
Annika Kremer am 01.03.2012, 05:10 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Die am vergangenen Dienstag durch WikiLeaks veröffentlichten E-Mails des "Private Intelligence"-Unternehmens Stratfor geben tiefe - und für WikiLeaks-Unterstützer äußerst beunruhigende - Einblicke in das Verhältnis von Stratfor zu WikiLeaks und dessen Gründer Julian Assange. Außerdem lässt sich erahnen, wie hinter den Kulissen gegen das Projekt intrigiert wird. Teil 3: November 2010.
Annika Kremer am 17.11.2011, 16:28 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
In einem Gespräch mit dem Moralphilosophen Peter Singer äußerte sich Julian Assange zur Mission von WikiLeaks. Er verteidigte das Vorgehen des Projektes bei der Veröffentlichung der Botschafts-Depeschen und kritisierte gleichzeitig die immer weiter ausufernden Überwachungs-Bemühungen der Behörden. Diese glichen einer "unerkannten Krebserkrankung", so Assange.
Annika Kremer am 04.10.2011, 17:58 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Die "Convention on Cluster-Munitions" (CCM), die die umstrittenen Cluster-Bomben ächtet, war offenbar ein erheblicher Streitpunkt zwischen den USA und vielen ihrer Alliierten. Das geht aus geleakten diplomatischen Depeschen hervor. Auch Deutschland wurde wegen seiner Befürwortung der Konvention mehrfach von den USA kritisiert. Zudem wurde versucht, die Auslegung des Abkommens zu beeinflussen.
Annika Kremer am 27.09.2011, 12:44 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die von WikiLeaks veröffentlichten Cablegate-Depeschen enthalten Informationen über Khaled Samy Abdallah Ismail, einen unter einer psychischen Krankheit leidenden ägyptisch-kanadischen Mann, dessen Rechte die USA anscheinend massiv verletzten. Im Jahr 2006 wurde Ismail in Afghanistan festgenommen. Er wurde anschließend über 18 Monate lang in einem von den USA betriebenen Gefängnis festgehalten.
Annika Kremer am 24.09.2011, 19:52 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Der Chefredakteur des arabischen Nachrichtensenders "Al Jazeera" trat vergangene Woche zurück , nachdem herausgekommen war, dass er Berichte über den Irak-Krieg auf Druck der USA hin manipuliert hatte. Die Manipulationen kamen durch die von WikiLeaks veröffentlichten "Cablegate"-Diplomaten-Depeschen ans Tageslicht.
Annika Kremer am 24.09.2011, 15:03 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Ein isländischer WikiLeaks-Mitarbeiter drang womöglich in den Computer einer Journalistin ein, um dort Daten zu löschen, die er ihr unautorisiert zur Verfügung gestellt hatte. Das geht aus der umstrittenen "unautorisierten Autobiographie" von WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange hervor. Dem Verantwortlichen könnten jetzt sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen.
Annika Kremer am 23.09.2011, 23:02 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Die Cablegate-Depeschen belegen, dass die USA - letztendlich erfolglos - Druck auf Afghanistan ausübten, ein Abkommen zum Verbot von Cluster-Bomben nicht zu unterzeichnen. Nachdem Afghanistan das Abkommen dennoch unterzeichnete, versuchten die USA, die afghanische Regierung zu einer großzügigen Auslegung des Abkommens zu bewegen.
Annika Kremer am 20.09.2011, 18:00 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Richard Clarke, früherer Berater der US-Regierung für Cybersicherheit und Terrorismus-Bekämpfung, hält Datensammlungen durch private Unternehmen für eine wesentlich größere Gefährdung der Privatsphäre als Regierungs-Aktivitäten und den Patriot Act. In einem ausführlichen Interview des CNET-Blogs "Insecurity Complex" nimmt Clarke außerdem auch zur Cyberwar-Thematik und zu WikiLeaks Stellung.
Annika Kremer am 20.09.2011, 02:26 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Das Committee to Protect Journalists (CPJ) veröffentlichte am gestrigen Montag eine ausführliche Stellungnahme zum Fall des äthiopischen Journalisten Argaw Ashine. Dieser hatte, wie das CPJ zuvor erklärt hatte, sein Heimatland aufgrund einer Erwähnung in den von WikiLeaks veröffentlichten Cablegate-Depeschen verlassen müssen. WikiLeaks ist sich allerdings keiner Schuld bewusst.
Annika Kremer am 15.09.2011, 22:45 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Das Committee to Protect Journalists (CPJ) berichtet, der äthiopische Journalist Argaw Ashine, dessen Name durch die kürzlich erfolgte unbearbeitete Veröffentlichung der Cablegate-Dokumente bekannt wurde, habe außer Landes fliehen müssen. WikiLeaks widerspricht dieser Darstellung jedoch und bezeichnet die Aussagen des CPJ als "irreführend".
