
Annika Kremer am 26.09.2011, 11:52 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Bürgerrechtsorganisation "European Digital Rights" (EDRi) schickte kürzlich, unterstützt von einer Reihe anderer europäischer Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisationen, einen offenen Brief zum Thema Vorratsdatenspeicherung (VDS) an die EU-Kommissarinen Cecilia Malmström, Neelie Kroes und Viviane Reding. Darin stellen die Aktivisten ihre Ansichten zum Stand der Dinge in Sachen VDS vor.
Annika Kremer am 16.05.2011, 23:39 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Pläne, unter der Bezeichnung eines "virtuellen Schengen-Raumes" EU-weite Netzsperren durchzusetzen, stoßen offenbar auf heftige Kritik. Viele EU-Parlamentarier halten die Idee für "nicht mehrheitsfähig". Mittlerweile distanziert sich auch der Rat der Europäischen Union von der Idee einer "EU-Blacklist".
Annika Kremer am 20.04.2011, 17:18 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die europäische Bürgerrechts-Organisation "European Digital Rights" (EDRi) veröffentlichte vor kurzem einen eigenen Evaluationsbericht zur Vorratsdatenspeicherung. Das dem 27-seitige Dokument soll den offiziellen EU-Evaluationsbericht um eine kritische Stimme ergänzen und kommt zu dem Schluss, dass die Vorratsdatenspeicherung überflüssig und schädlich ist.
Annika Kremer am 26.01.2011, 17:10 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Viele europäische Staaten delegieren mehr und mehr Überwachungs- und Ermittlungsaufgaben an Privatunternehmen und Internet-Provider. Das geht aus einem am heutigen Mittwoch veröffentlichten Bericht der Bürgerrechts-Organisation "European Digital Rights" (EDRi) hervor.
News Redaktion am 28.01.2009, 10:41 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Zahlreiche Bürgerrechtsorganisationen wie La Quadrature du Net, European Digital Rights (EDRi) und AK Vorrat fordern das Europäische Parlament auf, dem Rat des Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx zu folgen und einen Vorschlag zu streichen, der als "freiwillige Vorratsdatenspeicherung" bekannt wurde. Nach Ansicht der Organisationen sollte man die Europaabgeordneten daran erinnern, dass sie von uns gewählt wurden, um die Grundrechte und Freiheiten der Europäer zu schützen und nicht, um sie zugunsten von einzelnen Interessengruppen aufzugeben.
News Redaktion am 17.07.2008, 15:10 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Wie der Newsletter EDRI-gram berichtete, wurde vor einigen Tagen der russische Blogger Savva Terentiev für seine Aussagen auf einem Weblog zu einem Jahr Freiheitsentzug verurteilt. Das Gericht warf ihm vor, er hätte auf LiveJournal mit seinen feindseligen Aussagen öffentlich Hass geschürt. In seinen Aussagen hatte er sich speziell gegen die Polizei des Landes gerichtet, was die Justiz in dieser Form offensichtlich nicht akzeptieren wollte.
News Redaktion am 14.02.2008, 12:53 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Bilder gleichen sich: kommen Wahlmaschinen in die Diskussion, stellt sich heraus, dass keiner weiß, wie die Geräte funktionieren und auch niemand will, dass das ans Licht kommt. So auch in Finnland: trotz eines sehr schnellen und verlässlichen Papiersystems wird die Einführung von Wahlcomputern verhandelt. Funktionsweise: Betriebsgeheimnis. Transparente Prüfung auf Papier: nicht vorgesehen.
News Redaktion am 22.11.2007, 16:39 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Noch weiß man nicht, ob man sich freuen soll oder besorgt sein soll: seit 2005 arbeitet die europäische Kommission an einheitlichen Richtlinien, was Filtertechnik, Jugendschutz und Redefreiheit im Internet angeht. Bis heute hat sich einiges getan, von verbindlichen Richtlinien ist man jedoch noch weit entfernt. Sicher scheint inzwischen, dass sich der EU-Ausschuss für "Human Rights in the Information Society" (MC-S-IS) jedenfalls zuständig fühlt.
News Redaktion am 29.03.2007, 15:37 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
"Das "Recht zu antworten" ist Gegenstand eines Gesetzesentwurfs, den Frankreich bei der EU-Kommission eingereicht hat. Eigentlich dazu gedacht, um im Netz eine Entsprechung zur Gegendarstellung in den Printmedien zu schaffen, können die Entwürfe auch in Richtung eines Rechts auf Trolltum gelesen werden. Die nächsten Bauchschmerzen für Webmaster?
News Redaktion am 11.05.2006, 13:05 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Verstöße gegen Rechte an geistigem Eigentum mit kommerziellem Hintergrund will die EU schärfer ahnden. Die Bürgerrechtler von EDRI weisen darauf hin, dass der Entwurf der EU-Kommission jedoch auch jugendliche Filesharer, Hersteller DRM-umgehender Software und sogar unvorsichtig geführte Kampagnen für eine Reform der Intellectual Property - Gesetzgebung kriminalisieren könnte.
News Redaktion am 30.03.2006, 12:52 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Zur Etablierung "temporärer" Anti-Terrorgesetze
News Redaktion am 22.11.2005, 12:57 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
58.000 Unterschriften, Abstimmung übermorgen
News Redaktion am 20.10.2005, 15:29 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Alternativentwürfe zu Schnüffelplänen vorgelegt
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.