
Lars Sobiraj am 16.10.2010, 19:07 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Am 23. Oktober kommen zum wahrscheinlich letzten Mal viele Ehemalige der illegalen C64 Szene zusammen, um sich bei ein paar alkoholischen Getränken an die guten alten Zeiten zu erinnern. Anlass für das Meeting ist das fünfundzwanzigjährige Bestehen der Gruppe Radwar am 20. November dieses Jahres. Die Veranstaltung ist öffentlich. Wer mag, kann sich den Feiernden gerne anschließen.
Lars Sobiraj am 22.02.2010, 20:48 Uhr - 118 Reaktionen im gulli:Board
Gehasst, gefürchtet oder als kompetenter Berater geschätzt - die Netzkultur ist in all den Jahren höchst unterschiedlich mit ihm umgegangen. Entweder sie verabscheuten ihn oder hatten den Anwalt auf ihrer Seite. Neutrale Aussagen finden sich auch jetzt nach dem Tod kaum
Lars Sobiraj am 22.02.2010, 11:25 Uhr - 473 Reaktionen im gulli:Board
Letzte Nacht ist einer der schillernsten Persönlichkeiten der deutschen Netzgemeinde freiwillig aus dem Leben geschieden. Günter Werner Freiherr von Gravenreuth hat sich letzte Nacht erschossen.
News Redaktion am 06.02.2009, 18:47 Uhr - 356 Reaktionen im gulli:Board
Das Verfahren von Günter Freiherr von Gravenreuth hat jetzt doch ein sehr frühes Ende gefunden. Wie jetzt bekannt wurde, hat das Kammergericht bereits am 2. Februar seine Revision verworfen.
News Redaktion am 28.01.2009, 16:28 Uhr - 92 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem Freiherr von Gravenreuth alle zivilrechtlichen Verfahren gegen die Zeitung taz verloren hatte, wurde er vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Im September 2008 wurde in der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Berlin die Strafe mit weiteren anhängigen Verurteilungen zu einer Gesamtstrafe von 14 Monaten Haft ohne Bewährung zusammengefasst. Der taz-Anwalt Eisenberg hat jetzt das Urteil des Landgerichts auf seiner Homepage veröffentlicht.
News Redaktion am 02.10.2008, 15:07 Uhr - 357 Reaktionen im gulli:Board
Spätestens seit dem Urteil am 17. September 2008 dürfte diese Person jedem ein Begriff sein, der sich auch nur ansatzweise für das deutsche Abmahnwesen, beziehungsweise Netzkultur und Netzpolitik im Allgemeinen interessiert. Der Münchener Rechtsanwalt und Verleger Günter Werner Dörr änderte im Jahr 1980 seinen Namen auf Freiherr von Gravenreuth, indem er den Geburtsnamen seiner Mutter annahm. Anstatt uns mit ihm über juristische Spitzfindigkeiten auszutauschen, legten wir unseren Fokus stattdessen auf den Menschen, der sich dahinter verbirgt. Was um Himmels willen treibt diesen Mann bei seinen Vorhaben an? Warum war es ihm bislang unmöglich, etwas phlegmatischer und unverkrampfter zu handeln? Es hat den Anschein, seine Gegner wählt er teilweise bewusst, teilweise zufällig aus. Der ständige Zwist mit Jörg Reinholz brachte ihm zwar keine Lorbeeren aber eben auch keine rechtlichen Probleme ein. Zumindest die Auseinandersetzung mit der links gerichteten Berliner tageszeitung (taz) hat sich vor Gericht zu seinen Ungunsten gedreht. Das die Geschäftslage noch immer prima ist, wird außer ihm kaum jemand öffentlich behaupten wollen. Wie also geht die Geschichte dieses streitbaren Münchener Rechtsanwalts weiter?
News Redaktion am 17.09.2008, 21:03 Uhr - 1298 Reaktionen im gulli:Board
Freiherr Günter von Gravenreuth wurde vom Landgericht Berlin heute verurteilt, wobei das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgte. Die Richter verkündeten, dass Gravenreuth versuchte, sich widerrechtlich am Vermögen der taz zu bereichern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und in einer Stellungnahme gegenüber Gulli kündigte Gravenreuth bereits an, dass Revision gegen dieses Urteil auf jeden Fall zu erwarten sein dürfte.
News Redaktion am 21.08.2008, 21:41 Uhr - 423 Reaktionen im gulli:Board
Der umstrittene Abmahnanwalt Gravenreuth nimmt die Berufung im Fall gegen die Taz-Verlagsgenossenschaft eG zurück. Damit wird das Urteil gegen den Anwalt rechtskräftig. Hintergrund ist ein langer Rechtsstreit mit der Tageszeitung. Gravenreuth nahm das sogenannte "Double-Opt-In" Verfahren für Newsletter, ein Standardverfahren, in dem man eine Mail erst bestätigen muss, bevor man auf einem Newsletter angemeldet ist, zum Anlass, die Taz kostenpflichtig abzumahnen.
News Redaktion am 30.04.2008, 17:54 Uhr - 43 Reaktionen im gulli:Board
Der BGH (MMR 2005,1311) hat entschieden, dass die Nutzungsrechte an einer Domain doch gepfändet werden können. Vollkommen ungeklärt sind jedoch die Rechtsfolgen, wenn ein Schuldner trotz Pfändung über seine Domain verfügt, sie beispielsweise an Dritte überträgt.
