
Robert Clausen am 25.03.2012, 05:23 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Wie der Rechtsanwalt Udo Vetter in seinem renommierten Weblog lawblog.de berichtet, verstößt die Entnahme einer Speichelprobe bei einem Verdächtigen gegen das Gesetz, sofern dieser sich weigert. Dies gilt auch bei richterlichem Beschluss. In dem Fall müssen andere Maßnahmen getroffen werden.
Lars Sobiraj am 12.01.2010, 00:42 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Sussex. Ein angesehener britischer Geschäftsmann wurde gestern vor den Augen seiner Frau und seines Sohnes verhaftet, weil er sich im Rahmen eines Kommentars abfällig über die Roma geäußert haben soll. Das Problem ist nur: Er hat die fraglichen Zeilen nie verfasst.
News Redaktion am 02.07.2009, 12:02 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die Schotten machen ihrem Ruf als Weltmeister beim Sparen erneut alle Ehre. Jährlich kommen in Wales und England jährlich jeweils 20.000 neue Datensätze von minderjährigen Straftätern dazu. Lediglich in Schottland hält man sich mit der Sammlung von Fingerabdrücken und DNA-Daten zurück.
News Redaktion am 19.04.2009, 12:39 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Die Ermittler des FBI wollen in Zukunft weit mehr DNA-Profile speichern als bisher. Während DNA-Proben bislang lediglich von verurteilten Straftätern gespeichert werden durften, sollen nun DNA-Profile von Tatverdächtigen gespeichert werden dürfen, selbst dann, wenn die Ermittlungen ins Leere laufen.
News Redaktion am 27.02.2009, 03:07 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien gibt es momentan lebhafte Diskussionen um die Archivierung der DNA von Kindern in einer zentralen Datenbank.
News Redaktion am 15.09.2008, 21:13 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Schöpfer von BitTorrent haben scheinbar einen neuen Weg entdeckt, wie sich das P2P-Protokoll zukünftig noch besser etablieren kann. Dazu sind sie eine Partnerschaft mit Aeria und IAHGames eingegangen. Mithilfe des "DNA Services" will man den potenziellen Kunden zukünftig Spiele und Patches noch schneller verfügbar machen.
News Redaktion am 30.07.2008, 11:56 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die National DNA-Database in England soll einer gründlichen Reinigung unterzogen werden, wenn es nach dem Begehren einer Bürgervereinigung geht. Diese fordern die Löschung von gespeichertem DNA-Material, wenn die Person unschuldig ist, oder ihre Strafe bereits verbüßt hat.
News Redaktion am 06.07.2008, 21:45 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Aufgrund der immer größer werdenden Gefahr durch den internationalen Terrorismus will man den Strafverfolgern weitere Vollmachten einräumen. Nebst einem größeren Zugriff auf Datenbanken soll darunter auch die Einsicht in internationale Banküberweisungen fallen. Zur Terrorabwehr soll sogar auf die Bankenschaltstelle SWIFT ein Zugriff erlaubt werden.
News Redaktion am 27.06.2008, 13:40 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Meldungen um den einstigen Giganten OiNK werden immer abstruser. Den verhafteten Uploader wird nun abermals eine neue Auflage gestellt, wann sie sich wieder bei der Polizei zu melden haben. In Anbetracht ihrer Vergehen, und der Tatsache, dass sie bereits Fingerabdrücke sowie DNA Material abgeben durften, ein Hohn.
News Redaktion am 17.03.2008, 11:29 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
Die kriminelle Laufbahn erkennt man vielleicht schon am Fünfjährigen: weswegen einer der hochrangigsten britischen Gerichtsmediziner fordert, von Kindergartenkindern mit "auffälligem Verhalten" schon mal DNA-Proben zu nehmen, um sie als kriminelle Erwachsene besser aufspüren zu können. "Je jünger, desto besser", argumentierte Gary Pugh, Direktor der Forensik am Scotland Yard.
News Redaktion am 23.01.2008, 12:22 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Vor Gericht anerkannt werden die Ergebnisse der geheimen Vaterschaftstests der Genlabore sowieso nicht. Aber viele Väter, die auf Nummer sicher gehen wollten, haben sich in der Vergangenheit zu einem solchen Test entschlossen. Seit Dienstag sind solche Tests auch via Internet möglich.
News Redaktion am 20.12.2007, 16:53 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Big Brother Awards werden seit Jahren in einer wachsenden Zahl von Ländern vergeben. Verdiente "Datenkraken" und Ausschnüffler der Privatsphäre wurden 2007 auch in der Tschechei geehrt. Unter den Preisträgern sind einige auch in Deutschland bekannte Namen.
News Redaktion am 30.08.2007, 15:10 Uhr - 54 Reaktionen im gulli:Board
Da ein Beschuldigter bei einer polizeilichen Vernehmung ein angebotenes Glas Wasser angenommen hatte, wurde die anschließende Abnahme einer DNA-Probe aus dem Lippenabdruck als "freiwillig abgegeben" deklariert und erfasst, berichtet Lawblogger Udo Vetter. Der Beschuldigte widersetzte sich im Verlauf der Vernehmung weiteren Maßnahmen und verlangte einen Anwalt.
News Redaktion am 05.07.2007, 23:42 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Was im privaten Bereich in der Regel kriminalisiert wird, ist für EU-Staaten offenbar Pflicht: das Austauschen von umstrittenen Daten. In Italien wird nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die Einrichtung einer DNA-Datenbank ermöglichen soll. Damit will man die "Harmonisierung" der Rechtslage in der EU vorantreiben, EDRI konstatiert trockener, die Italiener hätten dem EU-weiten Datentausch zugestimmt, verfügen bisher aber über keine eigenen Daten zum Tauschen.
News Redaktion am 21.03.2007, 12:22 Uhr - 78 Reaktionen im gulli:Board
Beliebtes Mittel nach Sexualstraftaten: man bittet einfach alle Männer der Region zum Massentest der DNA. So nun der Fall im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden wegen zweifachem Kindesmissbrauch. Was passiert, wenn an zu den 100.000 "Verdächtigen" gehört und nicht vorhat, der Polizei die Speichelprobe zu geben, beschreibt madchiq.
News Redaktion am 06.03.2007, 15:51 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nicht mehr völlig unumstritten ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, der nun fordert, die lange überfällige Modernisierung des Datenschutzes anzugehen. Der technischen Entwicklung hinke die heutige Gesetzgebung hinterher.
News Redaktion am 06.02.2007, 11:43 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
In den USA sollte man sich in Zukunft nicht mehr festnehmen lassen. Genproben sollen nach Festnahmen so zur Routine werden, wie es aktuell die Abnahme von Fingerabdrücken ist. Die Strafverfolger erhoffen sich bessere Aufklärungsquoten vor allem von Sexualdelikten. Kritiker sind entsetzt und sehen ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht.
News Redaktion am 02.08.2006, 11:41 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
In vielen Bereichen ist Großbritannien Vorreiter in Europa. Im Land mit der höchsten Dichte an Überwaschungskameras hat der Big-Brother-Staat einmal mehr durchblicken lassen, wo die Reise hingehen könnte. Drei zwölfjährige Kindern wurden wegen Kletterei auf einem Baum festgenommen. Den Kindern wurden DNA-Proben abgenommen, die nun 5 Jahre archiviert bleiben sollen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.