
Annika Kremer am 04.05.2011, 13:19 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Bald werden keine Vorräte an freien IPv4-Adressen mehr vorhanden sein. Die Umstellung auf den Nachfolger IPv6 wird daher momentan beschleunigt vorangetrieben. Datenschützer hatten jedoch vielfach Bedenken angemeldet, IPv6 gefährde die Privatsphäre der Internetnutzer. Insbesondere die Vergabe statischer IP-Adressen war ihnen ein Dorn im Auge. Nun geben einige Provider diesbezüglich Entwarnung.
Klaus Müller am 03.05.2011, 15:17 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Filesharing Massenabmahnungen sind in den USA inzwischen ein immer geringer werdendes Problem. Ursächlich hierfür dürfte die umsichtige Vorgehensweise der Justiz sein. Nun hat ein Richter 1.017 Auskunftsverfahren gestoppt. Seine Argumentation war simpel: IP-Adressen sind keine Menschen.
Julian Wolf am 15.04.2011, 17:02 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Das Asia Pacific Network Information Centre, kurz APNIC, meldet, dass sein Vorrat an IPv4-Adressen restlos erschöpft ist. Vor Kurzem sei der letzte Block der IPs älterer Generation vergeben worden. Nun liege man nahezu auf dem Trockenen. Lediglich kleine Reserven seien für den Umstieg auf IPv6 weiterhin vorhanden.
Annika Kremer am 28.01.2011, 15:07 Uhr - 47 Reaktionen im gulli:Board
Die IP-Adressen für das momentan verwendete IPv4-Protokoll werden zunehmend knapp. Die letzten noch verbliebenen großen Adressblöcke werden bald verteilt werden - Experten rechnen damit, dass die Verteilung dieser Adressen bereits in den nächsten Tagen beginnen wird. Dieser Vorrat wird Prognosen zufolge etwa bis September 2011 reichen.
Klaus Müller am 27.02.2010, 14:25 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Ein Berufungsgericht in Paris hat eine interessante Entscheidung getroffen. Nach Ansicht der Richter handelt es sich bei IP-Adressen nicht um persönliche Daten, da sich damit keine Einzelperson identifizieren lässt.
Annika Kremer am 22.12.2009, 21:38 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Cyberkriminelle ändern ihre Taktiken: Anstatt auf die Angebote fragwürdiger Provider oder allgemein zugänglicher Hosting-Dienste zuzugreifen, gehen sie zunehmend dazu über, eigene Rechenzentren aufzubauen. So sollen Takedowns erschwert werden.
News Redaktion am 14.08.2009, 14:46 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Entwarnung für Filesharer in Österreich? Der Oberste Gerichtshof in Wien hat entschieden, dass Internetprovider die Daten ihrer Kunden im Falle einer Rechtsverletzung nur dann aushändigen müssen, wenn ein richterlicher Beschluss vorliegt.
News Redaktion am 17.06.2009, 17:29 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Auseinandersetzung zwischen dem australischen Provider iiNet und der Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) hat sich erneut zugespitzt.
News Redaktion am 11.06.2009, 13:48 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die norwegische Datenschutzbehörde hat vorgegeben, dass IP-Adressen bei Providern nicht länger als drei Wochen gespeichert werden dürfen.
News Redaktion am 10.06.2009, 16:33 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hatte vor einigen Monaten eine Empfehlung an das Anti-Piraterie Unternehmen Logistep AG ausgesprochen, die Datenerhebung und -Verarbeitung zu unterlassen. Nach einer Absage seitens der Logistep AG reichte der EDÖB seine Empfehlung zur Entscheidung an das Schweizer Bundesverwaltungsgericht weiter.
News Redaktion am 07.06.2009, 13:12 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Am vergangenen Mittwoch fand die Verhandlung der BitTorrent-Seite Mininova gegen die niederländische Anti-Piraterie BREIN statt. Neben einer Zusammenfassung sind inzwischen weitere Details bekannt geworden, die durchaus interessant sind.
News Redaktion am 30.05.2009, 16:12 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Das Landgericht Köln hat in einem Beschluss, der bereits Ende September 2008 ergangen ist, eine höchst kritische Äußerung bezüglich der Beweiskraft von IP-Adressen in Fällen von Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen getroffen.
