
Annika Kremer am 03.02.2012, 20:38 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Auch lange nach dem Takedown der Kommando-Infrastruktur des "DNS Changer"-Botnets im November 2011 sind offenbar noch zahlreiche Rechner mit dem Schädling, der die DNS-Einstellungen des Computers manipuliert, infiziert. Dies betrifft auch die Rechner großer Unternehmen. Für die Betroffenen wird es nun Zeit, die Rechner zu säubern, warnt das für den Takedown zuständige FBI.
Annika Kremer am 11.01.2012, 14:26 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht deutsche Internetnutzer offenbar massiv durch den Trojaner "DNS Changer" bedroht. Dementsprechend empfiehlt die Behörde die Überprüfung des eigenen Rechners mit Hilfe einer eigens bereit gestellten Website.
Annika Kremer am 10.11.2011, 21:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Sicherheitsexperten und Behörden, darunter das US-amerikanische FBI, nahmen kürzlich in einer groß angelegten Aktion ein umfangreiches, auf Klickbetrug spezialisiertes Botnet namens "DNSChanger" vom Netz. Mittlerweile haben nach dem Takedown die "Aufräumarbeiten" begonnen. Sechs Verdächtige wurden bereits angeklagt, ein siebter ist derzeit noch auf freiem Fuß.
Julian Wolf am 08.11.2011, 19:14 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Ein nicht unerheblicher Teil des brasilianischen Internets wurde allen Anschein nach, von Hackern kompromittiert. Wie SecurityWeek berichtet, gelang es Kriminellen in die Infrastruktur mehrerer Provider des Landes einzudringen und empfindliche Änderungen an den jeweiligen DNS-Datenbanken der Firmen vorzunehmen. Schätzungsweise eine Million Computer übernahmen so gefälschte Netzwerkeinstellungen.
Julian Wolf am 05.09.2011, 18:23 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Reihe an Hacker-Angriffen im Sommer 2011 reißt nicht ab. Am Wochenende gelang es einer unbekannten türkischen Bande, die Besucher von zahlreichen Firmenseiten auf eine falsche Webpräsenz umzuleiten. Betroffen waren unter anderem die Unternehmen Vodafone, The Register, The Daily Telegraph, UPS und Acer.
Christian Maxheimer am 04.07.2011, 20:30 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die Immigration and Customs Enforcement Agency (ICE), die amerikanische Zoll- und Immigrationsbehörde, vertritt den Standpunkt, dass alle Domains mit den Endungen .net oder .com unter US-amerikanische Rechtssprechung fallen. Dies sei unabhängig davon, ob sich die entsprechenden Server auf US-Boden befinden oder nicht.
Annika Kremer am 08.02.2011, 19:17 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die deutsche Domain-Vergabestelle, die DeNIC, will ab dem 31. Mai das Sicherheitsfeature "DNSSEC" einführen. So sollen DNS-Abfragen - bei denen eine Domain der IP-Adresse des zugehörigen Servers zugeordnet wird - mit Hilfe von Verschlüsselung vor Manipulationen geschützt werden.
Annika Kremer am 07.12.2010, 03:14 Uhr - 77 Reaktionen im gulli:Board
Der Whistleblowing-Website WikiLeaks wurde das DNS für die Haupt-Domain, wikileaks.org, abgeschaltet. Die Domain befindet sich zwar laut WHOIS-Abfrage noch in der Hand von WikiLeaks, wird aber vom DNS-Provider nicht weitergeleitet. Grund für diesen Schritt waren laut Provider EveryDNS die häufigen DDoS-Angriffe auf die umstrittene Website.
Annika Kremer am 12.10.2010, 22:32 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
In den letzten drei Wochen betätigten sich mehrere zum Software-Giganten Microsoft gehörende IP-Adressen als Spam-Schleudern. Über die Adressen wurden zahlreiche Besucher auf betrügerische Websites umgeleitet. Die über 1000 Seiten, auf die die Besucher weitergeschickt wurden, sollen einer Gruppe russischer Online-Krimineller gehören.
