
Annika Kremer am 11.05.2012, 01:17 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Die Piratenpartei Deutschland erhält prominente Unterstützung: Anke Domscheit-Berg, Aktivistin für Transparenz und Open Government sowie eine stärkere Einbeziehung von Frauen bei technischen Themen, gab am Abend des gestrigen Donnerstag ihren Beitritt zur Piratenpartei bekannt. Auch ihr Mann, OpenLeaks-Gründer Daniel Domscheit-Berg, wurde offenbar mit ihr zusammen Pirat.
Annika Kremer am 06.02.2012, 11:41 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) führte am vergangenen Samstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung durch, auf der einige wichtige Entscheidungen getroffen wurden. So wurde der umstrittene Ausschluss des Transparenz-Aktivisten Daniel Domscheit-Berg rückgängig gemacht. Außerdem wählte der Hacker-Verein einen neuen Vorstand.
Annika Kremer am 14.10.2011, 20:56 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Daniel Domscheit-Berg sorgte im letzten Jahr mit seinem Ausstieg bei WikiLeaks und der Gründung eines eigenen Whistleblowing-Projekts, OpenLeaks, sowie mit einem Enthüllungsbuch für Schlagzeilen. In einem Interview mit dem Online-Portal "futurezone" spricht er nun über OpenLeaks, den Hype um Julian Assange, Hacktivismus und die Verdienste von WikiLeaks.
Annika Kremer am 06.09.2011, 15:01 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Erstmals seit Beginn der Diskussion über die unredigierte Veröffentlichung sämtlicher Cablegate-Depeschen trat WikiLeaks-Gründer Julian Assange öffentlich auf. Per Videostream meldete er sich auf der Medienwoche der Funkausstellung IFA in Berlin zu Wort. Assange verteidigte seine Entscheidung, die Depeschen nach einem Sicherheitsleck auch ganz offiziell im Klartext zu veröffentlichen.
Annika Kremer am 31.08.2011, 00:59 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Der angebliche Ex-WikiLeaks-Architekt, der auf Twitter Enthüllungen über WikiLeaks und OpenLeaks ankündigte, ist offenbar ein Betrüger. Auf Twitter gab der angebliche Insider zu, gelogen und seine Follower über seine Identität getäuscht zu haben. Er habe aber keine bösen Absichten gehabt, sondern lediglich durch seine Provokationen für ehrliche Stellungnahmen der Aktivisten sorgen wollen.
Annika Kremer am 30.08.2011, 14:58 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
In der Diskussion um WikiLeaks und OpenLeaks ging es zuletzt auch um eine angebliche Sicherheitslücke bei WikiLeaks, durch die unredigierte Cables ins Internet gelangt sein sollen. Zu dieser Frage und zum Konflikt der Leaking-Plattformen meldet sich nun ein unerwarteter Kommentator zu Wort: ein Twitter-Nutzer, der behauptet, "der Architekt" - ein ehemaliger WikiLeaks-Programmierer - zu sein.
Annika Kremer am 27.08.2011, 18:31 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Ex-Hacker Adrian Lamo lieferte im vergangenen Jahr den mutmaßlichen Whistleblower Bradley Manning an die US-Regierung aus. In einer aktuellen Stellungnahme verteidigt und erklärt Lamo diese Entscheidung. Daneben übt er auch massive Kritik an Julian Assange - und schlägt einen möglichen Nachfolger für die Leitung von WikiLeaks vor. Dieser allerdings ist über diese Ehre weniger begeistert.
Annika Kremer am 24.08.2011, 14:57 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Der Openleaks-Gründer und ehemalige WikiLeaks-Mitarbeiter Daniel Domscheit-Berg weist von WikiLeaks aufgestellte Behauptungen über eine Reihe von ihm bei seinem WikiLeaks-Ausstieg mitgenommener und nun angeblich gelöschter Geheimdokumente zurück. WikiLeaks übertreibe die Wichtigkeit der Dokumente, um Openleaks in den Augen der Öffentlichkeit schlechter dastehen zu lassen, so Domscheit-Berg.
Julian Wolf am 15.08.2011, 17:40 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) zieht Konsequenzen aus den Streitigkeiten mit dem OpenLeaks-Gründer Daniel Domscheit-Berg. Wie der Vorstand des Hacker-Verbundes erklärte, wurde Berg einstimmig aus dem Club ausgeschlossen. Laut CCC-Vorstandsmitglied Andy Müller-Maguhn habe der Aktivist unter anderem den Ruf des Vereins für sein Projekt ausnutzen wollen.
Julian Wolf am 14.08.2011, 16:12 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Der Netzaktivist und OpenLeaks-Gründer Daniel Domscheit-Berg stößt mit seinem neuen Projekt beim Chaos Computer Club auf wenig Zuneigung. Er forderte die Hacker und IT-Spezialisten beim Chaos Communication Camp 2011 dazu auf, die selbst entwickelte Plattform auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Ein Sprecher des Verbandes erachtet dies sogar als „unverschämt“.
