
Annika Kremer am 24.04.2012, 13:14 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Iranische Behörden teilten am heutigen Dienstag mit, dass die kürzlichen IT-Sicherheits-Vorfälle in Anlagen der dortigen Öl-Industrie keine bleibenden Schäden hinterlassen hätten. Eine genaue Einschätzung der Folgen der von vielen Experten als mutmaßlicher Cyber-Angriff eingestuften Probleme werde aber noch zwei bis drei Tage dauern.
Robert Clausen am 28.02.2012, 21:52 Uhr - 61 Reaktionen im gulli:Board
Wie aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hervorgeht, unterdrückt das iranische Regime offenbar die Opposition stärker als bisher. Grund dafür sind wahrscheinlich die anstehenden Parlamentswahlen am Freitag. Dabei wird vor allem auch gegen Netzaktivisten vorgegangen.
Annika Kremer am 15.02.2012, 16:24 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Iranischen Experten gelang es offenbar, den Sabotage-Trojaner Stuxnet erfolgreich von den Systemen des landeseigenen Atom-Programms zu entfernen. Zu diesem Schluss kamen zumindest westliche Regierungen, die die Vorgänge im Iran, der ohnehin unter ständiger Beobachtung westlicher Länder steht, untersuchten.
Annika Kremer am 11.02.2012, 02:26 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Im Iran wurde im Verlauf der letzten Tage die Filterung von Internet-Verbindungen massiv verschärft. Insbesondere werden per SSL/TLS verschlüsselte Verbindungen blockiert. Die Entwickler des Tor-Projekts wollen jedoch helfen - und setzen eigens dazu eine neuartige Technologie ein, die verschlüsselte Verbindungen harmlos erscheinen lässt.
Lars Sobiraj am 10.01.2012, 18:24 Uhr - 43 Reaktionen im gulli:Board
Ein US-amerikanischer Videospielentwickler wurde im Iran wegen Spionage zum Tode verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, im Auftrag der CIA tätig zu sein. Seine Mutter erklärte zum Urteil, Amir Mirzaei Hekmati habe sich lediglich für einen Familienbesuch in den Iran begeben. Sein ganzes Leben instrumentalisiere man für politische Zwecke. Der komplette Prozess sei weder fair noch transparent gewesen.
Annika Kremer am 04.12.2011, 19:26 Uhr - 59 Reaktionen im gulli:Board
Aktivisten des Online-Kollektivs Anonymous widmen sich den derzeit herrschenden Spannungen zwischen dem Iran und westlichen Ländern, insbesondere Großbritannien und den USA. Im Rahmen einer als "#OpSaveTheWorld" titulierten Medienkampagne wollen sie Informationen über den Iran verbreiten und plädieren für einen Dialog mit dem als totalitär geltenden Land.
Robert Clausen am 17.09.2011, 20:04 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Dem Iran, der ja bekanntlich nicht der größte Verfechter der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit ist, ist es gelungen, das TOR-Netzwerk in seinem Land zu blockieren. Dabei wurde offenbar DPI, also Deep Packet Inspection genutzt, um die Gültigkeitsdauer von SSL Zertifikaten auszulesen, an denen TOR erkennbar ist.
Annika Kremer am 26.04.2011, 17:00 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Wurde der Iran tatsächlich von einem weiteren schweren Cyber-Angriff heimgesucht? Sicherheitsexperten sind skeptisch. Ohne die Malware zu Gesicht zu bekommen, sei es unmöglich, die Behauptungen der iranischen Regierung zu verifizieren, sagt beispielsweise Sicherheitsforscher Kevin Haley vom Unternehmen Symantec.
Annika Kremer am 25.04.2011, 22:35 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Iran wurde angeblich - nach der Sabotage der Atomanlage Bushehr durch den berüchtigen Trojaner Stuxnet - Opfer eines weiteren Cyber-Angriffs. Das teilte Gholamreza Jalali, der Leiter der iranischen Zivilverteidigung, am heutigen Montag mit. Der Cyber-Schädling, der den Spitznamen "Stars" erhielt, wird von iranischen Experten derzeit untersucht.
Annika Kremer am 18.04.2011, 16:18 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Wer die Verantwortlichen hinter dem berüchtigten Computerschädling Stuxnet sind, ist nach wie vor nicht abschließend geklärt. Ganz oben auf der Liste der Verdächtigen stehen die USA und Israel. Nun jedoch wird auch das deutsche Unternehmen Siemens beschuldigt: ein ranghoher iranischer Militärvertreter warf Siemens am Sonntag vor, bei der Programmierung von Stuxnet geholfen zu haben.
