
Two Bit am 21.05.2012, 14:17 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Im Deckmantel des Jugendschutzes sperren britische Mobilfunkbetreiber „gefährliche Seiten“. Um pornografische Inhalte von Kindern fern zu halten werden Seiten indiziert und nicht mehr zugänglich gemacht. Dabei trifft es, wie die Open Rights Group zeigen konnte, immer wieder Seiten die keinerlei pornografisches Material anbieten.
Annika Kremer am 12.03.2012, 23:03 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) den aktuellen Bericht über die "Feinde des Internets". Dieser listet Staaten mit "massiver Online-Überwachung" auf und dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen.
Robert Clausen am 28.11.2011, 22:44 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Die Türkei ist bekanntlich nicht das internetfreundlichste Land. Deswegen gingen schon in der Vergangenheit Menschen unter dem Motto "Fasst unser Internet nicht an" wiederholt auf die Straße. Die Regierung legt nun nach und führt eine Liste mit verbotenen Wörtern ein, die zensiert werden müssen - ohne die notwendige Rechtsgrundlage.
Robert Clausen am 05.10.2011, 23:02 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das Online-Kollektiv Telecomix hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch 54 GB an Dokumenten hochgeladen, die das Zensurverhalten der syrischen Regierung dokumentieren. Mittels speziell dafür eingerichteter HTTP-Proxy-Server wurde der Datenverkehr syrischer Bürger überwacht und zensiert. Die Technik dazu kommt aus den USA.
Klaus Müller am 05.10.2011, 14:14 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Aus Protest gegen ein geplantes Gesetz der italienischen Regierung haben die Betreiber der italienischen Wikipedia-Version die Seite abgeschaltet. Das "DDL Intercettazioni" (Abhörgesetz) verpflichtet die Betreiber von Webseiten, inhaltliche Korrekturen an Beiträgen vorzunehmen, wenn dies verlangt wird. Hierfür haben sie 48 Stunden Zeit - anderenfalls droht eine Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro.
Lothar Serra Mari am 02.10.2011, 21:04 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Ja, is' denn heut' scho' Weihnachten? Na ja, noch nicht ganz, aber immerhin Wochenende. Und wie jedes Wochenende verbleibt mir die ehrenvolle Aufgabe, die vergangene Woche noch einmal humoristisch aufleben zu lassen. Heute: die Kauder'sche Urheberrechtsauffassung, T-Zensur, Internetsuchtis, Facebook-Daten-CDs und beinahe klagende Musikpiraten.
Sener Dincer am 26.09.2011, 15:21 Uhr - 64 Reaktionen im gulli:Board
Eine vom Bundesgesundheitsministerium initiierte Studie brachte die Erkenntnis, dass rund 560.000 Menschen in Deutschland als internetsüchtig eingestuft werden können. Ein Prozent der 14- bis 64-Jährigen seien somit betroffen. Dies verkündete die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans am heutigen Montag in Berlin.
Lars Sobiraj am 24.08.2011, 12:19 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Vom Invisible Internet Project (I2P) wurde letzte Nacht Version 0.8.8 veröffentlicht. I2P ist ein freies Software-Projekt mit dem Ziel, ein eigenes, zensurfreies und anonymes Netzwerk im Internet zu erschaffen. Neben zahlreichen Bugfixes wurde die Datenbank überarbeitet, die nun 10 Mal schnellere Abfragen erlaubt. Man möchte damit vor allem dem schnellen Anstieg der Nutzer von I2P gerecht werden.
Lothar Serra Mari am 15.08.2011, 14:31 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Und wieder ist eine Woche zu Ende. Und wieder sind News über den Ticker gerattert, die doch schon ein wenig zum schmunzeln einladen, oder uns gleich Angst und Bange machen. Hier also nun die Highlights dieser Woche: Googles Datenschutz, die Pläne des großen Friedrich, GTA: London und eine interessante Definition, was genau ein "Hacker" ist.
Annika Kremer am 29.06.2011, 15:22 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Google-CEO Eric Schmidt warnt vor einem "Sturm der Internet-Zensur" in der nächsten Zeit. Schmidt vermutet, dass insbesondere die arabischen Staaten angesichts der dortigen instabilen politischen Situation verstärkt auf die Zensur von Online-Medien und -Kommunikationsplattformen zurückgreifen werden. Aber, so warnen Experten, auch westliche Demokratien zensieren zunehmend das Internet.
