
News Redaktion am 11.03.2009, 14:31 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Übernahme einzelner P2P-Clients und der entsprechenden Webseiten scheint in den Reihen der Musikindustrie immer populärer zu werden. Jetzt scheint es den Client Lphant getroffen zu haben.
News Redaktion am 15.09.2008, 20:52 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Filesharing wird immer einfacher. Während alteingesessene P2P-Fans nach wie vor auf Desktop-Clients setzen, bieten sich neue, einfachere Angebote für Einsteiger an. Mit FilesWire startet jetzt ein Client für das Gnutella-Netz, der komplett im Browser läuft und sich somit eher an "Casual Users" richtet.
News Redaktion am 09.05.2008, 23:25 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Nach einer Meldung des Antivirus-Herstellers McAfee haben sich mindestens 119.000 Systeme den als Downloader-UA.h bekannten Trojaner eingefangen. Der Trojaner, der sich selbst als Musik- oder Filmdatei ausgibt, erreichte damit eine Infizierungsrate von über 27% - weit mehr als die meisten anderen Schadprogramme, die bis zu 5% erreichen.
News Redaktion am 08.01.2008, 16:49 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Filesharing ist nicht tot, es riecht nur seltsam - Shareaza ist ein Multiclient, der Gnutella, eDonkey, BitTorrent und G2 kann und dessen aktuelle Version 2.3.1.0 installiert werden sollte, nutzt man die Allround-Software. Achtung: die frühere "offizielle" Homepage ist inzwischen von dubiosen Betreibern übernommen worden.
News Redaktion am 14.12.2007, 16:19 Uhr - 59 Reaktionen im gulli:Board
Ein auf den ersten Blick überraschendes Ergebnis: auf über einem Drittel der PCs weltweit sei Limewire installiert. 36,4 Prozent Marktdurchdringung diagnostizierte Digital Music News und BigChampagne. Trotz Torrent und Filehosting? Die 1,66 Millionen PCs, die der Studie zugrunde liegen, scheinen das durchaus zu bestätigen. Vom "iTunes des Filesharing" spricht Richard Menta von Digital Music News.
News Redaktion am 04.12.2007, 12:58 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Gnutella-Tauschsoftware Limewire gibts immer noch - auch wenn es um den Client in letzter Zeit sehr still wurde. Letzte Aktion: als Reaktion auf eine Entschädigungsklage der Musikindustrie klagte Limewire wegen Monopolmissbrauch der Big Four. Ergebnis: Klageabweisung.
News Redaktion am 26.09.2007, 11:05 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
"Hundertprozentigen Schutz" vor der unerwünschten Verbreitung von Content in Tauschbörsen versprach die finnische Viralg. Mit Fake-Files, die identische Hashes wie die echten Dateien haben, könne man beliebige Filesharing-Releases "vergiften". Niemand hatte dem Unternehmen geglaubt - und geändert hat sich daran nichts. Denn die Technik sollte für eine Million auf eBay verscherbelt werden - erfolglos.
News Redaktion am 25.07.2007, 16:38 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Einmal mehr ist P2P offenbar der Grund für den bevorstehenden Untergang des Abendlandes und für terroristische Attacken auf unschuldige Bürger. Filesharing, insbesondere der Gnutella-Client Limewire gefährde die nationale Sicherheit in den USA, und wer das Gegenteil annehme, sei "naiv". Denn schließlich könnten versehentlich sensitive Daten via P2P in die Hände von Terroristen gelangen.
News Redaktion am 07.05.2007, 12:51 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Filesharing sei tot, hört man allerorten, auch wenn man einige Statements als das Pfeifen im Walde der Contentindustrie abtun kann. Tatsächlich aber wenden sich viele ehemalige Tauscher schnelleren und schlechter überwachbaren Datentauschmöglichkeiten zu. Hinter dem wenig bekannten, aber gut gepflegten Gnutellaclient Phex stehen indessen eine Community und motivierte Entwickler, die gulli.com einiges über ihr Projekt erzählen konnten.
News Redaktion am 17.04.2007, 09:17 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Der so genannte File Sharing Monitor ist das Stück Software, welches Firmen die vor Gericht verwertbaren Daten der Filesharer besorgt, die sie anklagen oder abmahnen wollen. Vor wenigen Tagen wurden neue Details bekannt, wie dieses Procedere im Detail von statten gehen soll. Noch im März wurden über 500 Briefe an Filesharer in Großbritannien verschickt, denen von der Rechtsanwaltskanzlei Davenport Lyons mit Sitz in London der illegale Vertrieb des Spieles Dream Pinball 3D vorgeworfen wurde. Die Sammlung der Daten und laut eigenen Aussagen die rechtlich gültige Beweisführung der Anklage wurde von eben diesem File Sharing Monitor (FSM) durchgeführt. In ihren Schreiben erläutert die Kanzlei recht ausführlich die Funktionsweise ihres Wundermittels.
