
Annika Kremer am 04.01.2012, 02:45 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Medienberichten zufolge verabschiedete die Republik Weißrussland kürzlich ein Gesetz, dass es für Bürger und Bewohner des Landes illegal macht, auf ausländische Websites zuzugreifen oder diese - insbesondere kommerziell - zu nutzen. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit behandelt und mit Bußgeldern von bis zu umgerechnet 100 Euro belangt.
Annika Kremer am 04.12.2011, 12:38 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
In Russland finden am heutigen Sonntag Parlamentswahlen statt. Im Umfeld dessen wurden populäre Websites, die Kritik an den momentanen Machthabern übten, offenbar zum Ziel von Hackerangriffen. Der Chefredakteur des regierungskritischen Radiosenders Echo Moskau, Alexej Wenediktow, äußerte die Vermutung, dass so Berichte über Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen unterdrückt werden sollen.
Annika Kremer am 06.08.2011, 20:57 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
Die US-amerikanische "National Lawyers Guild" (NLG) sichert Hacktivisten, insbesondere Mitgliedern des Online-Kollektivs Anonymous, juristische Unterstützung im Falle einer Durchsuchung, Befragung oder Festnahme zu. Zur Begründung erklären die Anwälte, ihre Organisation unterstütze seit nunmehr 75 Jahren Menschen, die "beim Einsatz für Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit angegriffen werden."
Annika Kremer am 09.07.2011, 16:48 Uhr - 58 Reaktionen im gulli:Board
Ein Teil des Internet-Kollektivs Anonymous will seine politischen Ziele offenbar zukünftig auf anderem Wege als bisher durchsetzen. Die Hacktivisten planen die Gründung einer Partei, die sich für Ziele wie Informations- und Meinungsfreiheit und Netzneutralität einsetzen soll. So sollen Menschen, die mit den Zielen, nicht aber den Methoden von Anonymous sympathisieren, angesprochen werden.
Annika Kremer am 23.06.2011, 13:37 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
In der Diskussion um Zugangssperren wurde innerhalb der Europäischen Union (EU) eine endgültige Einigung erzielt. Wie sich bereits zuvor abzeichnete, entschieden die zuständigen EU-Gremien, den einzelnen Ländern die Einrichtung von Netz-Filtern freizustellen. Eine Verpflichtung zur Sperrung von Websites mit illegalen Inhalten wird es somit nicht geben.
Annika Kremer am 17.05.2011, 13:18 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) befürchtet, dass Regierungen zuviel Kontrolle über die Kommunikation im Internet ausüben. Die kürzlich mit Hilfe von Social Media gewonnenen neuen Freiheiten in vielen Ländern stünden "auf Messers Schneide", so ein aktueller Bericht. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens startete AI daher eine Kampagne für mehr Freiheit im Internet.
Annika Kremer am 16.05.2011, 23:39 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Pläne, unter der Bezeichnung eines "virtuellen Schengen-Raumes" EU-weite Netzsperren durchzusetzen, stoßen offenbar auf heftige Kritik. Viele EU-Parlamentarier halten die Idee für "nicht mehrheitsfähig". Mittlerweile distanziert sich auch der Rat der Europäischen Union von der Idee einer "EU-Blacklist".
Annika Kremer am 11.05.2011, 13:47 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks-Gründer Julian Assange wurde am gestrigen Dienstag mit einer Goldmedaille der "Sydney Peace Foundation" ausgezeichnet. Der gebürtige Australier wurde für seinen "außergewöhnlichen Mut im Einsatz für die Menschenrechte" geehrt. Assange ist erst die vierte Person in der 14-jährigen Geschichte der Stiftung, der eine Goldmedaille verliehen wurde.
Annika Kremer am 28.04.2011, 12:29 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die Europäische Union (EU) setzt sich offenbar erneut für EU-weit einheitliche Netzsperren ein. Ein aktueller Entwurf der Arbeitsgruppe für Strafverfolgung des Rats der Europäischen Union sieht die Einführung eines "virtuellen Schengen-Raumes" und europaweiter Blacklists für unerwünschte Inhalte vor.
Timm Pawlik am 09.04.2011, 20:26 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
In ihrem Bericht zur Lage der Menschenrechte auf der Welt kritisiert die US-Regierung das Vorgehen von Nationen wie Saudi-Arabien und China bezüglich deren Verständnis von Meinungsfreiheit. Außerdem rügt der Bericht etliche Nationen, die ihren Bürgern den freien Zugang zum Internet verwehren. In Europa werden Russland und Weißrussland für ihren Umgang mit Regimekritikern angeprangert.
