
Annika Kremer am 05.02.2012, 02:00 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die isländische Aktivisten-Partei "The Movement" ist bekannt für ihre unkonventionellen Ansichten sowie ihren Einsatz für Bürgerrechte. Nun machte die Fraktion der Partei im isländischen Parlament erneut auf sich aufmerksam: am 1. Februar nominierte sie den mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning offziell für den Friedensnobelpreis.
Julian Wolf am 28.09.2011, 21:28 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Hauptkostenpunkt beim Betreiben größerer Rechenzentren ist die Kühlung der Serversysteme. Allein der Internetkonzern Google benötigte im Jahr 2010 insgesamt rund 2,26 Terawattstunden elektrische Energie zu diesem Zweck. Der britische Hoster Verne Global errichtet aus dem Grund in Island eine Serverfarm, die vollständig ohne CO2-Ausstoß auskommt.
Christian Maxheimer am 05.07.2011, 19:56 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Island gilt unter anderem in den Bereichen Internet und Demokratie als Vorreiter. Diesem Eindruck will man wohl gerecht werden. Bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung soll nun die Bevölkerung kräftig mithelfen, und zwar über Facebook, Twitter und ähnliche digitale Kanäle.
Annika Kremer am 11.01.2011, 21:55 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die isländische Parlamentarierin und ehemalige WikiLeaks-Unterstützerin Birgitta Jonsdottir ist momentan Ziel einer Anordnung eines US-Gerichts, das die Herausgabe gespeicherter Daten vom Microblogging-Dienst Twitter fordert. In dieser Angelegenheit sicherte sich Jonsdottir die Unterstützung von Anwälten der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).
Annika Kremer am 09.01.2011, 20:03 Uhr - 83 Reaktionen im gulli:Board
Das US-Justizministerium forderte den Microblogging-Dienst Twitter unter Strafandrohung dazu auf, Informationen über die isländische Parlamentarierin und Ex-WikiLeaks-Mitarbeiterin Birgitta Jonsdottir herauszugeben. Jonsdottir versucht, die Herausgabe der Dokumente zu unterbinden. Daneben sind offenbar auch andere WikiLeaks-Unterstützer im Fokus.
Annika Kremer am 31.12.2010, 21:58 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Silvester - Zeit der Jahresrückblicke und Zukunftsausblicke. Für beides bietet dieser Silvesterabend 2010 reichlich Stoff, war doch das vergangene Jahr, politisch wie technisch gesehen, eher von der ereignisreichen Sorte. Neben unerfreulichen Ereignissen gab es diesmal auch einige wichtige Lichtblicke sowie zahlreiche Ereignisse, deren letztendliche Folgen sich noch nicht abschätzen lassen.
Annika Kremer am 14.12.2010, 02:48 Uhr - 51 Reaktionen im gulli:Board
Die Kreditkarten-Unternehmen Visa und Mastercard mussten heftige Kritik - und ebenso heftige DDoS-Angriffe - für ihr Verhalten gegenüber WikiLeaks einstecken. Beide Unternehmen hatten dem Whistleblowing-Projekt aufgrund angeblich illegaler Aktivitäten die Kooperation gekündigt. In Island könnten Visa und Mastercard dafür nun weitere ernsthafte Konsequenzen drohen.
Annika Kremer am 12.11.2010, 23:30 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Whistleblowing-Website WikiLeaks gründete vor Kurzem in Island eine Firma. Bis jetzt hat diese keine Mitarbeiter, kein Büro und auch noch keine fest definierten Aufgaben. Man erwägt jedoch, das Unternehmen für die Gewinnung von Spenden- und Sponsorengeldern einzusetzen, so WikiLeaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson.
Annika Kremer am 21.06.2010, 13:28 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) wurde in der vergangenen Woche vom isländischen Parlament verabschiedet. Nun äußerten sich die Verantwortlichen erstmals zum Zeitplan der Umsetzung. Das Gesetzespaket soll die Pressefreiheit in Island massiv verbessern.
Annika Kremer am 16.06.2010, 14:40 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) wurde in den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwoch vom Althingi, dem isländischen Parlament, verabschiedet. Island soll nun zu einem Hafen für digitale Medien und investigativen Journalismus werden.
Annika Kremer am 15.06.2010, 22:02 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI), eine umfassende Gesetzesinitiative zur Pressefreiheit in Island, geht in die entscheidende Phase. Schon am morgigen Mittwoch wird das Parlament über die Initiative abstimmen.
Annika Kremer am 25.02.2010, 23:44 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI), deren Ziel die Schaffung eines völlig neuen Presserechts in Island ist, nahm heute im Parlament die erste Hürde. Journalisten, Blogger und Whistleblower haben also Grund zur Hoffnung.
Annika Kremer am 20.02.2010, 18:04 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Wie könnte sich ein neues Presserecht in Island auf Journalisten und Blogger in anderen Ländern auswirken? Dieser Frage widmen die Verantwortlichen der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) nun einen ausführlichen Text - und liefern interessante Denkanstöße.
Annika Kremer am 16.02.2010, 02:23 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die Pläne, Island zu einem "Hafen für investigativen Journalismus" auszubauen, gehen in die heiße Phase. Kurz bevor die entsprechenden Pläne dem isländischen Parlament vorgelegt werden, können Befürworter nun online ihre Unterstützung bekunden.
Annika Kremer am 12.02.2010, 09:01 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Schon auf dem 26C3 gab es erste Andeutungen zu Plänen, Island zu einem "Datenfreihafen" zu machen. Nun wurden diese Pläne konkret und öffentlich: die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) soll Islands Presse- und Meinungsfreiheit zur stärksten der Welt machen.
News Redaktion am 26.05.2008, 01:31 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Das die Lobbyorganisationen der Filesharing-Gegner Agenten bei den "Piraten" einschleusten ist schon vorgekommen - in die andere Richtung war das bisher nicht der Fall. Bisher - denn am Freitag gab ein isländischer Sprecher eines BitTorrent-Trackers seine erfolgreiche Infiltration bekannt.
News Redaktion am 10.05.2008, 18:35 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nach vielen Ups und Downs wird die Serie von Gerichtsbeschlüssen mit einer positiven Nachricht für die Anhänger der isländischen Website "torrent.is" abgerundet. Die Seite und auch der bedeutenste BitTorrent-Tracker der Insel soll am 16. Mai wieder in voller Pracht online gehen.
News Redaktion am 17.03.2008, 07:29 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Torrent.is wurde diese Woche von einem Gericht in Islands Hauptstadt Reykjavík geschlossen und wird aller Wahrscheinlichkeit nach für immer offline bleiben. Zudem besteht die Möglichkeit, dass jede Menge zivilrechtliche Klagen auf die Betreiber zukommen. Die Website erfreute sich beim Volk großer Beliebtheit, nahezu 10% aller Einwohner der Insel waren Mitglieder dieses BitTorrent-Trackers.
News Redaktion am 06.03.2008, 16:02 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Angenehmere Lebenszeichen eines Filesharing-Protokolls sind denkbar: Direct Connect aka DC++, ein in Deutschland nie wirklich populär gewordenes P2P-Protokoll, wurde für neun Isländer zum Stolperstein. Geldstrafen von insgesamt mehr als 25.000 Euro wurden in Island wegen Filmtauschens verhängt.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.