Annika Kremer am 20.07.2010, 02:30 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Zahlreiche Router-Typen, die primär in Privathaushalten eingesetzt werden, sind offenbar anfällig für einen auf Manipulation des DNS basierenden Angriff. Der Angreifer bekommt dadurch die Möglichkeit, Sitzungen seiner Opfer zu hijacken und somit Daten zu stehlen oder das Opfer auf gefährliche Inhalte umzuleiten.
Annika Kremer am 24.12.2009, 23:43 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen Mittwoch wurde ein DNS-Provider, der zahlreiche wichtige Shopping-Plattformen betreut, durch Angriffe zeitweise lahmgelegt. Resultat war ein Ausfall dieser Seiten pünktlich zum Zeitpunkt des Last-Minute-Geschenkekaufs.
News Redaktion am 26.06.2009, 23:06 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das Thema rund um das sogenannte Access-Blocking ist im Allgemeinen umstritten. Zudem tun sich einige technische Probleme auf.
News Redaktion am 22.06.2009, 20:23 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Beim Aufruf von nicht gefundenen Domainnamen werden Benutzer immer öfter auf andere Webseiten umgeleitet. Die ICANN stellt diese Handhabe nun in Frage.
News Redaktion am 28.02.2009, 18:39 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die DNS-Software djbdns des Kryptographie-Experten Daniel J. Bernstein ist offenbar nicht ganz so sicher, wie bisher angenommen wurde.
News Redaktion am 19.02.2009, 04:31 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Auf der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat stellte Sicherheitsexperte Moxie Marlinspike einen sehr effektiven Angriff auf SSL-verschlüsselte HTTPS-Websites vor.
News Redaktion am 11.02.2009, 08:53 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Ein neuer Angriff, durchgeführt mit Hilfe der Domain Name Server (DNS), könnte sich zu einer ernsten Bedrohung für Server im Internet entwickeln.
News Redaktion am 09.02.2009, 19:52 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Der russische Sicherheitsdienstleister Kaspersky macht sich in Kooperation mit OpenDNS stark gegen die Verbreitung des Conficker-Wurms.
News Redaktion am 16.11.2008, 19:19 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Die bekannte Torrent-Suchmaschine Torrentz.com war kürzlich das Ziel eines Crackers. Dem virtuellen Finsterling war es offenbar möglich, die Nameserver-Einträge der Meta-Suchmaschine zu ändern. Dies hatte zur Folge, dass anstelle des üblichen Inhalts eine übergroße Werbeeinblendung und ein Link zu einem Warez-Forum zu sehen war. Nachdem der Angriff vollzogen war, hat der verantwortliche Cracker den Torrentz-Admin kontaktiert und mit seinen mächtigen "Hacking-Skills" geprahlt.
News Redaktion am 16.11.2008, 16:21 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Im vergangenen Monat mussten die sog. Core-Server des Internets massive Distributed-Denial-of-Service (DDoS) Angriffe einstecken. Um den Ursprung der Attacken ausfindig zu machen, wurde auch die bundespolizeiliche Ermittlungsbehörde der Vereinigten Staaten (FBI) mit diesem Fall beauftragt. Schon nach kurzer Ermittlungsdauer konnten die Angriffe zurückverfolgt werden. Einem veröffentlichten Bericht nach zu urteilen, stammen Selbige von Rechnern aus Korea und den Vereinigten Staaten selbst.
News Redaktion am 11.08.2008, 17:38 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Jeder Betreiber der sich den aktuellen Domain Name System (DNS) Patch auf seinem System installiert hat und sich in Sicherheit wiegt, hat weit gefehlt. Für die als "Cache Poisoning" bezeichnete Schwachstelle sind aktuell mehrere öffentliche und private Exploits im Umlauf. Sollte eine dieser Attacken glücken, wäre es einem Angreifer möglich, den ahnungslosen Besucher auf eine andere Webseite umzuleiten oder sensible Daten abzufangen. Bislang herrschte die weit verbreitete Meinung, dass der Sicherheits-Patch die lang erwartete und endgültige Abhilfe bringen sollte. Einem russischen Physiker ist nun gelungen, auch im Sicherheits-Update eine Schwachstelle ausfindig zu machen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.