
News Redaktion am 16.09.2008, 11:27 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien hat sich erneut ein Daten-GAU zugetragen. Knapp 18.000 persönliche Dateien sind bei dem jüngsten Verlust in einem Krankenhaus in Nord-London abhanden gekommen. Der offiziellen Bekanntmachung zufolge befinden sich die Daten auf vier Festplatten, welche auf dem Postweg zu einem IT-Dienstleister verschwunden sind.
News Redaktion am 17.12.2007, 14:34 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Wenn, dann gleich richtig: Dass die ältere Generation beliebtes Ziel von Trickbetrügern ist, sollte bekannt sein. Insofern: Danke, Japan! Dass der japanischen Verwaltung die Pensionsdaten von mindestens 8,5 Millionen Bürgern verlorengegangen sind, zeigt einmal mehr deutlich die Gefahren zentraler Datensammelwut.
News Redaktion am 23.11.2007, 11:59 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Zuerst das Positive: Die Bürger in Großbritannien beginnen, Datenschutz ernst zu nehmen. Seit dem Verlust der Daten von 25 Millionen Bürgern, die auf CD gebrannt auf dem Postweg verloren gingen, sackte die Zustimmung zur These, die Regierung sei "kompetent und fähig" um 30 Prozentpunkte ab. Dass nun bekannt wurde, dass zwei weitere CDs fehlen, wird an diesem Eindruck wenig ändern.
News Redaktion am 19.10.2006, 18:40 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem Datengau bei AOL wurde es wieder still in der Debatte um Suchmaschinen und ihre Sammelwut bei Suchanfragen. Pound Privacy fordert nun einen Standard zur Anonymisierung von Usern. Anfragen, die den Tag #privacy enthalten, sollen weder per Cookie noch per IP-Log erfasst, gespeichert und ausgewertet werden.
News Redaktion am 09.08.2006, 11:37 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem AOL die Suchanfragen von über 600.000 Usern veröffentlichte, stellt sich die Frage, wie viel persönliche Information über solche und ähnliche Logs prinzipiell verfügbar werden. Die meisten Suchmaschinen loggen Suchanfragen, in der Regel werden sie per Cookie personalisiert und damit verknüpfbar. Als User muss man sich darauf verlassen, dass die Suchmaschinen mit den anfallenden Daten verantwortlich umgehen. Oder man ergreift selber Maßnahmen.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.