Fritz Effenberger am 19.05.2011, 20:10 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nicht nur in Arabien und Spanien regt sich Widerstand gegen die staatliche Autorität, auch in der Türkei beginnen Massendemonstrationen, hier gegen geplante, schärfere Internetzensur. Soziale Netzwerke und Blogs spielen dabei eine tragende Rolle, die Behörden reagieren gewohnt unflexibel.
Lars Sobiraj am 29.04.2011, 13:03 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Das neue Gesetz wurde in Indien schon vor einem Monat ohne jedes Aufsehen verabschiedet. Damit ist kein Inder mehr vor einer Verfolgung sicher, der etwas im Internet veröffentlicht. Die Richtlinien wurden so schwammig ausgelegt, dass man praktisch zur Löschung aller möglichen Inhalte gezwungen werden kann. Das Gesetz sieht aber auch strafrechtliche Konsequenzen für die Autoren vor.
Lars Sobiraj am 20.04.2011, 11:56 Uhr - 93 Reaktionen im gulli:Board
Freien Journalisten aus dem Ausland wird der Zugang zu Pressekonferenzen verweigert. Die Vertreter der japanischen Medien werden zweimal täglich informiert, die ausländischen Korrespondenten einmal in der Woche. Telefongesellschaften und ISPs sollen dabei helfen, dass keine "falschen" Informationen an die Öffentlichkeit geraten. Es gehe um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Moral.
Timm Pawlik am 10.04.2011, 21:37 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die letzten sieben Tage haben mal wieder einige Nachrichten für uns bereit gehalten, die eines zweiten Blickes würdig sind. Werden wir demnächst von virtuellen Exorzisten, die Zombienetzwerke befehligen, zugespammt? Wird Mindestdatenspeicherung der neue Sommertrend? Und warum darf man plötzlich über saudische Luftpiraterie schmunzeln? Ein nicht ganz ernstgemeinter Erklärungsversuch...
Timm Pawlik am 09.04.2011, 20:26 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
In ihrem Bericht zur Lage der Menschenrechte auf der Welt kritisiert die US-Regierung das Vorgehen von Nationen wie Saudi-Arabien und China bezüglich deren Verständnis von Meinungsfreiheit. Außerdem rügt der Bericht etliche Nationen, die ihren Bürgern den freien Zugang zum Internet verwehren. In Europa werden Russland und Weißrussland für ihren Umgang mit Regimekritikern angeprangert.
Julian Wolf am 02.04.2011, 20:38 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Streit um den Twitteraccount Atomforum_eV geht in eine weitere Runde. Nachdem sich das deutsche Atomforum offenbar doch dazu entschloss, die Satiriker der Hedonistischen Nukleare bei Twitter auszuschließen, ist der Account seit gestern Abend wieder online.
Annika Kremer am 23.03.2011, 00:11 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Ein Forscherteam der Universität "Georgia Tech" soll für Google eine Software entwickeln, die Reduzierungen der Bandbreite, Zensur und andere "Transparenzprobleme" im Internet einfach und effizient aufspüren kann. Der Suchmaschinengigant zahlt dafür eine Million US-Dollar - gut 700.000 Euro - an Forschungsgeldern.
Annika Kremer am 11.03.2011, 21:32 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Zum morgigen "Welttag gegen Internetzensur" zieht die Journalisten-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) eine eher ernüchternde Bilanz: Jedem dritten Internetnutzer weltweit bleibt der Zugang zu einem freien Netz verwehrt. Zehn Staaten bekamen gar den Titel "Feinde des Internets" verliehen. Erstmals steht auch ein EU-Mitglied wegen Einschränkungen der Informationsfreiheit unter Beobachtung.
Timm Pawlik am 18.02.2011, 02:12 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
In einer gestern veröffentlichten Presseerklärung unterstrich die Unionsfraktion ihren Standpunkt beim Thema Internetzensur. Nach einem Treffen mit Abgeordneten der französischen Partei UMP, der auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy angehört, habe man grosse Übereinstimmungen beider Lager in Bezug auf die Netzpolitik finden können.
Timm Pawlik am 17.02.2011, 17:34 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
In ihrer Rede sagte die US-Außenministerin, es sei kein Widerspruch, gegen Wikileaks vorzugehen und gleichzeitig die Freiheit im Internet zu verteidigen. Sie betonte die Wichtigkeit der neuen sozialen Medien wie Facebook oder Twitter anhand der Vorkommnisse in der arabischen Welt und dementierte gleichzeitig, dass die US-Regierung Unternehmen die Zusammenarbeit mit Wikileaks untersagte.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.