
Lars Sobiraj am 25.10.2011, 11:18 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Diverse Krankenkassen fordern derzeit in ganz Deutschland ihre Versicherten auf, ihre Passbilder zur Erstellung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einzureichen. Momentan wird die neue Chipkarte an die ersten Patienten ausgeliefert. Bislang kostete das Unterfangen 600 Millionen Euro. Der Erfolg ist dabei eher fraglich.
News Redaktion am 20.06.2009, 20:15 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Der Streit um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) geht derzeit in die nächste Runde. Kürzlich wurde bekannt, dass Versicherte ihren Versicherungsschutz verlieren sollen, sofern sie für ihre Karte kein Foto einreichen. Update: Kürzlich hat sich diese Aussage als eine Zeitungsente der Rheinischen Post herausgestellt.
News Redaktion am 03.06.2009, 17:41 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGk) könnte sich weiter verzögern. Grund dafür sind Unstimmigkeiten über den Umgang mit den Fotos der Versicherten.
News Redaktion am 25.05.2009, 19:44 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
FDP und Grüne fordern, die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vorerst auszusetzen. Dies wird nun vom IT-Branchenverband BITKOM scharf kritisiert.
News Redaktion am 05.03.2009, 11:00 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Laut einer aktuellen Umfrage soll sich die Mehrheit der Deutschen für eine schnelle Einführung der eGK aussprechen. Im Gegensatz dazu haben viele Ärzte im Rahmen einer Befragung der TK ihre Bedenken geäußert.
News Redaktion am 29.05.2008, 11:42 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Regierung hat offensichtlich nicht nur nicht aus den Fehlern gelernt, die bei der Einführung des per Funk auslesbaren Reisepasses mit biometrischen Informationen gemacht wurden. Im Gegenteil: Man stellte jüngst ein Konzept für den ePass vor, dass noch verschwenderischer mit den Daten der Bürgerinnen und Bürger umgehen soll. So sehen diese Pläne vor, Extrainformationen auf der Karte für spezielle Zwecke bereitzuhalten, die dann von Firmen über das Internet mithilfe eines Lesegerätes angefordert werden können. Dem nächsten Daten-Super-GAU steht bei solchen Plänen nichts mehr im Weg ...
News Redaktion am 22.05.2008, 11:49 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Der Präsident von BITKOM hat auf dem 111. Deutschen Ärztetag stellvertretend für die Hightech-Industrie vor weiteren Verzögerungen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewarnt. Gegensätzliche Interessen der Ärzte, Apotheker, Krankenkassen und Kliniken hätten den Zeitplan aus dem Jahr 2006 zunichtegemacht. Vertreter des NAV-Virchow-Bunds warnen dem hingegen in einem kürzlich veröffentlichten Artikel im Deutschen Ärzteblatt eindringlich vor der mangelnden Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Sicherheit der eCard. Sie sehen das geplante Modell als einen Weg hin zum gläsernen Patienten.
News Redaktion am 18.05.2008, 13:22 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Datenschützer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung kritsierten in einem Grußwort an den 111. deutschen Ärztetag die Regierungspläne zur elektronischen Gesundheitskarte und forderten die Delegierten auf, sich für die Persönlichkeitsrechte der Patienten einzusetzen.
News Redaktion am 25.04.2008, 21:07 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
In einer spanischen Privatklinik ist eine umfangreiche Datenpanne passiert. Über 11.000 Patientendaten sind via eMule über das eDonkey2000-Netzwerk im Internet gelandet. Grund dafür war der leichtfertige Umgang eines Angestellten, der auf dem System, auf dem Patientendaten gespeichert waren, via P2P Daten getauscht hatte.
News Redaktion am 11.03.2008, 12:10 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Felix Freiling ist Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Informatik 1 an der Uni Mannheim und hält eGovernment für ein Großprojekt mit mannigfaltigen, unterschätzten gefahren sowie zweifelhaften Potentialen. Bürgernähe und Transparenz würden gern herausgestellt, faktisch seien die Risiken nicht absehbar. Großprojekte wie die LKW-Maut zeigen, dass die riesigen zentralen Datenspeicher technisch kaum beherrschbar seien und vor allem wegen ihrem Exportpotential gefördert werden - nicht, weil damit alles besser, sicherer und transparenter würde. Dasselbe gilt für Vorhaben wie die elektronische Gesundheitskarte oder die zentrale Steuerdatei.
News Redaktion am 15.01.2008, 12:40 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Was ist passiert, wenn Menschen ihre Versicherung gekündigt wird und sie anschließend bei keinem Versicherungsunternehmen mehr einen Vertrag bekommen? Report München berichtete am 7. Januar 2008, wie Menschen grundlos in schwarze Listen der Versicherer kommen. Solche Vorfälle finden bisher relativ vereinzelt statt, mit der zentralen Erfassung der Krankenakten via elektronischer Gesundheitskarte kann sich das ändern. Weshalb privatsphaere.org eine Umfrage zum Thema durchführt.
News Redaktion am 15.06.2007, 13:50 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Diskutiert man mit Angehörigen der "Ich habe nichts zu verbergen"-Fraktion, ist das Argument der Gesundheits- und Krankenkassendaten ein oft erfolgreiches Argument. Abgetan wird es gerne mit dem Hinweis, dass an solche Daten ja nur befugte Personengruppen herankommen werden, nicht jedoch Arbeitgeber, Ermittler oder sonstige Gruppen. Und natürlich mache die zentrale, elektronische Speicherung alles besser und effizienter. Im Gegenteil, so Joachim Jakobs von der Free Software Foundation Europe. Arbeitgebern und Geheimdiensten könnten die Krankenakten der Bürger möglicherweise bald zur Verfügung stehen.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.