
News Redaktion am 27.07.2006, 18:32 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Den langen Rechtsstreit zwischen KaZaA-Betreiber Sharman Networks und der Musikindustrie legen die streitenden Parteien bei: KaZaA vertreibt lizenzierte Musik und zahlt 100 Millionen Dollar Strafe. Den Genickbruch feiert KaZaA-Betreiber Sharman Network als "Beginn einer neuen Ära", die IFPI als "bestmögliches Ergebnis für Industrie und Konsumenten". Nicht jedoch für die Labels und für RadioDJs. Letzteren empfahlen in der Vergangenheit Vertreter der Labels, KaZaA zu nutzen, statt auf Promo-CDs zu warten.
News Redaktion am 13.07.2006, 15:43 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Ein Prozess kann den Kläger gelegentlich unbeliebt machen. Deren fünf noch unbeliebter. Wenn man dann drei davon einstellt, um weniger Aufmerksamkeit für die eigenen fragwürdigen Zensurversuche zu erzeugen, ist das unklug. Nikki Hemming vom KaZaA-Betreiber Sharman Networks machts trotzdem.
News Redaktion am 18.05.2006, 12:37 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
"Ironisch" sei die Beleidigungsklage, die gegen den Filesharing-Aktivisten Jon Newton von p2pnet angestrengt wurde. Nicht etwa die einschlägigen Verbände versuchen, Newton gerichtlich zu belangen, sondern ausgerechnet Nikki Hemming von Sharman Networks. Sharman vertreibt die Filesharing-Software KaZaA und kämpft mit erheblichen rechtlichen Problemen.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.