
Julia Klein am 18.04.2010, 23:32 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
76 Millionen Euro sind bisher in die Entwicklung des neuen EU-Fahnungssystem SIS II geflossen. Doch erst jetzt erkennt die Bundesregierung, dass die erheblichen Mängel des Systems eine Anwendung sinnlos machen.
News Redaktion am 21.03.2009, 12:47 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Das Innenministerium unterbindet laut Spiegel die offensichtlich unrechtmäßige Überwachung und Auswertung der Besucherdaten der BKA-Homepage aufgrund des "schweren Eingriffs in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung".
News Redaktion am 22.09.2008, 16:34 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem zahlreiche Bundesländer bereits neue Polizeigesetze (mit teilweise extrem erweiterten Befugnissen für die Ermittlungsbehörden) verabschiedet haben, fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) nun ähnliche Regelungen auch für Nordrhein-Westfalen.
News Redaktion am 14.09.2008, 02:31 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Neben dem bereits eingeführten elektronischen Reisepass soll in den nächsten Jahren auch der elektronische Personalausweis eingeführt werden, bei dem Daten über den Besitzer auf einem RFID-Chip gespeichert werden. Nun versucht man offenbar, diese Neuregelung noch stärker als bisher bekannt für neue Fahndungs- und Überwachungsmaßnahmen zu nutzen.
News Redaktion am 23.07.2008, 20:49 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Manche Polizisten sind gegenüber dem Medium Internet wenig aufgeschlossen, weshalb sich Ermittlungen in diesem Sektor mitunter als durchaus schwierig gestalten. Die australische Polizei greift bei einem Projekt auf die Hilfe von Jugendlichen zurück. Diese unterstützen die Beamten bei den Ermittlungsarbeiten.
News Redaktion am 25.06.2008, 11:59 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Die Berliner Polizei überwachte im vergangenen Jahr 2007 nahezu eine Millionen Telefonate, bei der Berliner Bevölkerung. Inzwischen warnen zahlreiche Juristen vor diesem Vorgehen, da man zu leicht in das Fangnetz der Fahnder geraten kann, und dann selbst womöglich abgehört wird.
News Redaktion am 01.04.2008, 10:38 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Der Großteil aller Handybesitzer hat auch die Möglichkeit mit seinem Gerät Fotos und Videos aufzunehmen. Dies möchte sich nun die Polizei von New South Wales in Australien zum Nutzen machen und den Bürgern, die Bilder und Videos von Straftaten machen konnten, die Möglichkeit bieten diese online zu Ermittlungszwecken zu übertragen.
News Redaktion am 08.10.2007, 16:45 Uhr - 161 Reaktionen im gulli:Board
Von eigenmächtigen Interventionen wird dringend abgeraten, so Interpol, die nichtsdestotrotz ein rekonstruiertes Bild eines pädophilen Täters im Netz verbreitet und um Hinweise bittet. Alle anderen Mittel seien ausgeschöpft, den Täter zu identifizieren, weshalb nun in einem Fall, in dem der Hang der Öffentlichkeit zur Lynchjustiz durchaus bekannt ist, zu dieser Maßnahme gegriffen wird.
News Redaktion am 11.05.2007, 10:27 Uhr - 56 Reaktionen im gulli:Board
...und gulli.com hilft dabei. Die ungewöhnliche Maßnahme, die nicht unbedingt der Schwerpunktsetzung der Berichterstattung auf gulli.com entspricht, wird gerechtfertigt durch die Dokumentation "aufwändiger kriminaltechnischer Verfahren", über deren überraschende Qualität die Bevölkerung informiert sein sollte.
News Redaktion am 08.02.2007, 11:29 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Die "Operation Flo" deckte den bisher größten Fall von Kinderpornographie im Netz auf: gegen 2361 Verdächtige in 77 Ländern laufen Ermittlungen, 23 davon aus Österreich. Und während in Deutschland das Netz als "Hochschule des Terrors" bezeichnet und damit das Ausspähen privater PCs mit "Polizei-Trojanern" gefordert wird, nimmt Innenminister Platter den Erfolg zum Anlass, ebenfalls die "Online-Durchsuchung" einzuführen. Grund: die Kinderpornos.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.