News Redaktion am 28.03.2008, 12:50 Uhr - 558 Reaktionen im gulli:Board
In Wuppertal weigert sich die Staatsanwaltschaft seit kurzem, Ermittlungen gegen P2p_Tauschbörsennutzern einzuleiten. Verhältnismäßig seien die Ermittlungen nicht, den Rechteinhabern gehe es auch nicht um ein Strafverfahren, sondern nur um das Abgreifen von Userdaten, um zivilrechtliche Schritte einleiten zu können. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf prüft nun die Ermittlungsverweigerung, ein alter Bekannter erstattete bereits Strafanzeige gegen die StA Wuppertal, Grund: Strafvereitelung.
News Redaktion am 10.12.2007, 13:30 Uhr - 189 Reaktionen im gulli:Board
Für den Spott musste Katina Schubert nicht sorgen, als sie gegen die Wikipedia wegen der Verbreitung verfassungsfeindlicher Symbole Strafanzeige erstattete und diese nach kurzem, heftigen Protest wieder zurückziehen musste. Aus unerwarteter Richtung droht nun neues Ungemach: der für seine eher wikipedia-kritische Haltung bekannte Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth erstattete Strafanzeige gegen die Politikerin wegen des Vergehens einer falschen Verdächtigung.
News Redaktion am 13.09.2007, 11:18 Uhr - 840 Reaktionen im gulli:Board
Der Münchner Rechtsanwalt und Verleger Günter Freiherr von Gravenreuth wurde gestern vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt. Die Verurteilung war die Folge einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der taz-Verlagsgenossenschaft eG.
News Redaktion am 18.08.2007, 23:15 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Arnd von der Gruppe RADWAR hat kürzlich auf der Partywebsite verkündet, die geplante RADWAR 2007 wird vom Oktober diesen Jahres auf Frühling 2008 verschoben. Persönliche Probleme eines Veranstalters haben eine ausführliche Vorbereitung der Party unmöglich gemacht, so der Organisator weiter.
News Redaktion am 17.04.2007, 14:46 Uhr - 591 Reaktionen im gulli:Board
Das im April letzten Jahres ins Leben gerufene und im Zuge der Abmahnung von Supernature weithin bekannt gewordene Portal gegen Abmahnungen von Foren Forenabmahnungen.de wurde nach diversen Streitigkeiten und erhöhtem Troll-Aufkommen der eigenen User vorerst geschlossen.
News Redaktion am 26.01.2007, 23:10 Uhr - 1241 Reaktionen im gulli:Board
Wer den Konflikt zwischen einigen Akteuren im deutschsprachigen Netz in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, dürfte Anlaß zum Kopfschütteln gehabt haben. Nach Massen von Bloggründungen und -beiträgen, Abmahnungen, Einstweiligen Verfügungen und Vollstreckungen wurde nun eine neue Runde eingeläutet: gegen einen bekannten Netzkritiker wurde eine Woche Ordnungshaft verhängt. Der Grund: wiederholter Verstoß gegen Einstweilige Verfügungen.
News Redaktion am 04.12.2006, 13:28 Uhr - 98 Reaktionen im gulli:Board
Gegen den umstrittenen Münchner Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth wurde vergangenen Freitag wegen Veruntreuung von Mandantengeldern eine Haftstrafe von neun Monaten auf Bewährung verhängt. 7.000 Euro seien unterschlagen worden, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gravenreuth kündigt an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.
News Redaktion am 27.09.2006, 19:17 Uhr - 165 Reaktionen im gulli:Board
Die Aussperrung des netzbekannten Anwalts von Gravenreuth aus Forenabmahnungen.de zog ein juristisches Nachspiel nach sich: per Abmahnung ragierte er auf die in seinen Augen unbegründete Sperre. Das Nachspiel hat nun ein weiteres: Marcel Bartels, Betreiber des mein-parteibuch.de - Blogs, kassierte inzwischen eine einstweilige Verfügung. Grund: die Veröffentlichung des - anonymisierten - Abmahnschreibens als PDF auf seinem Blog.
News Redaktion am 04.09.2006, 21:32 Uhr - 172 Reaktionen im gulli:Board
Der in jüngster Zeit vermehrt durch seine privaten Scharmützel bekannte Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth mahnt forenabmahnungen.de ab. Durch den ihm angezeigten Sperrgrund der vB-Boardsoftware sei die Grenze zur Schmähkritik überschritten. Gefordert wird eine Unterlassungsaufforderung, Kosten wurden von GvG immerhin keine in Rechnung gestellt. Indessen könnte er die Steine des Anstoßes mit einer simplen Cookie-Löschung problemlos selbst aus der Welt schaffen.
News Redaktion am 03.08.2006, 14:49 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Im Briefkasten des früheren Jägers von Softwarepiraten, Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth, sind heute zweifach Werbemails eingegangen, prekärerweise mit dem Absender seines ehemaligen Mitstreiters, Bernhard Syndikus. In diesen E-Mails wird er auf den Link einer E-Card der "Hart aber Gerecht" Kampagne hingewiesen.
News Redaktion am 02.10.2005, 19:50 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Gravenreuth gibt kostenlose Rechtsberatung
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.