
Annika Kremer am 08.05.2012, 13:39 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die USA und China müssen angesichts ihrer "fortgeschrittenen Cyber-War-Kapazitäten" zusammen arbeiten, um Missverständnisse zu vermeiden, die zu Konflikten führen könnten. Das erklärte US-Verteidigungsminister Leon Panetta am gestrigen Montag im Rahmen eines Besuchs des chinesischen Verteidigungsministers Liang Guanglie.
Julian Wolf am 07.04.2012, 19:21 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die chinesische Regierung hält weiter an ihren Zensurmaßnahmen im Netz fest. Wie nun bekannt wurde, sind drei der beliebtesten Webseiten mit führungskritischen Inhalten nicht mehr erreichbar. Offenbar stehen die Vorgänge in Verbindung mit dem für Herbst angedachten Führungswechsel. Das chinesische Internet wird bereits seit Längerem von den verantwortlichen Behörden im Interesse des Staates beschränkt.
Annika Kremer am 04.02.2012, 01:25 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Einige IT-Sicherheits-Experten befürchten offenbar einen "kalten Cyberkrieg" zwischen östlichen und westlichen Ländern. Die unterschiedlichen Einstellungen östlicher und westlicher Länder könnten das Potential für zunehmende Konflikte bergen, so die Befürchtung. Vor allem beim geistigen Eigentum und der Freiheit im Internet seien sich östliche und westliche Nationen uneinig.
Julian Wolf am 20.01.2012, 18:38 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Hochrangige Personen der chinesischen Staatsführung erhalten für ihre Arbeit ein eigens für diesen Zweck entwickeltes Tablet. Das sehr durchschnittliche Android-Gerät mit dem Namen „Red Pad“ kostet stolze 1.129 Euro und soll die Parteianhänger beispielsweise über aktuelle Regierungsbefehle informieren. Die recht obskure Erfindung führt derweil zu einigem Spott innerhalb der Internet-Community.
Annika Kremer am 04.01.2012, 13:56 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Chinesische Cyber-Spione versuchen offenbar seit Monaten, mit Hilfe infizierter E-Mails die IT-Systeme von US-Behörden und deren Vertragspartnern in der Wirtschaft zu kompromittieren. Sie erhoffen sich davon offenbar Informationen über die Drohnen-Strategie der US-Regierung sowie andere Geheimdienst-Informationen. Dies berichten IT-Sicherheits-Experten, die die Vorgänge analysieren.
Annika Kremer am 21.12.2011, 14:33 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Chinesische IT-Kriminelle schafften es im vergangenen Jahr offenbar, in die Rechnersysteme der US-Handelskammer einzudringen. Dort konnten die Angreifer Informationen über den Betrieb der Handelskammer sowie über deren drei Millionen Mitglieder auslesen, berichtet die US-Finanzzeitung "Wall Street Journal" (WSJ). China bestreitet die Berichte.
Lothar Serra Mari am 17.12.2011, 13:05 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Nutzer des chinesischen Twitter-Klons weibo.com müssen sich zukünftig mit ihrer staatlichen Identifikationsnummer ausweisen. Bestehende Nutzer haben dazu 3 Monate Zeit, neue Benutzerkonten können nur noch unter Angabe der persönlichen Daten des Nutzers erstellt werden. Betroffen sind 200 Millionen Nutzer von weibo.com, doch weitere Netze könnten demnächst ähnlichen Regelungen unterworfen werden.
Annika Kremer am 13.12.2011, 18:43 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Einem Bericht der US-amerikanischen Finanzzeitung "Wall Street Journal" (WSJ) zufolge gelang es den US-Behörden, viele der chinesischen Gruppen, die in den USA Spionage betreiben, zurückzuverfolgen. Die meisten von ihnen werden angeblich vom chinesischen Militär unterstützt. Die USA wollen die Chinesen daher zukünftig direkter auf ihre Spionage-Aktivitäten ansprechen.
Julian Wolf am 07.12.2011, 20:31 Uhr - 35 Reaktionen im gulli:Board
Der Markenrechtsstreit zwischen Apple und dem chinesischen Konzern Proview hat ein vorläufiges Ende gefunden. Das US-Unternehmen hat im asiatischen Land nunmehr keine Rechte an dem Markennamen „iPad“. Proview hatte Apple verklagt, da man vor rund zehn Jahren bereits ein Produkt mit selbigen Namen anmeldete. Nun zielt der Kläger auf einen Schadensersatz in Höhe von 1,17 Milliarden Euro ab.
Christian Maxheimer am 02.11.2011, 18:39 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
In der Debatte um den Krieg im Cyberspace fällt immer wieder der Name eines Landes: China. Oft wird das Reich der Mitte von staatlichen Stellen als größte digitale Gefahrenquelle aufgeführt. Ein australischer Wissenschaftler widerspricht dieser Einschätzung nun vehement.
