
Sener Dincer am 23.02.2012, 15:14 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Ein schwerwiegendes Sicherheitsleck auf der Pornoseite YouPorn wurde Gegenstand einer Bloßstellung etlicher Nutzer. Wie es aus Medienberichten hervorgeht, waren zuletzt die Zugangsdaten von mehreren Tausend Nutzern des Pornoportals öffentlich zugänglich. Mit E-Mail-Adressen, Passwörtern und persönlichen Daten im Gepäck, seien Hacker bereits eifrig dabei, die betroffenen Nutzer auszuspionieren.
Christian Maxheimer am 30.08.2010, 18:07 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Es soll eine Entschädigung für jene Online-Kunden geben, deren Daten in der letzten Woche frei im Internet zugänglich waren. Sie soll in Form eines Fünf-Euro-Gutscheins kommen. Eine Verantwortung für die Panne weist der Discounter jedoch von sich.
News Redaktion am 24.01.2009, 21:52 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
In Kanada gibt es eine sogenannte "Do-not-call"-Liste. Diese enthält Telefonnummern von Anschlussinhabern, die nicht von Telefon-Direktmarketing belästigt werden möchten. Interessanterweise wird diese Liste für 50 Kanadische Dollar online verkauft.
News Redaktion am 19.12.2008, 20:31 Uhr - 38 Reaktionen im gulli:Board
Auch hierzulande gibt es immer mehr Schlagzeilen über gigantische Datenverluste. Bei einem Vorfall bei der Landesbank Berlin (LBB) sind die Ausmaße noch nicht abzusehen, Tatsache ist jedoch, dass auch Kunden anderer Kreditinstitute betroffen sein könnten. Vor allem aber sind detaillierte Einzelheiten über Kontobewegungen, Summen und Ähnlichem, sowohl von Privatpersonen, wie auch von Unternehmen, im Datenbestand enthalten. Auch PIN-Nummern sollen enthalten sein.
News Redaktion am 04.09.2008, 13:11 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Viele Bürger hatten gestern eine etwas dubios anmutende E-Mail in ihrem Postfach, die von der Redaktion des ZDF-Verbrauchermagazins "Wiso" stammt. Darin werden sie darüber aufgeklärt, dass ihre E-Mail-Adresse nebst Klartext-Passwort auf einem chinesischen Server zur freien Einsicht für jedermann stünden. Man solle seine Passwörter schnellstmöglich ändern. Die Mail ist echt, der geschilderte Datenschutzskandal betrifft offenbar 56.000 Personen. Verursacher des Datenlecks ist das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PriceWaterCoopers, einer der weltweit agierenden "Big Four"-Dienstleister in diesem Sektor.
News Redaktion am 28.07.2008, 16:04 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Wo Daten erhoben werden, kann Missbrauch mit ihnen getrieben werden. Dahinter muss nicht zwingend kriminelle Energie stecken, oft genug ist bereits fahrlässiger Umgang mit Daten dafür verantwortlich, dass sie an die Öffentlichkeit gelangen. Geradezu exemplarisch ist ein Fall zu sehen, der sich jüngst in Dallas ereignet hat. Dort fand jemand auf seinem Grundstück Akten, in denen sich wichtige persönliche Daten wie Adressen und Sozialversicherungsnummern befanden.
News Redaktion am 05.07.2008, 17:07 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
TNS-Infratest ist eines der renommiertesten Umfrageinstitute in Deutschland. Unter anderem zeichnet sich das Unternehmen für Wahlprognosen und Konsumforschung verantwortlich. Gestern machte der Chaos Computer Club (CCC) auf eine Datenlücke aufmerksam, die es ermöglichte, Konsumprofile und persönliche Daten von 41.000 Bürgern abzurufen.
News Redaktion am 28.05.2008, 20:52 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Aufgrund eines Fehlers eines Mitarbeiters waren persönliche Daten von zirka 44 000 Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für zehn Tage lang im Internet öffentlich einsehbar. Die Angaben waren bereits seit dem 9. Mai auf einem öffentlichen Server verfügbar. Betroffen sind alle aktiven als auch zahlreiche ehemalige Studenten. Der Fehler indes war hausgemacht: Es handelt sich nicht um einen Angriff auf Informationsstrukturen der Universität durch externe Hacker.
News Redaktion am 30.01.2008, 12:53 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Dass ihre persönliche Daten im Internet zu finden sind, besorgt nach einer EU-Umfrage drei von vier Europäern. Die EU-Kommission will sich mit den Bedenken der Bürger beschäftigen, kündigte EU-Kommissar Franco Frattini an - nur sollte davon nicht allzu viel zu erwarten sein. Die Bürger sorgen sich nämlich um die falschen Dinge. Was dem Netzzensur-Hardliner und Terror-Paniktreiber Frattini mehr als entgegenkommen dürfte.
News Redaktion am 08.01.2008, 10:58 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Ein "Sturm im Wasserglas" sei die Entrüstung über die 25 Millionen Datensätze, die in Großbritannien auf dem Postweg verloren gingen. So das Statement des TV-Stars Jeremy Clarkson, der zur Untermauerung seiner These gleich auch seine Bankdaten in einer Zeitungskolumne angab. Nach einer unfreiwilligen Spende von 500 Pfund über sein Konto bewies er jedoch Größe und gab zu, sich geirrt zu haben.
News Redaktion am 26.11.2007, 15:30 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Daten von 25 Millionen britischer Bürger sind irgendwo. Wo genau, weiß niemand: die per Post verschickten CDs mit den sensiblen Daten gingen verloren. Anfänglich zwei, dann vier, nun bereits 10 CDs mit Bürgerdaten sind seit Bekanntwerden des Skandals verschwunden. Nun wird neue Kritik an einer geplanten "Kinderdatenbank" in Großbritannien laut. Alle Kinder im Königreich sollen zentral erfasst werden, und die Regierung beeilt sich zu versichern, dass Pannen wie die jetzige im Fall der Kinder nicht passieren werden.
News Redaktion am 23.11.2007, 11:59 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Zuerst das Positive: Die Bürger in Großbritannien beginnen, Datenschutz ernst zu nehmen. Seit dem Verlust der Daten von 25 Millionen Bürgern, die auf CD gebrannt auf dem Postweg verloren gingen, sackte die Zustimmung zur These, die Regierung sei "kompetent und fähig" um 30 Prozentpunkte ab. Dass nun bekannt wurde, dass zwei weitere CDs fehlen, wird an diesem Eindruck wenig ändern.
News Redaktion am 21.11.2007, 14:45 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Mitte September leckten um die 6.000 vertrauliche Emails der P2P-Ermittler MediaDefender ins Netz. Takedown-Forderungen unter anderem an Google waren nutzlos, zahlreiche vertrauliche Informationen des Unternehmens und seiner Klienten aus der Medienindustrie machten die Runde im Netz. Das kommt MediaDefender teuer zu stehen - über 800.000 Dollar Kosten sind so entstanden.
News Redaktion am 14.06.2007, 16:31 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Bisher waren Fälle von Datenlecks nur aus Japan bekannt: "Winny", die dort beliebte Tauschbörse, zeichnete schon für Militär- und Atomkraftwerks-Datenlecks verantwortlich. Ausgerechnet beim Viagra-Produzenten Pfizer leckten die Daten von über 17.000 Angestellten ins Netz. Pfizer verspricht Entschädigungen und warnt vor Identitätsdiebstahl.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.