
News Redaktion am 02.10.2008, 15:07 Uhr - 357 Reaktionen im gulli:Board
Spätestens seit dem Urteil am 17. September 2008 dürfte diese Person jedem ein Begriff sein, der sich auch nur ansatzweise für das deutsche Abmahnwesen, beziehungsweise Netzkultur und Netzpolitik im Allgemeinen interessiert. Der Münchener Rechtsanwalt und Verleger Günter Werner Dörr änderte im Jahr 1980 seinen Namen auf Freiherr von Gravenreuth, indem er den Geburtsnamen seiner Mutter annahm. Anstatt uns mit ihm über juristische Spitzfindigkeiten auszutauschen, legten wir unseren Fokus stattdessen auf den Menschen, der sich dahinter verbirgt. Was um Himmels willen treibt diesen Mann bei seinen Vorhaben an? Warum war es ihm bislang unmöglich, etwas phlegmatischer und unverkrampfter zu handeln? Es hat den Anschein, seine Gegner wählt er teilweise bewusst, teilweise zufällig aus. Der ständige Zwist mit Jörg Reinholz brachte ihm zwar keine Lorbeeren aber eben auch keine rechtlichen Probleme ein. Zumindest die Auseinandersetzung mit der links gerichteten Berliner tageszeitung (taz) hat sich vor Gericht zu seinen Ungunsten gedreht. Das die Geschäftslage noch immer prima ist, wird außer ihm kaum jemand öffentlich behaupten wollen. Wie also geht die Geschichte dieses streitbaren Münchener Rechtsanwalts weiter?
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.