Julian Wolf am 27.10.2011, 20:06 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Chinas Regierung will gegen den Handel mit gefälschten Markenprodukten im Land vorgehen. Rund eine Million Menschen sollen schon bald im Auftrag des Staates nach Produktfälschungen Ausschau halten, um die entsprechenden Objekte zu beschlagnahmen. Wer vom Export minderwertiger Ware lebe, habe mit seinem Unternehmen künftig keine Zukunft, so der Staatsmann Wang Jinzhen.
Lothar Serra Mari am 27.09.2011, 23:53 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Verschiendene Google-Dienste wurden in der Vergangenheit mehrfach von chinesischen Hackern angegriffen. Vor allem Google Mail-Konten bestimmter Personen sollten dabei kompromittiert werden. Laut einem auf der Whistleblowing-Plattform Wikileaks veröffentlichten Dokument des chinesischen Botschafters Jon Huntsman kam der "Angriffs-Befehl" wohl von höchster Regierungs-Ebene.
Annika Kremer am 05.08.2011, 21:14 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Viele westliche Sicherheitsexperten vermuten die chinesische Regierung als die Verantwortlichen hinter der kürzlich von der IT-Sicherheitsfirma McAfee dokumentierten Cyberspionage-Kampagne "Shady RAT". China dementierte die Vorwürfe nun. Staatsnahe chinesische Medien bezeichneten die Behauptung, China stehe mit "Shady RAT" in Verbindung, als "unverantwortlich".
Annika Kremer am 03.08.2011, 13:38 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee entdeckte kürzlich eine groß angelegte Cyberspionage-Kampagne mit über 70 verschiedenen Opfern in 14 Ländern. Betroffen waren offenbar Regierungen, Großunternehmen, NGOs und andere Organisationen. Von den Sicherheitsforschern erhielt die Kampagne, in deren Rahmen zahlreiche sensible Dokumente entwendet wurden, den Spitznamen "Shady RAT".
Christian Maxheimer am 17.06.2011, 20:10 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Das Ministerium für Heimatschutz hat eine Warnung für Software von Sunway Forcecontrol Technology ausgesprochen. Sie soll massive Sicherheitslücken aufweisen, die mit schwerwiegenen Folgen ausgenutzt werden könnten. Die vor allem in China verwendete Software ist in Kraftwerken und Fabriken im Einsatz.
Annika Kremer am 17.06.2011, 01:04 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
In Chinas führender Militärzeitung erschien am gestrigen Donnerstag die Empfehlung, China müsse seine "Cyberwar-Kapazitäten" massiv erhöhen, um einer möglichen Offensive der USA im Cyberspace zu begegnen. China hatte in den letzten Wochen selbst verstärkt wegen mutmaßlicher Cyber-Angriffe - vor allem auf US-Bürger und -Unternehmen - in der Kritik gestanden.
Christian Maxheimer am 16.06.2011, 17:23 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Die Volksrepublik China überwacht ihre Grenze nach Hongkong offenbar mit recht ungewöhnlichen Methoden. Die chinesischen Behörden haben jahrelang massiv Pendler ausgehorcht, um so gegen Schmuggler vorgehen zu können. Geschehen ist dies mittels eines kleinen Geräts, welches an der Frontscheibe angebracht wurde.
Annika Kremer am 15.06.2011, 17:02 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Die USA und China sollen eine Art "Nichtangriffspakt" für den Cyberspace schließen, der Cyber-Angriffe beschränkt und bestimmte Infrastrukturen als unantastbar definiert. Das forderten kürzlich der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger sowie Jon Huntsman, früher US-Botschafter in China.
Annika Kremer am 02.06.2011, 00:51 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Googles Freemail-Service GMail wurde Ziel eines großräumigen Hackerangriffs. Das teilte der Suchmaschinen-Gigant am gestrigen Mittwoch mit. Angreifer, die Vermutungen Googles zufolge aus China stammen, versuchten, in hunderte Mailkonten einzubrechen. Darunter waren die Accounts von US-Regierungsangehörigen, chinesischen Aktivisten und Journalisten. Google stoppte die Angriffe frühzeitig.
Fritz Effenberger am 26.05.2011, 17:32 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Sind die Goldstücke, virtuelle Zahlungsmittel in unseren Online-Freizeitwelten, mit dem Blut Unschuldiger besudelt? Eine britische Tageszeitung enthüllt, wie politische Gefangene in China zu Steinbrucharbeit bei Tag und Goldfarming bei Nacht gezwungen werden, bei drakonischen Strafen, sollte das virtuelle Gold nicht reichlich sprudeln.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.