entschieden, dass Twitter die Daten mehrerer WikiLeaks-Unterstützer - darunter die von Jonsdottir - an das US-Justizministerium herausgeben muss.
Annika Kremer am 12.03.2011, 00:42 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Virginia entschied heute, dass Twitter die vom US-Justizministerium angeforderten Daten mehrerer WikiLeaks-Unterstützer herausgeben muss. Der Einspruch gegen diese Forderung war unter anderem von den bekannten Bürgerrechtsorganisationen "American Civil Liberties Union" (ACLU) und "Electronic Frontier Foundation" (EFF) unterstützt worden.
Annika Kremer am 09.02.2011, 13:13 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Zwei Bürgerrechtsgruppen haben in den USA Beschwerde gegen den Versuch der Regierung eingelegt, die Twitter-Daten mehrerer WikiLeaks-Unterstützer ausgehändigt zu bekommen. Die Regierung hatte versucht, per Gerichtsbeschluss persönliche Daten und Kommunikationsdaten unter anderem der isländischen Parlaments-Abgeordneten Birgitta Jonsdottir zu erhalten.
Annika Kremer am 11.01.2011, 21:55 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die isländische Parlamentarierin und ehemalige WikiLeaks-Unterstützerin Birgitta Jonsdottir ist momentan Ziel einer Anordnung eines US-Gerichts, das die Herausgabe gespeicherter Daten vom Microblogging-Dienst Twitter fordert. In dieser Angelegenheit sicherte sich Jonsdottir die Unterstützung von Anwälten der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).
Annika Kremer am 09.01.2011, 20:03 Uhr - 83 Reaktionen im gulli:Board
Das US-Justizministerium forderte den Microblogging-Dienst Twitter unter Strafandrohung dazu auf, Informationen über die isländische Parlamentarierin und Ex-WikiLeaks-Mitarbeiterin Birgitta Jonsdottir herauszugeben. Jonsdottir versucht, die Herausgabe der Dokumente zu unterbinden. Daneben sind offenbar auch andere WikiLeaks-Unterstützer im Fokus.
Annika Kremer am 09.01.2011, 12:31 Uhr - 53 Reaktionen im gulli:Board
Das Dokument, in dem das US-Justizministerium den Microblogging-Dienst zur Herausgabe der Daten einiger WikiLeaks-Unterstützer auffordert, ist mittlerweile im Internet verfügbar. Somit wurde unter Anderem bekannt, welche Daten genau herausgegeben werden sollen und welche Personen betroffen sind.
Annika Kremer am 25.09.2010, 13:14 Uhr - 49 Reaktionen im gulli:Board
Ein deutscher Informatiker, der als Pseudonym den Namen "Daniel Schmitt" benutzte, war in den letzten Jahren der prominenteste deutsche Sprecher der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Nun verließ er das Projekt. Dabei ging offenbar nicht alles harmonisch zu - Schmitt äußerte Kritik am Führungsstil von WikiLeaks-Chef Julian Assange, Assange behauptet, Schmitt sei herausgeworfen worden.
Annika Kremer am 07.09.2010, 04:03 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Die Anklage von Julian Assange, dem Gründer der Whistleblowing-Website WikiLeaks, wegen Vergewaltigung war in den letzten Wochen Gegenstand von großem Medieninteresse. Das führte nun dazu, dass eine bekannte Unterstützerin der Website, die isländische Parlamentarierin Birgitta Jonsdottir, Assange zum zumindest temporären Rücktritt aufforderte.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.