Annika Kremer am 10.08.2011, 15:29 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem es längere Zeit still wurde um die Whistleblowing-Plattform OpenLeaks, verkündete Gründer Daniel Domscheit-Berg auf dem Chaos Communication Camp am heutigen Mittwoch interessante Neuigkeiten. Offenbar steht die Alpha-Phase des Projekts kurz bevor; die ersten der zehn für diese Phase ausgewählten Medienpartner machten ihre Kooperation heute öffentlich.
Annika Kremer am 11.07.2011, 23:56 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Am morgigen Dienstag wird die Berufungsverhandlung über die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange an Schweden beginnen. Trotz neuem Anwaltsteam und neuer Strategie ist völlig ungewiss, ob der Aktivist diesmal Erfolg haben wird. Eines halten Medien-Experten jedoch für sicher: egal, wie die Verhandlung ausgeht, WikiLeaks wird weiterhin aktiv bleiben.
Annika Kremer am 08.06.2011, 13:16 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das Schicksal des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning beschäftigt Transparenz-Aktivisten bereits seit seiner Verhaftung vor rund einem Jahr. Ex-WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg sieht auch bei der Whistleblowing-Plattform selbst eine Mitverantwortung für Mannings Schicksal. Man habe den menschlichen Faktor unterschätzt, so Domscheit-Berg.
Annika Kremer am 16.05.2011, 23:15 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Der ehemalige WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg übt - zum wiederholten Mal - deutliche Kritik am Vorgehen des Whistleblowing-Projekts. Nachdem Berichte auftauchten, denen zufolge WikiLeaks-Mitarbeitern hohe Vertragsstrafen angedroht bekommen, sollten sie Geheimnisse ausplaudern, erklärte Domscheit-Berg, dies sei ein weiterer Beleg dafür, dass WikiLeaks intransparent agiere.
Annika Kremer am 25.04.2011, 17:29 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Im Umfeld des Leaks von über 700 geheimen Guantanamo-Akten wird momentan auch eine Anschuldigung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange heiß diskutiert: hatten ehemalige Mitstreiter geplant, die Dokumente vorab auf eigene Faust zu veröffentlichen? Ist WikiLeaks der Gruppe nur durch Aufhebung der ursprünglich geplanten Sperrfrist für die offiziellen Medienpartner zuvorgekommen?
Annika Kremer am 14.04.2011, 16:51 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Auf der Berliner Blogger-Konferenz re:publica nahm OpenLeaks-Gründer Daniel Domscheit-Berg Stellung zu den Verzögerungen beim Start der Whistleblowing-Plattform. Offenbar hatten die Aktivisten das Ausmaß der noch anstehenden technischen und organisatorischen Arbeiten unterschätzt. Momentan plant OpenLeaks den Start der Alpha-Phase mit ausgewählten sechs Partnern "in den nächsten Wochen".
Annika Kremer am 22.03.2011, 14:04 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Im Zusammenhang mit WikiLeaks und "Cablegate" wurde viel über die Abkommen zwischen der Whistleblowing-Website und ihren Medienpartnern spekuliert. Nun behauptet ein anonymer Informant - angeblich ein Mitglied des "inneren Zirkels" von WikiLeaks -, dass die Medienpartner Geld für ihren exklusiven Zugriff zahlen mussten. Dies hatte WikiLeaks stets bestritten.
Annika Kremer am 12.02.2011, 16:12 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Eine Gruppe von im Auftrag der Bank of America (BoA) arbeitenden Privatermittler-Unternehmen befasste sich offenbar mit der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Dabei wurde WikiLeaks nicht nur analysiert, sondern es wurden auch Tipps zur Schädigung des Projekts gegeben. Die Professionalität der Ermittler ist allerdings zweifelhaft.
Annika Kremer am 28.01.2011, 03:27 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Die Whistleblowing-Plattform OpenLeaks ist seit dem 26. Januar offiziell am Netz. Das Projekt will eine Infrastruktur für die sichere Veröffentlichung geheimer Informationen bieten. Man sieht sich selbst als "eine gemeinnützige Community und einen Diensteanbieter für Whistleblower und Organisationen, Medien und Individuen, die sich für die Förderung der Transparenz einsetzen."
Annika Kremer am 25.01.2011, 18:39 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Testphase der Whistleblowing-Plattform Openleaks soll im Februar beginnen und zunächst nur ausgewählte "Betatester" umfassen. Das gab Daniel Domscheit-Berg, der Gründer der Plattform, am heutigen Montag auf der Internet-Konferenz DLD (Digital, Life, Design) in München bekannt. Bei den Partnern in der Betaphase soll es sich um Nichtregierungs-Organisationen und Medien handeln.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.