Annika Kremer am 28.03.2011, 11:43 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der mutmaßlich hinter der kürzlichen Kompromittierung einer SSL-CA und der Ausstellung mehrerer gefälschter SSL-Zertifikate steckende Angreifer hat sich zu seinem Tun bekannt. Dabei dementierte er, irgendwelche Verbindungen zur "Iranian Cyber Army" zu haben. Diese Verbindung war von den Betroffenen zeitweise vermutet worden.
Annika Kremer am 24.03.2011, 22:28 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Bei der kürzlich erfolgten Kompromittierung der SSL-CA Comodo könnte es sich um einen gezielten Cyber-Angriff von iranischer Seite gehandelt haben. Das deutet Comodo in einem neuen Blog-Eintrag zum Thema an. Der Vorfall verlange "dringendes Handeln der gesamten Sicherheitsbranche", so Comodo-Sprecher Phillip Hallam-Baker.
Timm Pawlik am 15.03.2011, 14:25 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Als Reaktion auf die Angriffe aus dem Ausland, hat die Revolutionsgarde nun eine Unterorganisation damit beauftragt eine Einheit aus Hackern aufzustellen. Ziel dieser Einheit ist es anti-iranische Webseiten anzugreifen, ließ ein Kommandant der Einheit verlautbaren. Dies steht im Einklang mit den Aussagen eines hochrangigen Militärangehörigen, der ebenfalls Cyberattacken angekündigt hat.
Malte Kremer am 15.02.2011, 17:48 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Eine weitere Expertenanalyse des Quellcodes liefert neue Erkentnisse: Der Code wurde scheinbar sehr gezielt gegen das iranische Atomprogramm entwickelt und optimiert. Die ersten bereits Anfang 2009 angegriffenen Ziele (größtenteils im Iran) stehen scheinbar alle im Zusammenhang mit dem Projekt.
Christian Maxheimer am 11.02.2011, 19:47 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Ein Cable aus der US-Botschaft in Berlin zeigt, dass man von deutscher Seite aus offenbar versucht hat, eine Lieferung von Computerausrüstung an den Iran zu verhindern. Der Grund für das Vorgehen war die Frage, ob dieses seinen Ursprung in Deutschland hatte.
Annika Kremer am 04.02.2011, 20:59 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das Ausmaß der im Iran durch den Computerschädling Stuxnet angerichteten Schäden ist unklar und wird kontrovers diskutiert. Der amtierende Direktor der iranischen Atomenergie-Behörde, Mohammad Ahmadian, sagte, Behauptungen über schwere Schäden seien reine Propaganda. Eine Untersuchung sollte es aber trotzdem geben.
Klaus Müller am 01.02.2011, 19:43 Uhr - 118 Reaktionen im gulli:Board
Zwei Administratoren pornografischer Websites sind im Iran zum Tode verurteilt worden. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, durch ihre Tätigkeit die "Unantastbarkeit des Islam" beleidigt zu haben. Die Urteile müssen noch durch den Obersten Gerichtshof bestätigt werden.
Annika Kremer am 27.01.2011, 16:30 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die russische Regierung gab am gestrigen Mittwoch eine Aufsehen erregende Stellungnahme zum Computerschädling Stuxnet ab. Der russische Botschafter Dmitry Rogozin empfahl der NATO, den Angriff und seine Folgen genauer zu untersuchen. Er warnte, Stuxnet könnte "ein neues Tschernobyl" auslösen.
Timm Pawlik am 22.01.2011, 19:10 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Die im Zuge der Cablegate-Affäre enthüllten Dokumente offenbaren nun, dass das Amt für Sicherheit und Internationale Beziehungen eine "Politik der verdeckten Sabotageoperationen" für den Umgang mit dem Iran empfahl. Diese Strategie beinhaltet unerklärliche Explosionen sowie Unfälle und Hackerattacken.
Annika Kremer am 18.01.2011, 11:47 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die iranische Regierung ist offenbar der Ansicht, dass die USA hinter dem Computervirus Stuxnet stecken. Das erklärte der iranische Atomunterhändler Said Dschalili in einem TV-Interview. Stuxnet hatte erhebliche Schäden in iranischen Atom-Anlagen angerichtet; Experten vermuten, dass es sich dabei um gezielte Sabotage handelte.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.