Annika Kremer am 06.09.2011, 15:01 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Erstmals seit Beginn der Diskussion über die unredigierte Veröffentlichung sämtlicher Cablegate-Depeschen trat WikiLeaks-Gründer Julian Assange öffentlich auf. Per Videostream meldete er sich auf der Medienwoche der Funkausstellung IFA in Berlin zu Wort. Assange verteidigte seine Entscheidung, die Depeschen nach einem Sicherheitsleck auch ganz offiziell im Klartext zu veröffentlichen.
Annika Kremer am 02.09.2011, 02:57 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Angesichts der von WikiLeaks erhobenen Anschuldigungen, David Leigh, ein Redakteur der britischen Zeitung "The Guardian", sei verantwortlich für das Auftauchen der unverschlüsselten, nicht redigierten Diplomaten-Depeschen im Internet, veröffentlichten Leigh und seine Kollege James Ball nun ihre Version der Ereignisse. Diese schiebt die Schuld für die Datenpanne primär WikiLeaks zu.
Annika Kremer am 01.09.2011, 04:52 Uhr - 41 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks gab in den späten Abendstunden des gestrigen Mittwoch eine Stellungnahme zu dem vielfach berichteten Sicherheitsleck, durch das unredigierte Cables an die Öffentlichkeit gelangten, heraus. Laut WikiLeaks ist David Leigh, Redakteur der Zeitung "The Guardian", für die Sicherheitslücke verantwortlich. Leigh, der das Passwort fahrlässig verbreitet haben soll, bestreitet die Vorwürfe.
Annika Kremer am 31.08.2011, 17:32 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Die US-Regierung wirft dem Whistleblowing-Projekt WikiLeaks vor, mit der Veröffentlichung tausender neuer Diplomaten-Depeschen im Rahmen des "Cablegate"-Leaks Menschenleben zu gefährden. Ähnliche Kritik kommt auch von der australischen Regierung, die die Veröffentlichung als "verantwortungslos" bezeichnete.
Annika Kremer am 31.08.2011, 17:09 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Whistleblowing-Website WikiLeaks war nach Angaben ihrer Betreiber in der vergangenen Nacht Ziel eines Cyber-Angriffs. Die genaue Natur der Attacke sowie deren Urheber sind allerdings unbekannt. Mittlerweile ist die Seite wieder erreichbar. Einige Nutzer melden allerdings nach wie vor Probleme.
Annika Kremer am 29.08.2011, 17:23 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Neun Monate ist es her, dass WikiLeaks im Rahmen von "Cablegate" die ersten Diplomaten-Depeschen veröffentlichte. Anlässlich dieses Jubiläums ziehen die Aktivisten der Whistleblowing-Plattform eine Zwischenbilanz. Auch die 133.887 erst kürzlich veröffentlichten Cables und die dabei eingesetzten Crowdsourcing-Techniken werden in einer aktuellen Stellungnahme diskutiert.
Annika Kremer am 26.08.2011, 16:08 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Ein Informant teilte der US-Regierung im Jahr 2007 mit, er sei der Ansicht, dass damals gegen estnische kritische Infrastrukturen durchgeführte Cyberangriffe ihren Ursprung in Russland hatten. Die damalige russische Regierung unter Staatschef Wladimir Putin habe "eine Cyber-Waffe getestet", vermutet der namentlich nicht genannte US-Informant laut einer nun veröffentlichten Diplomaten-Depesche.
Annika Kremer am 25.08.2011, 16:43 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Whistleblowing-Website WikiLeaks veröffentlichte in den letzten Tagen eine riesige Menge neuer Diplomaten-Depeschen. Insgesamt rund 55.000 der sogenannten "Cables" wurden den bereits veröffentlichten Dokumenten seit dem gestrigen Mittwoch hinzugefügt. Bei der Analyse der Depeschen setzt WikiLeaks noch stärker als zuvor auf Crowdsourcing-Ansätze.
Annika Kremer am 05.06.2011, 14:44 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Eine Studie einer Projektgruppe der Eastern Michigan University befasste sich detailliert mit der Berichterstattung über die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Dabei kamen die Forscher und Studenten zu dem Schluss, dass die Art der Berichterstattung maßgeblich von Alter und Ideologie der berichtenden Publikation abhängt. Je nach diesen Faktoren werden die Leaks sehr unterschiedlich bewertet.
Klaus Müller am 01.05.2011, 11:11 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Wie ein Cable von Wikileaks aufzeigt, scheint es mit der Strafverfolgung nicht immer ganz sauber abzulaufen. Wie das Dokument belegt, wurde der Camripper Geremi Adam primär aus einem Grunde festgenommen: Um einem hohen Vertreter der Filmindustrie "einen persönlichen Gefallen" zu tun.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.