News Redaktion am 24.05.2009, 13:12 Uhr - 38 Reaktionen im gulli:Board
Wie ein aktueller Beitrag von Techcrunch aufdeckt, wurden offensichtlich doch Last.fm-Nutzerdaten an die Recording Industry Association of America (RIAA) ausgehändigt. Jedoch war es nicht Last.fm, durch das die Daten weitergeleitet wurden.
News Redaktion am 14.04.2009, 19:56 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Eine womöglich weit reichende Entscheidung im Bezug auf den Zivilrechtlichen Auskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzungen in Internettauschbörsen hat das Oberlandesgericht Düsseldorf getroffen.
News Redaktion am 16.11.2008, 18:13 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass es dem Enthüllungsportal Wikileaks offenbar gelungen ist, eine Reihe von IP-Adressen dem Bundesnachrichtendienst (BND) zuzuordnen - was im Netz für einiges an Aufmerksamkeit sorgte. Nun reagierte man beim BND auf diese Vorgänge.
News Redaktion am 17.09.2008, 13:23 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Vor etwa zwei Wochen berichteten wir über die vermutlich erstmalige Durchsetzung des zivilrechtlichen Auskunftsanspruches. Eine abmahnende Kanzlei erklärte in einer Pressemitteilung, welch großartiger Erfolg dies sei. Das Landgericht hatte nämlich bereits ein Album für einen gewerbsmäßigen Umfang herangezogen, so dass die Daten vom Provider im Rahmen des Auskunftsanspruchs abgefragt werden konnten. Der Beschluss des Landgerichts Köln liegt nun vor, und er ist keinesfalls so genial, wie man dies bislang angenommen hatte.
News Redaktion am 11.01.2008, 16:11 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Udo Vetter berichtet von einem Mandanten, der eine Hausdurchsuchung hinnehmen musste. Anlass: Computerbetrug. Den jedoch nicht er vorgenommen haben will, sondern jemand, der ein altes GMX-Account des Geschädigten genutzt hatte. Als Beweismaterial, welches zur Haussuchung genügt, reichte das einem Richter offenbar bereits aus.
News Redaktion am 06.12.2007, 17:03 Uhr - 84 Reaktionen im gulli:Board
Große Koalitionen scheinen einen unerklärlichen Drang zur Abschaffung von Datenschutz und Bürgerrechten zu verspüren. In Österreich wurde dem Parlament per Schnellschuss ein Abänderungsantrag zum neuen Sicherheitspolizeigesetz zur Abstimmung vorgelegt. Ohne richterliche Anordnung sollen bei "Gefahr im Verzug" demnach Polizisten IP-Adressen, Namen und Anschrift des Nutzers sowie Handy-Standortdaten ausgehändigt werden.
News Redaktion am 26.07.2007, 17:06 Uhr - 42 Reaktionen im gulli:Board
Eine schwere Schlappe deutet sich für die Filesharing-Abmahner an: das Amtsgericht Offenburg betrachtet die Herausgabe der Anschlussdaten des mutmaßlichen Täters für "offensichtlich unverhältnismäßig". Praktisch alle Argumente der Musikindustrie wurden in der Begründung abgebügelt, die gängige Methode der Industrie, einen kompletten Track von einem Tauschbörsennutzer zu laden und diesen als Beweismittel zu präsentieren, könnte damit zum stumpfen Schwert werden.
News Redaktion am 13.07.2007, 08:13 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die schon häufiger in den USA in die Schlagzeilen geratene Firma MediaDefender hat jetzt aktuell die Domain P2P.net erworben. Noch letzte Woche hatte MediaDefender traurige Berühmtheit erlangt, indem man den browsenden Usern eine eigene BitTorrent-Seite vorgaukelte. Diese sollte die Besucher dazu animieren, auf Miivi.com Kinoblockbuster via P2P herunter zu laden. Da dieses Unternehmen im Auftrag der MPAA, BSA, RIAA und andere Organisationen tätig ist, muss man sich nicht lange fragen was mit den gesammelten IP-Adressen passieren soll.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.