
Julian Wolf am 21.12.2011, 16:46 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Die Kriminalpolizei in Erlangen untersucht aktuell einen mutmaßlichen Erpressungsversuch, bei dem von einem Onlineshop 5.000 Euro gefordert wurden. Der Täter drohte damit, die Internetseite mit etlichen Spamlinks zu übersähen, sodass die Webpräsenz in der Suchmaschine Google schlechter gelistet wird. Dies berichtet der deutsche Suchmaschinenverband Suma.
News Redaktion am 12.06.2009, 21:38 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das BKA hat sich kürzlich über das Bedrohungspotenzial der Zukunft ausgelassen. Gemeint sind damit Internet-Erpressungen.
News Redaktion am 24.09.2008, 18:28 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Sportwagenhersteller Maserati ist eigentlich für die Produktion von Luxus-Karossen bekannt und erzeugt vorwiegend über selbige Schlagzeilen. Nun hat das SC-Magazine eine Meldung der etwas anderen Art. Angeblich soll sich ein Einbruch in die Firmendatenbank zugetragen haben. Der virtuelle Einbrecher hat sodann die entwendeten Daten zu erpresserischen Zwecken verwendet.
News Redaktion am 06.08.2008, 16:26 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Ein zypriotischer Hacker muss für vier Jahre ins Gefängnis. Im Gegensatz zum Hacking als Selbstzweck oder dem Ausspionieren von Bankdaten waren seine Hackattacken vor allem voyeuristisch motiviert. Über eine Malware im Anhang konnte der Angreifer unbemerkt auf die Webcam seiner Opfer zugreifen und diese heimlich beobachten.
News Redaktion am 18.06.2008, 15:25 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Das Forscher- und Entwicklungsteam der Kaspersky-Labs scheint endlich eine wirksame Methode gegen die Folgen des Gpcode-Viruses gefunden zu haben. Besonders ärgerlich war es bis dato für die Betroffenen, denn der Virus hat mit Vorliebe Text- und Bilddateien verschlüsselt und somit unbrauchbar gemacht. Und dies mit einem Algorithmus, der sich nicht ganz einfach entschlüsseln lassen will. Photorec schimpft sich das Tool, welches zumindest fürs Erste Abhilfe schaffen soll.
News Redaktion am 07.06.2008, 11:37 Uhr - 53 Reaktionen im gulli:Board
Dem Sicherheitsanbieter Kaspersky ist aufgefallen, dass der Gpcode-Virus wieder häufiger im Netz sein Unwesen treibt. Hat sich die bösartige Software erst mal auf einem Rechner eingenistet, entfaltet der Virus Win32.Gpcode sein ganzes Potenzial. Er durchsucht die Festplatte unter anderem nach Textdokumenten und Bildern und verschlüsselt diese dann mit einem 1024-Bit-Key. Möchte der User seine Daten wieder im Urzustand, so muss er dafür bezahlen.
News Redaktion am 02.01.2008, 12:19 Uhr - 133 Reaktionen im gulli:Board
Wie schnell aus angeblich 12.000 Kinderporno-Verdächtigen Täter werden, wie die Medien trotz des bekannten Hypes um KiPo auf die Züge aufspringen und aus viel heißer Luft ein weiterer Kinderschänder-im-Netz-Skandal gebaut wird, ließ sich am Fall der Operation "Himmel" einmal mehr schön beobachten. Weniger Aufmerksamkeit gab es bisher für die interessanten Möglichkeiten für Denunzianten und die netten Denkanstöße für die "Ich habe nichts zu verbergen" - Fraktion.
News Redaktion am 24.07.2007, 11:25 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
In Brasilien bewies einer der besten Zocker des Online-Games GunBound, dass nicht nur sein Online-Charakter offenbar einige hohe Mut- und Ausdauerwerte aufweist. Fünf Stunden lang wurde der Zocker mit einer Knarre bedroht, die Entführer wollten das Passwort für seinen Online-Charakter, um diesen anschließend verticken zu können.
News Redaktion am 20.07.2007, 15:21 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Gescheitert sind vier Insassen des El Reno-Gefängnis in Oklahoma. Kaum zu glauben scheint die Geschichte, eine Klage gegen die vier verhinderten Ausbrecher wurde aber bereits eingereicht. Sie hätten ihre Namen per Copyright schützen lassen, anschließend die unautorisierte Verwendung der Namen durch das Gefängnispersonal angezeigt und zu Entschädigungszwecken Autos beschlagnahmen und Konten einfrieren lassen.
News Redaktion am 18.06.2007, 15:35 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Wer über die Verbände der Musikindustrie bloggt, sollte sich gelegentlich vorsehen, vor allem, falls er bei einer Uni arbeitet. Die RIAA könnte sich an externen Links stören und Maßnahmen androhen. Schön dabei: sie gibt dabei zu, gelegentlich Leute in den Bankrott zu klagen.
News Redaktion am 28.02.2007, 09:42 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das Phänomen MySpace ist nicht aufzuhalten. Mit über 150 Millionen Usern gilt das kalifornische Unternehmen als Inbegriff des Web 2.0 Hypes - und jeden Tag kommen schätzungsweise 300.000 hinzu. Dies führt mit sich, daß, neben der Fülle an öffentlicher Information, die Firma auch über einen riesigen Bestand an persönlichen Daten verfügt, welche die User bei der Registrierung im guten Glauben hinterlassen. Eine Goldgrube für Phisher also? Zwei amerikanische Teenager fanden einen Exploit - und sind mit Bewährungsstrafen davon gekommen. Die Staatsanwaltschaft forderte vier Jahre Gefängnis.
News Redaktion am 02.06.2006, 15:38 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Archiveus, auch als Arhiveus-A bezeichnet, tritt in die Fußstapfen früherer Versuche zur Erpressung via Trojaner, der persönliche Files verschlüsselt. Die Antivirenhersteller publizieren zur Entfernungsanleitung des wenig verbreiteten Schädlings auch das benötigte Passwort zum Wiederherstellen der Daten: mf2lro8sw03ufvnsq034jfowr18f3cszc20vmw
News Redaktion am 28.04.2006, 15:17 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
300 Dollar verlangte der erste Erpresser per Trojaner - ein stattliches Sümmchen, welches er angesichts der schnellen Reaktion der Antiviren-Hersteller jedoch selten kassieren konnte. Die Marktpreise drohen für die neue Branche jedoch in den Keller zu fallen, noch bevor das Geschäft richtig losgegangen ist. Der neueste Erpresser-Trojaner verlangt eben noch schlappe 10.99 Dollar.
News Redaktion am 17.03.2006, 11:49 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Aus dem Gulli, 17.1.
News Redaktion am 12.10.2005, 11:47 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Einschüchterungstaktik der Musikindustrie sei kriminell
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.