
News Redaktion am 24.02.2009, 11:11 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Im Königreich soll ein Pub-Besitzer von der Polizei gezwungen werden die Überwachung mittels CCTV einzusetzen, ansonsten droht ihm die Schließung seiner Kneipe. Die Überwachungs-Gesellschaft 2.0 hat viele Gesichter.
News Redaktion am 24.06.2008, 10:36 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Kameraüberwachung. Bei uns in Deutschland oder Österreich die Ausnahme, in Großbritannien die Regel, noch. Der österreichische Filmemacher Nino Leitner veröffentlichte letztes Jahr den Dokumentarfilm "Every step you take". Manche Experten sprechen von rund fünf Millionen Überwachungskameras in Großbritannien, andere von sieben oder acht Millionen, die genaue Zahl ist unbekannt. Nino Leitner sprach mit Kritikern wie auch Befürwortern der ständigen Überwachung, sammelte Argumente für beide Seiten. Wir haben uns während eines Besuchs in Wien sehr ausführlich mit ihm über sein Projekt unterhalten.
News Redaktion am 06.06.2008, 11:13 Uhr - 42 Reaktionen im gulli:Board
Zwei Autofahrer aus Bayern und Niedersachsen haben jeweils eine Klage gegen den anlasslosen Massenabgleich ihrer Kfz-Kennzeichen mit polizeilichen Dateien erhoben. Den nun eingereichten Klageschriften zufolge wird in beiden Bundesländern ein massenhafter wie verdachtsunabhängiger Abgleich von Nummerschildern routinemäßig praktiziert. Das Grundgesetz verbietet eine solche Praxis. Auch das Bundesverfassungsgericht konnte in seiner Entscheidung vom März nicht erkennen, dass hier der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt sei.
News Redaktion am 10.05.2008, 00:49 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Sowohl der aktuelle Spielfilm "Faceless" von Manu Luksch als auch Nino Leitners Dokumentation "Every Step You Take" zeigten eindringlich, wie sinnlos die Überwachung durch Kameras ist. Die britische Band "The Get Out Clause" haben jetzt den Spieß umgedreht und so die Kosten für ihr Video drastisch senken können. Sie ließen sich schlichtweg dazu an achtzig verschiedenen Locations in und rund um Manchester filmen. Hinterher forderte man die so gemachten Aufnahmen ein, um daraus ein einzigartiges Musikvideo zu erstellen.
News Redaktion am 06.05.2008, 13:58 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die milliardenschweren Investitionen in ein beinahe lückenloses Überwachungssystem haben die Kriminalität im Land der mehr als vier Millionen Videokameras nur geringfügig reduzieren können. Der Abteilungsleiter für Videoüberwachung bei Scotland Yard, Mike Neville, erkannte heute, dass Videoüberwachung ein sinnloses Unterfangen ist. Er bezeichnet den Zustand als "völliges Fiasko". Die Kameras würden die kriminellen Täter nicht mehr abschrecken, so der Chefinspektor auf einer Sicherheitskonferenz am Dienstag.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.