News Redaktion am 04.04.2007, 13:22 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Ein erschütterndes Bild vom Alltag der Tauschbörsenüberwacher zeichnet die "Welt". 86 "Piratenjäger" lassen in Hamburg die Tauschprogramme laufen, sichern IP-Adressen und überprüfen Tauschangebote auf ihren Inhalt. Der Download alleine reicht nicht, der Content muss angehört werden. Teenies werden so zum Grönemeyerhören gezwungen: "Dabei mag ich Grönemeyer überhaupt nicht".
News Redaktion am 26.03.2007, 12:22 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Napster, Bearshare, KaZaA - die Liste der Filesharingdienste, die Vergleiche mit der Musikindustrie abgeschlossen haben, ist lang. Limewire widersteht der RIAA seit Jahren - was sich in einem steigenden Marktanteil niederschlägt. Gleichzeitig gehen Beobachter davon aus, dass das Verfahren noch lange nicht abgeschlossen ist und Limewires Chancen vielleicht besser stehen, als manch einer denkt.
News Redaktion am 23.01.2007, 10:48 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
In die zweite Runde geht die Auseinandersetzung zwischen Limewire und Musiklabels. Letztere forderten 150.000 Dollar Entschädigung pro getauschtem Song. Limewire reichte Gegenklage wegen Monopolmissbrauch ein. Die Labels forderten die Zurückweisung der Klage, nun legt Limewire nach. Man könnte ein legitimer Wettbewerber auf dem Musikmarkt sein, würden die Labels ihre Monopolstellung nicht gesetzeswidrig ausnutzen.
News Redaktion am 10.01.2007, 11:42 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Wer denkt, die klassischen Filesharing-Protokolle seien tot, sollte ienen Blick auf Phex werfen. Der Open-Source-Client für das Gnutella-Netzwerk bringt mit der nun erschienenen Version 3.0 Funktionen mit, die man sonst nur von spezialisierten Netzen kennt. Privates Filesharing, eine Anonymisierungsportierung und mächtige Such- und Filterfunktionen machen den Fuchs zur ernsthaften Alternative nicht nur zu Frostwire und Konsorten.
News Redaktion am 02.11.2006, 19:01 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Während Tauschbörsen im allgemeinen und kommerzielle Tauschbörsenclients im Besonderen gerne totgesagt werden, bringt Limewire eine Beta des kommenden Clients in Version 4.13 heraus, die nun auch BitTorrent beherrscht. Wie attraktiv das Gnutella-Netzwerk noch ist, mag streitbar sein, dass Limewire nun einen aufgebohrten Client mit langem Changelog präsentiert, ist angesiuchts der Rechtsstreitigkeiten um Limewire immerhin beachtlich.
News Redaktion am 26.09.2006, 10:26 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Vor fast zwei Monaten reichte die RIAA gegen die Tauschbörse Limewire Klage ein: weil sie für Copyrightverstöße ihrer Nutzer mit haftbar sei, solle die Tauschbörse die Kleinigkeit von 150.000 Dollar pro unerlaubt verbreitetem Song zahlen. Limewire reichte nun Gegenklage ein: Monopolmissbrauch, Betrug am Kunden und weitere Verstöße wird dem Verband vorgeworfen.
News Redaktion am 18.08.2006, 11:17 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Gestern hätte sie erscheinen sollen, auch heute wird auf Bearshare.com jedoch nach wie vor die aktuelle Version 5.2.5 angeboten. BearShare 6.0 soll der nächste Versuch werden, mit der Übernahme einer bisher freien Tauschbörsensoftware einen neuen Musik-Abodienst zu schaffen. Aufgekauft wurde Bearshare von iMesh, die sich schon seit letztem Jahr am Filesharing mit Segen der Labels versuchen.
News Redaktion am 06.08.2006, 12:55 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die vier großen Labels haben die Hersteller des Gnutella-Clients Limewire verklagt. Für jeden Song, der unter "willentlichen Verstoß" gegen das Urheberrecht via Limewire verbreitet wurde, fordern die Labels 150.000 Dollar Schadensersatz. Limewire war unter den Empfängern der Unterlassungsaufforderungen, die von der Industrie an mehrere P2P-Hersteller verschickt wurden.
News Redaktion am 19.06.2006, 14:29 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die Relationen werden etwas klarer gerückt: während die IFPI der Ansicht ist, pro gesharetem Song 10.000 Euro Schadenersatz geltend machen zu können, ist die Staatsanwaltschaft Düsseldorf anderer Meinung. 1.042 über BearShare angebotene Files entsprächen nach IFPI-Mathematik knappen zehneinhalb Millionen Euro. Die StA hingegen konstatierte "geringe Schuld" und stellte das Verfahren ein.
News Redaktion am 09.06.2006, 16:05 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Der Schnitt von 9,736 Millionen gleichzeitig tauschender P2P-Nutzer diesen Mai verfehlte das Ergebnis des Rekordmonats März knapp: im Schnitt 9,992 Millionen Nutzer tummelten sich zwei Monate vorher durchschnittlich bei Esel, Gnutella und Co. In die Zahlen, die BigChampagne nun veröffentlichte, fließt jedoch BitTorrent nicht einmal ein: und hier können die Tracker trotz (bzw. wegen) diverser Busts und Klagen Rekordzuwächse vermelden.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.