
Lars Sobiraj am 10.08.2010, 13:22 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Gestern haben die Filmemacher Mario Sixtus und Alexander Lehmann eine Notiz von Vimeo darüber erhalten, dass manche ihrer Beiträge wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen deaktiviert wurden. Die Angelegenheit hat sich mittlerweile als Missverständnis herausgestellt. Update: M. Sixtus will von der GVU eine Unterlassungserklärung zugestellt bekommen, um künftig derartige Vorfälle zu vermeiden.
News Redaktion am 03.12.2008, 13:48 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Vor genau einem Monat fanden sich die Abgesandten von gulli und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) zu einem Experiment zusammen. Die Jäger der Warezszene und das deutsche Sprachrohr für alle in diesem Bereich Verfolgten trafen sich, um ihre Standpunkte darzustellen, vor allem aber um in den Dialog zu treten. Im Rahmen eines Fachgesprächs setzte sich zunächst die gulli:Redaktion mit der Presse- und Rechtsabteilung der GVU auseinander. Später bemühte sich Frau Ehlers trotz ihrer zeitlichen Limitierung um eine möglichst ausführliche Diskussion mit den Mitgliedern des gulli:Boards. Ungeachtet der inhaltlichen Differenzen, die leider noch immer nahezu unüberwindbar sind, und zusätzlich zur unglaublichen Menge an Diskussionsbeiträgen, die dazu eingegangen sind, versuchen wir irgendwie das Geschehene zusammenzufassen.
News Redaktion am 04.11.2008, 12:51 Uhr - 391 Reaktionen im gulli:Board
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und die Redaktion von gulli.com im Dialog - zweiter und somit letzter Teil. Behandelte Themen der Fortsetzung: DRM & sonstige Gängelungen von Konsumenten, die Ausrichtung einer möglichen Kulturflatrate, Maßnahmen gegen anonyme Tauschbörsen und warum die GVU wenig Sinn in einem Dialog mit der Warez-Szene sieht. Am Ende des Fachgesprächs werden den Usern des gulli:boards zahlreiche Fragen gestellt, über die man mit den Vertretern der GVU offen diskutieren kann und soll. Wir wünschen allen Lesern gute Unterhaltung und einen konstruktiven Wortwechsel mit der GVU.
News Redaktion am 04.11.2008, 05:33 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Auch wenn die Ziele und Auffassungen von gulli und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) inhaltlich doch sehr weit auseinandergehen, so gibt es doch seit einigen Jahren eine Art freundschaftlichen Wettkampf, in dem man sich befindet. Schon lange vor gullis Besitzerwechsel war ein Besuch in der Zentrale der Hamburger Raubkopierjäger geplant - aus unterschiedlichen Gründen ist es aber nie dazu gekommen. Nach einigen Telefonaten und einem ersten "Aufeinandertreffen" auf der Games Convention in Leipzig war es endgültig an der Zeit, sich im Rahmen eines Gesprächs fachlich auseinanderzusetzen. Wir fragten uns: Was steckt eigentlich hinter der Organisation der GVU? Warum werden dort die kopierenden Konsumenten wie Straftäter klassifiziert und dementsprechend verfolgt? Wir haben uns mit Herrn Scharringhausen, dem Leiter der Rechtsabteilung und Frau Ehlers, der Pressesprecherin der GVU, eingehend darüber und viele andere Aspekte unterhalten.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.