
Annika Kremer am 22.03.2012, 21:31 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Ein Bericht des US-amerikanischen Providers Verizon und verschiedener Ermittlungsbehörden kommt zu dem Schluss, dass politisch motivierte Hacktivisten für mehr als die Hälfte aller unautorisiert kopierten Datensätze im Jahr 2011 verantwortlich waren. Angriffe durch diese Gruppe hätten im vergangenen Jahr massiv zugenommen, so die Studie.
Julian Wolf am 29.02.2012, 21:39 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar will eine Änderung der Datenschutzerklärung beim Konzern Google aufschieben lassen. Denn die umstrittene Vereinbarung zwischen Kunden und Unternehmen ist auf rechtlicher Seite noch nicht vollständig abgesichert. In vielen Punkten drückt der Betrieb sich nur sehr ungenau aus und der Kunde kann die Verwendung seiner Daten nicht exakt zurückverfolgen.
Annika Kremer am 01.01.2012, 17:44 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Für alle, die noch einen guten Vorsatz für das neue Jahr suchen, hat die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) einen Vorschlag: die Verwendung einer Festplatten-Verschlüsselung (Full Disk Encryption/FDE). Am besten solle jeder Computer-Nutzer so seine Privatsphäre schützen, erklären die Aktivisten und liefern Informationen, wie und mit welchen Tools.
Julian Wolf am 28.12.2011, 15:48 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Laut der Sicherheitsfirma Security Research Labs, sind GSM-Netze stellenweise sehr anfällig für Identitätsdiebstahl einzelner Mobilfunkteilnehmer. Wie der Chef des Unternehmens Karsten Nohl auf dem aktuell stattfindenden Hacker-Kongress 28C3 erklärte, sei es nach neusten Erkenntnissen möglich, faktisch jedes Handy, dass auf der GSM-Technik basiert unter fremde Kontrolle zu bringen.
Annika Kremer am 12.11.2011, 18:45 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Bei einem Angriff auf den Berliner Webhoster "1blu" wurden womöglich die Root-Passwörter zahlreicher Server-Kunden ausgelesen. Das berichtet das IT-Newsportal heise online unter Berufung auf eine an die Betroffenen verschickte E-Mail des Hosting-Dienstleisters, die der Website nach eigenen Angaben vorliegt. Die genauen Umstände und Hintergründe des Einbruchs sind bislang noch nicht bekannt.
Annika Kremer am 03.11.2011, 20:35 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Nachdem die Behörden vor kurzem einen Server in Indien vom Netz nahmen, auf dem durch den Computer-Schädling Duqu ausspionierte Daten gesammelt wurden, wichen die hinter Duqu stehenden Cyberkriminellen nun offenbar nach Belgien aus. Dies berichten Sicherheitsexperten, die mittlerweile für die Abschaltung auch dieses Servers sorgten.
Annika Kremer am 01.11.2011, 17:55 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Mindestens 48 Chemie- und Rüstungsunternehmen wurden Ziel eines koordinierten Cyber-Angriffs. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec. Der Firma zufolge gingen die Angriffe von China aus. Die als "PoisonIvy" bezeichnete Malware war auf das Abgreifen von sensiblen Informationen wie Design-Dokumenten, Formeln und Details des Herstellungsprozesses spezialisiert.
Annika Kremer am 23.10.2011, 22:03 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der teilweise auf Stuxnet-Quellcode aufbauende Computerschädling Duqu besorgt derzeit die IT-Sicherheitsgemeinde. Das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung ist derzeit noch schwer abzuschätzen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jedenfalls geht auf Nummer sicher und ruft alle Unternehmen auf, eine Infektion mit Duqu zu melden. Bislang sind in Deutschland keine Fälle bekannt.
Annika Kremer am 21.10.2011, 12:08 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Angreifer, die im vergangenen Jahr die IT-Systeme der Börse Nasdaq infiltrierten, installierten offenbar auch Malware auf den Rechnern der Geschäftsführer mehrerer in öffentlicher Hand befindlicher Unternehmen. So konnten sie die betreffenden Unternehmen ausspionieren. Das berichten nun zwei Personen, die mit den laufenden Ermittlungen in dem Fall vertraut sind.
Annika Kremer am 19.10.2011, 13:26 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Beim Online-Rollenspiel "Der Herr der Ringe Online" (HdRO) kam es nach Angaben des Entwicklerstudios Turbine zu einem sicherheitsrelevanten Vorfall. Über Lücken in der Webanwendung des populären MMORPGs war es offenbar zeitweise möglich, Daten abzugreifen. Alle Spieler sollen daher ihre Passwörter ändern.
