
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Klaus Müller am 01.09.2010, 23:07 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien saß ein vorbestrafter Mann für drei Monate in Untersuchungshaft. Auslöser war die Aufnahme einer Überwachungskamera. Zwei Polizisten wollten darauf erkennen, dass der Mann ein Messer mit sich trägt. In Wahrheit war es eine Rose.
Lars Sobiraj am 20.06.2010, 13:45 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Eine englische Datenbank zur Verkehrsüberwachung enthält circa 7,6 Milliarden Einträge. Täglich kommen weitere 14 Millionen Autokennzeichen dazu. Die Daten bleiben auf unbestimmte Zeit bestehen, an einer zeitnahen Löschung besteht offenbar kein Interesse.
Lars Sobiraj am 05.04.2010, 13:27 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die Sunday Times berichtet von einer geheimen Datenbank, wo täglich 14 Millionen Fotos von Fahrzeugen eingegangen sind. Die verantwortlichen Polizeichefs könnten sich demnächst vor Gericht wiederfinden.
Annika Kremer am 29.01.2010, 14:22 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Überwachungskameras werden von Kritikern oftmals als Symbol für den Verlust ihrer Privatsphäre gesehen. Nun kam heraus: neben dieser grundsätzlichen Problematik weisen einige der Geräte auch massive Sicherheitslücken auf.
Sener Dincer am 27.12.2009, 19:23 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Im Rahmen mehrerer Sendungen machte das chinesische Staatsfernsehen CCTV beliebte Online-Spiele für schwerwiegende Probleme verantwortlich. Online-Spiele sollen Drogenabhängigkeit, verfrühte Schwangerschaften und Mordtaten unter den Jugendlichen deutlich ankurbeln.
News Redaktion am 06.10.2009, 20:29 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Die britische Firma "Internet Eyes" möchte einen neuartigen Service anbieten, bei dem jeder bequem von zu Hause aus Überwachungskameras bedienen und auffälliges Verhalten melden kann.
News Redaktion am 26.08.2009, 00:40 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Die über eine Million in Großbritannien aufgestellten Kameras klären laut einem Bericht der Metropolitan Police im Schnitt nur eine Straftat pro 1000 Kameras auf.
News Redaktion am 12.08.2009, 12:46 Uhr - 67 Reaktionen im gulli:Board
Wenn es um nutzlose Ideen zum Schutz der Kinder geht, steht der britische Familienminister Ed Balls seiner deutschen Kollegin Ursula von der Leyen scheinbar in nichts nach.
News Redaktion am 23.06.2009, 16:02 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
In dem 55.000-Einwohner-Städtchen Lancaster, Pennsylvania, sitzen Freiwillige hinter den Bildschirmen des CCTV-Systems. Bürger können sich in ihrer Freizeit zum Überwachen melden.
News Redaktion am 19.05.2009, 21:19 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Eine Studie des britischen Innenministeriums bestätigte nun, dass die hohe Anzahl von Überwachungskameras keine große Hilfe für den Kampf gegen Straftaten darstellt.
News Redaktion am 24.02.2009, 11:11 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Im Königreich soll ein Pub-Besitzer von der Polizei gezwungen werden die Überwachung mittels CCTV einzusetzen, ansonsten droht ihm die Schließung seiner Kneipe. Die Überwachungs-Gesellschaft 2.0 hat viele Gesichter.
News Redaktion am 05.01.2009, 00:00 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Ein kanadischer Bezirk rüstete vor kurzem all seine Schulbusse mit Überwachungskameras aus, nachdem einer der dort eingesetzten Busfahrer eines sexuellen Übergriffs auf eine Schülerin angeklagt wurde. Damit betritt man allerdings keineswegs Neuland: Einige kanadische Schulbusse sind bereits seit 15 Jahren mit Überwachungskameras ausgerüstet. Die Gründe für den Einsatz der Kameras sind dabei unterschiedlich.
