
News Redaktion am 27.12.2007, 21:19 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Sehr gut besucht startet der 24. Chaos Communication Congress in Berlin. Wie jedes Jahr treffen sich die Hacker und Haecksen zwischen den Jahren und haben Spass am Gerät. Trotz des hacker- und bürgerfeindlichen Jahres 2007 ist nicht nur der Slogan optimistisch: Zukunft anonymer Kommunikation, das Hacken von Flaschenpfandautomaten, Terrorismus und kommende Virengenerationen standen und stehen auf dem Programm.
News Redaktion am 26.11.2007, 16:52 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Anonym im Web surfen: immer notwendiger wird die Möglichkeit, sich überwachungsfrei im Netz zu bewegen. Populärster Dienst ist aktuell TOR, der "Onion Router" der Electronic Frontier Foundation. Aus dem Forschungsprojekt AN.ON/JAP der TU Dresden ging der Anonymisierer JonDonym hervor, der gegenüber TOR einige Vorteile verspricht. gulli.com sprach mit Rolf Wendolsky von JonDos.
News Redaktion am 09.11.2007, 12:37 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Neben TOR war lange Zeit JAP/AN.On die Alternative zum anonymen Websurfen über Mixkaskaden, gefördert wurde das Projekt von zwei Universitäten und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Jondonym heißt das Nachfolgeprojekt, welches zur möglicherweise bevorstehenden Verbindungsdatenspeicherpflicht für Provider nun eine USB-Version zum Mitnehmen anbietet. Unterstützt wird der Dienst seit kurzem auch von der Piratenpartei Bayern.
News Redaktion am 15.11.2006, 14:01 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Die Humanistische Union hat einen Referendenentwurf des geplanten neuen Telekommunikations-Überwachungsgesetzes veröffentlicht. Demnach plant das Justizministerium unter anderem, Betreiber von Anonymisierungsdiensten wie beispielsweise TOR oder JAP zur Speicherung der Verbindungsdaten für ein halbes Jahr zu verpflichten. Weiterhin sollen Email-Accounts nur noch mit eindeutiger Identifizierung des Nutzers eröffnet werden können.
News Redaktion am 12.09.2006, 13:06 Uhr - 36 Reaktionen im gulli:Board
Es ging, wie meist, um Kinderpornografie. Mit dem KiPo-Totschlagargument sowie dem allgegenwärtigen Terrorismus können beliebig Freiheitsrechte beschnitten und Überwachungsmaßnahmen etabliert werden, mit ihnen hat man auch Gründe in der Hand, eine Reihe von TOR-Servern zu beschlagnahmen, die zur anonymen Internetnutzung verwendet wurden. Es sei nur gegen die Kinderpornografen und mitnichten gegen TOR gegangen, wird nun betont. Nichtsdestoweniger kann man sich in Deutschland ab sofort darauf einstellen, dass gelegentlich die Polizei vor der Tür steht, wenn man einen TOR-Server laufen hat.
News Redaktion am 28.08.2006, 13:06 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
AN.ON, der Anonymisierungsdienst des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und der Uni Dresden gerät weiter unter Druck. Nach Wunsch einiger Ministerien soll der Anonymiser in Zukunft Verbindungsdaten speichern. "Irgendeine Art von Vorratsdatenspeicherung" für Anonymisierungsdienste war Inhalt von Gesprächen, das am Freitag zwischen Politik und Datenschützern stattfand. AN.ON anonymisiert unter anderem über den Java Anon Proxy JAP, welchen die TU Dresden entwickelte.
News Redaktion am 23.08.2006, 11:08 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Uwe Döring, Justizminister Schleswig Holsteins, fordert das Ende des Anonymisierdienstes AN.ON und dem dazugehörigen Java Anon-Proxy JAP. Das schnelle Erfassen von Informationen werde mit den Programmen "geradezu verhindert", bemerkte der Politiker im Rahmen des allgemeinen Kampfs gegen Terror. AN.ON sei eine "Einladung an Kriminelle etwa im Bereich Kinderpornografie, und an Terroristen, sich dieser Sache zu bedienen."
News Redaktion am 17.02.2006, 14:34 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
JAP soll weiterhin kostenfrei bleiben
News Redaktion am 18.08.2005, 11:55 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
An.On - Proxy kann nun auch zu TOR verbinden
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.