Annika Kremer am 18.10.2011, 23:26 Uhr - 159 Reaktionen im gulli:Board
Das Internet-Kollektiv Anonymous veröffentlichte am heutigen Montag die gesamte Benutzer-Datenbank der Website "Lolita City", einer, wie die Hacktivisten schreiben, "Darknet-Handels-Seite für Pädos". Insgesamt wurden die Daten von knapp 1600 Personen - sowie Informationen über den Server-Standort des Forums - veröffentlicht. Die Aktion ist Teil der bekannten "Operation Antisec".
Annika Kremer am 09.10.2011, 23:02 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch deckte kürzlich Sicherheitslücken beim namhaften Deutschen Hosting-Dienstleister Hetzner auf. In einem Interview des IT-Magazins "netzwelt" erklärt Huch nun die Hintergründe seines Angriffs auf die offenbar lückenhaften Sicherheitssysteme Hetzners.
Annika Kremer am 09.10.2011, 14:04 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Dem kürzlich bekannt gewordenen sicherheitsrelevanten Vorfall beim Hosting-Dienstleister Hetzner gingen offenbar Mängel bei der Sicherheitspolitik des Unternehmens voraus. Berichten zufolge waren wichtige Passwörter lange Zeit nicht verschlüsselt, was die Angreifer - trotz zwischenzeitlicher Verbesserung des Sicherheitsstandards - ausnutzen konnten.
Annika Kremer am 07.10.2011, 22:33 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Nach den Veröffentlichungen einer Reihe geheimer US-Dokumente durch die Whistleblowing-Website WikiLeaks will die US-Regierung Geheiminformationen besser schützen. Zu diesem Zweck soll vor allem die Anzahl befugter Personen, die auf Dokumente zugreifen können, deutlich verringert werden. Das geht aus einer aktuellen Anordnung von US-Präsident Barack Obama hervor.
Annika Kremer am 15.09.2011, 11:57 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Bei der Nutzung mobiler Geräte werden sensible Daten häufig unverschlüsselt und somit ohne ausreichende Absicherung transportiert. Selbst IT-Profis sind diesbezüglich bei Weitem zu sorglos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Storage-Security-Spezialisten Orgin Storage mit 1.100 Teilnehmern aus dem Bereich IT-Security.
Annika Kremer am 07.05.2011, 12:59 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Einige der beim Einbruch in Sonys "Playstation Network" (PSN) entwendeten Daten waren offenbar kurzzeitig im Internet verfügbar. Das teilte eine Sony-Sprecherin am heutigen Samstag mit. Mittlerweile konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben die betroffenen Datensätze wieder aus dem Netz entfernen.
Annika Kremer am 02.05.2011, 18:32 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Online-Storage-Dienst Dropbox stellt seit einigen Tagen die Version 1.2.0 der Client-Software als "Experimental Forum Build" zum Testen zur Verfügung. Die neue Version soll eine kürzlich entdeckte Sicherheitslücke beheben, bei der ein Angreifer durch Kopieren der Dropbox-Konfigurationsdatei unbefugten Zugriff auf die gespeicherten Daten eines Nutzers erlangen kann.
Annika Kremer am 26.04.2011, 12:39 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Eine Gruppe von IT-Experten hat eine neue Methode entwickelt, sensible Daten auf Festplatten vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Dabei wird keine Verschlüsselung verwendet. Vielmehr basiert das neue Verfahren auf dem Ansatz der Steganographie, also dem Verstecken der Daten zwischen anderen Daten.
Annika Kremer am 08.04.2011, 19:11 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Der Online-Dienst Dropbox erfreut sich großer Beliebtheit für die Archivierung von Daten, insbesondere Backups. Offenbar gibt es bei dem populären Service jedoch einige Sicherheitsprobleme. Das behauptet der Sicherheitsforscher Derek Newton. Nach Newtons Angaben wird die Benutzer-Authentifizierung von Dropbox in einer Form gehandhabt, die mehrere Angriffsvektoren ermöglicht.
Annika Kremer am 10.12.2010, 16:56 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Collateral Murder, Afghanistan Diaries, Iraq War Logs, Cablegate: diese spektakulären Leaks riefen beim Pentagon erhebliche Besorgnis und Verärgerung hervor. Um dergleichen in Zukunft zu verhindern oder zumindest zu erschweren, will man nun die Verwendung von "Wechselmedien" wie CDs, DVDs und USB-Sticks an Rechnern mit sensiblen Militärdaten verbieten.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.