
Julian Wolf am 09.04.2011, 14:31 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Der neue Personalausweis sorgt für Probleme in deutschen Gefängnissen. Da nach dem neuen Personalausweisgesetz jeder Deutsche dazu verpflichtet ist, bei einer Verlängerung persönlich bei der Meldebehörde zu erscheinen, fordert das Bundesinnenministerium eine Änderung der alten unbürokratischen Methode. Stetige Gefangenentransporte werden vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund abgelehnt.
Lars Sobiraj am 17.01.2011, 16:37 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Jan Schejbal von der Piratenpartei entdeckte die Möglichkeit, ohne die Installation jeglicher Software die ePerso-PIN des Nutzers auszuspähen. Er war es auch, der im November 2010 eine Sicherheitslücke in der Update-Funktion der AusweisApp offenlegte. Mit einem Update alleine ist es nicht mehr getan. Die Aufmerksamkeit der Anwender ist gefragt, soll die Umsetzung dieses Bugs verhindert werden.
Julian Wolf am 10.12.2010, 15:35 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Den Recherchen des Mitteldeutschen Rundfunks zufolge ist es beim neuen elektronischen Personalausweis wieder zu Problemen gekommen. So wurden offenbar einige Pässe ausgestellt, auf denen keinerlei Daten gespeichert sind. Aber auch andere Funktionen, wie der Sperrcode bereiten Probleme.
Annika Kremer am 14.11.2010, 13:17 Uhr - 86 Reaktionen im gulli:Board
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestags Axel E. Fischer fordert, dass Internetnutzer, die an Diskussionen - beispielsweise in Foren - teilnehmen, künftig eindeutig identifizierbar sein sollen. Er kritisierte, dass heutzutage oft ausgedachte Nicknames für Diskussionen im Internet zum Einsatz kommen.
Christian Maxheimer am 10.11.2010, 16:31 Uhr - 36 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem die Software für den neuen ePerso bereits in der Nacht ihrer Veröffentlichung geknackt wurde, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) reagiert. Es deaktivierte den offiziellen Download der sogenannten "AusweisApp".
Christian Maxheimer am 09.11.2010, 16:06 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Die Anwendungssoftware des neuen elektronischen Personalausweises, die sogenannte "AusweisApp", konnte bereits wenige Stunden nach ihrem Release manipuliert und somit als nicht sicher entlarvt werden. So konnte über die Updatefunktion Malware auf den Rechner übertragen werden.
Christian Maxheimer am 26.10.2010, 19:30 Uhr - 64 Reaktionen im gulli:Board
Die Piratenpartei in Hessen rät allen Bürgern, noch bis Freitag einen neuen Personalausweis zu beantragen. Dadurch bekommt man noch die alte Version des Dokuments, ohne die umstrittenen elektronischen Neuerungen.
Annika Kremer am 13.03.2010, 22:43 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die FDP-Bundestagsfraktion will den umstrittenen elektronischen Personalausweis stoppen. Dieser geriet wegen Datenschutz- und Sicherheitsrisiken in die Kritik. Die Einführung ist für November 2010 geplant.
Lars Sobiraj am 01.02.2010, 15:50 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Wegen der zu erwartenden Kostenentwicklung sprachen sich verschiedene Politiker der FDP dafür aus, die Einführung des elektronischen Personalausweises aufzuschieben. Eigentlich sollte dieser allen Bundesbürgern ab November 2010 obligatorisch ausgestellt werden.
News Redaktion am 15.02.2009, 15:45 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Jurist und Datenschutz-Aktivist Patrick Breyer veröffentlichte eine Liste von sicherheitspolitischen Vorschlägen, die die Bürgerrechte stärken sollen.
News Redaktion am 14.09.2008, 02:31 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Neben dem bereits eingeführten elektronischen Reisepass soll in den nächsten Jahren auch der elektronische Personalausweis eingeführt werden, bei dem Daten über den Besitzer auf einem RFID-Chip gespeichert werden. Nun versucht man offenbar, diese Neuregelung noch stärker als bisher bekannt für neue Fahndungs- und Überwachungsmaßnahmen zu nutzen.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.