
Annika Kremer am 06.02.2012, 20:17 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Eine von 21.000 Menschen unterzeichnete Petition, den Informatik-Pionier Alan Turing posthum zu rehabilitieren, wurde von der britischen Regierung abgelehnt. Turing, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, wurde im Jahr 1952 aufgrund seiner Homosexualität wegen "schwerer Unzucht" verurteilt.
Annika Kremer am 02.02.2012, 18:27 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Heute findet der zweite und voraussichtlich letzte Verhandlungstag des Berufungsverfahrens um eine Auslieferung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange vor dem britischen Supreme Court statt. Bei der Berufungsverhandlung geht es vor allem um formaljuristische Fragen rund um die Stellung der Staatsanwaltschaft sowie die Einzelheiten der Ausstellung europäischer Haftbefehle (European Arrest Warrants).
Annika Kremer am 01.02.2012, 14:04 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange steht heute vor dem höchsten britischen Gericht, dem Supreme Court. Dort soll entschieden werden, ob er wegen angeblicher Sexualverbrechen an Schweden ausgeliefert wird. In den ersten beiden Instanzen hatte Assange verloren.
Annika Kremer am 30.01.2012, 19:33 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Chancen für einen Kompromiss in Bezug auf die bevorstehende Räumung des Occupy-London-Protestcamps sinken weiter. Ein Kompromiss-Vorschlag der Kirchengemeinde der Saint Paul's Cathedral, vor der die Aktivisten ihr Camp haben, wurde von der City of London Corporation abgelehnt. Die Stadt erklärte kategorisch, sie werde keinem Kompromiss zustimmen.
Annika Kremer am 28.01.2012, 01:57 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Brite Jake Davis, der verdächtigt wird, unter dem Pseudonym "Topiary" einer der aktivsten Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous gewesen zu sein, musste heute vor einem britischen Gericht erscheinen. Er muss sich wegen einer Reihe von IT-Straftaten verantworten. Es wird allgemein vermutet, dass Davis mit dem Gericht einen Deal aushandeln wird.
Annika Kremer am 16.12.2011, 15:52 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Der britische Supreme Court befasste sich am heutigen Freitag mit dem Berufungs-Antrag von WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange. Die zuständigen Richter kamen zu dem Schluss, dass der Antrag zulässig ist, und erteilten dem WikiLeaks-Chef die Erlaubnis, seinen Berufungsantrag sieben Richtern des Supreme Court vorzulegen.
Annika Kremer am 05.12.2011, 23:57 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Die Aktivisten von "Occupy London" sind erbost: von der Polizei der englischen Haupstadt wurden sie als Terroristen eingestuft. Das zumindest legt ein im Internet aufgetauchtes Dokument nahe, in dem die Besetzer - neben beispielsweise der Farc und al-Qaida - als Terrorgruppe gelistet werden.
Annika Kremer am 05.12.2011, 12:06 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange legte Mitte November Berufung gegen ein Gerichtsurteil ein, das seine Auslieferung an Schweden für rechtmäßig erklärt hatte. Am heutigen Montag wurde entschieden, ob der Berufungsantrag angenommen wird. Das Ergebnis fiel jedoch überraschend aus.
Annika Kremer am 18.11.2011, 15:25 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks-Chef Julian Assange tauschte für die bevorstehende Berufungsverhandlung in seinem Auslieferungsverfahren erneut einen Teil seines Anwaltsteams aus. Er stellte unter anderem Per Samuelson, der 2009 Carl Lundström, einen der Mitbgegründer der Torrent-Börse "The Pirate Bay" verteidigte, ein.
Annika Kremer am 15.11.2011, 23:12 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
WikiLeaks-Chef Julian Assange will gegen die Entscheidung eines britischen Gerichts, ihn an Schweden auszuliefern, Berufung vor dem höchsten britischen Gericht, dem Supreme Court, einlegen. Kurz vor Ablauf der 14-tägigen Frist stellten Assange und sein Team von Rechtsanwälten heute den Berufungsantrag.
Annika Kremer am 02.11.2011, 12:05 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Im Auslieferungsprozess um WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange wurde heute das Urteil verkündet. Zwei Richter des Londoner High Court bestätigten ein früheres Urteil, das eine Auslieferung Assanges an Schweden - wo er verdächtigt wird, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung an zwei Frauen begangen zu haben - für zulässig erklärt.