News Redaktion am 28.12.2008, 03:36 Uhr - 41 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien ist die Kameraüberwachung öffentlicher Orte bereits seit Jahren Standard. Nirgendwo kommen so viele Überwachungskameras auf 100 Einwohner wie im Vereinigten Königreich. Nun aber wurde bekannt, dass die Briten Überwachungskameras auch noch an ganz anderen Orten einsetzen: Rund 85 Schulen in Großbritannien sollen bereits den Unterricht und die Pausen mit derartigen Kameras überwachen, indem sie diese in ihren Klassenräumen anbringen.
News Redaktion am 19.12.2008, 07:25 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien gibt es pro Person die meisten Überwachungskameras der Welt - insgesamt sollen dort über vier Millionen dieser Geräte stehen. So hofft man sich vor Terroranschlägen und anderen schweren Verbrechen schützen zu können. Wer allerdings glaubt, dass die von den Kameras gemachten Aufnahmen wirklich von Menschen beobachtet und bewertet werden, könnte einer Illusion erliegen: Die Wirtschaftskrise und die daraus folgenden Personaleinsparungen bei der Polizei machen es immer unwahrscheinlicher, dass sich wirklich jemand mit den Terabytes aufgenommener Videos befasst.
News Redaktion am 30.11.2008, 18:48 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
England gilt mittlerweile als eines der meistüberwachten Länder der Welt. Neue, nach 2001 eingeführte Sicherheitsgesetze geben den Ermittlungsbehörden sehr umfassende Befugnisse und gestatten die massive Nutzung von Technologien wie beispielsweise der Video-Überwachung - nicht umsonst ist London die Stadt mit den weltweit meisten Überwachungskameras (auch "Closed Circuit Television", kurz: CCTV) pro 100 Einwohner. Herkömmliche Systeme allerdings sind den Behörden offenbar nicht mehr vielseitig und effektiv genug: In Portsmouth wird momentan ein CCTV-System der "nächsten Generation" getestet, das, statt nur bei der Strafverfolgung zu helfen, auch die Verhinderung von Straftaten ermöglichen soll.
News Redaktion am 24.10.2008, 13:47 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
In vielen deutschen Städten wird mittlerweile in extremem Ausmaß Videoüberwachung eingesetzt. Zu diesen Städten gehört auch Hannover. Dort wehrt sich die Ortsgruppe des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (eines bundesweiten Zusammenschlusses von Datenschützern) nun gegen den Kamera-Einsatz in ihrer Heimatstadt. Die Aktivisten legten der Öffentlichkeit eine 27 Seiten starke Dokumentation vor, in welchem Ausmaß Überwachungskameras eingesetzt werden und wie das von den Datenschützern bewertet wird.
News Redaktion am 21.10.2008, 01:29 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Vielerorts setzt man mittlerweile auf den flächendeckenden Einsatz von Überwachungskameras, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Diese Vorgehensweise ist zwar umstritten, wird aber trotzdem in vielen Ländern verfolgt. Jüngstes Beispiel ist Paris, wo man die Anzahl der eingesetzten Kameras nun vervierfachen will.
News Redaktion am 09.07.2008, 22:39 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Wer kennt sie nicht, die Statistik, wie oft ein Brite vom Weg zur Arbeit und zurück nach Hause gefilmt wird. Dieser Überwachungswahnsinn und zahlreiche weitere wollen aber auch finanziert werden. Dabei verschlingen sie Unmengen an wertvollen Steuergeldern, die anderswo womöglich besser investiert wären.
News Redaktion am 30.06.2008, 09:58 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Die allgegenwärtige Präsenz von Überwachungskameras scheint in Großbritannien nur mäßigen Erfolg zu bringen. Es wird zwar in den Medien von großartigen Erfolgen berichtet, diese sind in Wirklichkeit aber eher die Ausnahme. Zieht man bezüglich der Effizienz von CCTV in Großbritannien eine Bilanz, so sah es in der Vergangenheit und sieht es auch aktuell sehr mau aus.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.