Annika Kremer am 30.03.2011, 13:38 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die "OpenNet Initiative" hat kürzlich einen Bericht herausgebracht, der untersucht, welche westlichen Unternehmen Überwachungs- und Zensursoftware an repressive Regimes im Mittleren Osten liefern. Der mit "West Censoring East:The Use of Western Technologies by Middle East Censors 2010-2011" belegt, dass derartige Geschäfte alles andere als die Ausnahme darstellen - und oftmals kaum bekannt sind.
Annika Kremer am 11.03.2011, 21:32 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Zum morgigen "Welttag gegen Internetzensur" zieht die Journalisten-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) eine eher ernüchternde Bilanz: Jedem dritten Internetnutzer weltweit bleibt der Zugang zu einem freien Netz verwehrt. Zehn Staaten bekamen gar den Titel "Feinde des Internets" verliehen. Erstmals steht auch ein EU-Mitglied wegen Einschränkungen der Informationsfreiheit unter Beobachtung.
Annika Kremer am 01.03.2011, 11:33 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière lehnt die sofortige Einführung von Zugangssperren ab. Entsprechenden Forderungen aus der eigenen Partei erteilt der CDU-Politiker eine Absage. Zwar ist de Maizière nicht grundsätzlich gegen Netzsperren, er will die Entscheidung aber überlegter und unter Einbeziehung des Koalitionspartners FDP treffen.
Annika Kremer am 28.02.2011, 14:12 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
Zugangssperren illegaler Inhalte - insbesondere der Darstellung von Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung - sind in Deutschland derzeit im Rahmen des Grundsatzes "Löschen statt Sperren" ausgesetzt. Die Frist dafür läuft jedoch um Mitternacht ab. Die Unionsparteien fordern nun eine sofortige Einführung der umstrittenen Maßnahme.
Lars Sobiraj am 23.02.2011, 12:09 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen 22. Februar hat der AK Zensur die zuvor angekündigte Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Anwälte Thomas Stadler und Dominik Boecker vertreten die vier Beschwerdeführer. Sie halten das Zugangserschwerungsgesetz aus formalen wie inhaltlichen Gründen für nicht verfassungskonform.
Timm Pawlik am 17.02.2011, 17:34 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
In ihrer Rede sagte die US-Außenministerin, es sei kein Widerspruch, gegen Wikileaks vorzugehen und gleichzeitig die Freiheit im Internet zu verteidigen. Sie betonte die Wichtigkeit der neuen sozialen Medien wie Facebook oder Twitter anhand der Vorkommnisse in der arabischen Welt und dementierte gleichzeitig, dass die US-Regierung Unternehmen die Zusammenarbeit mit Wikileaks untersagte.
Annika Kremer am 22.10.2010, 18:33 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Chinesische Menschenrechtsaktivisten planen offenbar eine Whistleblowing-Website nach dem Vorbild von WikiLeaks. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen chinesischen Zeitungsbericht. Das Ziel der Aktivisten ist es angeblich, "demokratische Reformen in der Volksrepublik zu erzwingen".
Annika Kremer am 18.10.2010, 19:06 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Die Veröffentlichung von rund 400.000 Dokumenten über den Irak-Krieg durch die Whistleblowing-Website WikiLeaks wird nicht, wie in einigen Medienberichten behauptet, bereits am heutigen Montag erfolgen. Dies teilte ein isländischer WikiLeaks-Sprecher mit. Man plane allerdings, die Dokumente "sehr bald" online zu stellen.
Annika Kremer am 27.09.2010, 17:31 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die Datenschutz-Organisation Privacy International (PI) appelliert in einem offenen Brief an das europäische Parlament, die geplanten Netzsperren bestimmter rechtswidriger Websites noch einmal kritisch zu überprüfen. Die Aktivisten stellen eine Reihe von Argumenten vor, um zu belegen, dass Netzsperren nicht nur die Informationsfreiheit, sondern auch den Datenschutz gefährden.
Annika Kremer am 25.09.2010, 13:14 Uhr - 49 Reaktionen im gulli:Board
Ein deutscher Informatiker, der als Pseudonym den Namen "Daniel Schmitt" benutzte, war in den letzten Jahren der prominenteste deutsche Sprecher der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Nun verließ er das Projekt. Dabei ging offenbar nicht alles harmonisch zu - Schmitt äußerte Kritik am Führungsstil von WikiLeaks-Chef Julian Assange, Assange behauptet, Schmitt sei herausgeworfen worden.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.