Klaus Müller am 02.10.2011, 17:37 Uhr - 58 Reaktionen im gulli:Board
Ein Familienvater aus Großbritannien war über den Killstreak eines Teenagers, gegen den er online Call of Duty spielte so verärgert, dass er mehrere Kilometer zu dessen Haus fuhr um ihn zu attackieren. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen. Er leidet an einer psychischen Erkrankung.
Klaus Müller am 28.09.2011, 16:25 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Im Zuge der Skandale rund um News of the World hat der britische Kulturexperte der Opposition vorgeschlagen, Journalisten lizenzpflichtig zu machen. Wenn diesen "erhebliches Fehlverhalten" nachgewiesen werde, soll ihnen die Lizenz zum Ausüben ihres Berufs entzogen werden.
Annika Kremer am 07.09.2011, 15:23 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Vier mutmaßliche Hacktivisten wurden am heutigen Mittwoch dem Haftrichter im englischen Westminster vorgeführt. Dieser setzte die angeblich an Anonymous- und LulzSec-Aktionen beteiligten jungen Männer auf freien Fuß. Sie mussten allerdings eine Kaution hinterlegen. Zudem müssen sie bestimmte Auflagen einhalten, unter anderem den Verzicht auf bestimmte Internet-Nicknames.
Annika Kremer am 25.08.2011, 18:31 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Der 22-jährige britische Student Peter David Gibson wurde am heutigen Donnerstag im Zusammenhang mit DDoS-Angriffen des Online-Kollektivs Anonymous offiziell angeklagt. Gibson war am 5. April im Rahmen einer Razzia gegen britische Hacktivisten durch die "Police Central e-Crime Unit" festgenommen worden.
Christian Maxheimer am 12.08.2011, 11:58 Uhr - 63 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem Premierminister David Cameron angekündigt hatte, die Polizei werde mit aller Härte gegen die Randalierer vorgehen, ging man in Essex noch etwas weiter. In der Grafschaft, in der es bisher relativ ruhig war, hat die Polizei mehrere Menschen festgenommen, die über die Social Media Proteste anstacheln wollten.
Annika Kremer am 11.08.2011, 23:45 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Englands Premierminister David Cameron drohte angesichts der Ausschreitungen in mehreren englischen Städten mit der Sperrung bestimmter Websites und Online-Kommunikationsdienste. Diese Drohungen riefen nun das Online-Kollektiv Anonymous auf den Plan. Im Rahmen der "Operation Britain" wollen sie, falls Cameron ernst macht, gegen diese "Zensur" protestieren.
Annika Kremer am 10.08.2011, 11:53 Uhr - 43 Reaktionen im gulli:Board
Bei den Protesten in London spielt moderne Technik eine wichtige Rolle zur Koordination. Nun jedoch könnte es sein, dass diese Kommunikationsmittel auch gegen die Verantwortlichen verwendet werden. So kündigte Blackberry-Hersteller RIM an, Daten der an den Protesten Beteiligten herausgeben zu wollen. Daneben will die Polizei offenbar Beteiligte über den Online-Bilderdienst Flickr identifizieren.
Annika Kremer am 09.08.2011, 18:25 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das offizielle Blog von BlackBerry-Hersteller "Research in Motion" (RIM) wurde offenbar von der Hacktivisten-Gruppe "TeaMp0isoN" defaced. Die Angreifer begründeten ihren Schritt mit den Plänen RIMs, die Londoner Polizei bei ihrem Vorgehen gegen die Teilnehmer an den dortigen gewalttätigen Protesten unterstützen zu wollen. Wie genau der Angriff durchgeführt wurde, ist bislang völlig unklar.
Klaus Müller am 09.08.2011, 15:46 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Seit dem Tod des 29 Jahre alten Mark Duggan ist es in London zu mehreren lang anhaltenden Ausschreitungen gekommen. Die Schäden werden bereits jetzt in Millionenhöhe geschätzt, ein Mensch ist gestorben. Für die Organisation der Krawalle wurden in erster Linie Twitter sowie der BlackBerry Messenger herangezogen, so die Londoner Polizei.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.