
Annika Kremer am 13.05.2012, 21:16 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Die IT-Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) scheitern offenbar an der Entwicklung eines eigenen Staatstrojaners, mit der im Rahmen der sogenannten Quellen-Telekomminikations-überwachung (Quellen-TKÜ) verschlüsselte E-Mails und Internet-Telefondienste wie Skype überwacht werden können.
Julian Wolf am 05.05.2012, 20:31 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die umstrittene Spionagesoftware für deutsche Bildungseinrichtungen wird auch in Zukunft nicht zum Einsatz kommen. Das Programm, das als „Schultrojaner“ bekannt wurde, sollte ursprünglich die rechtswidrige Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material an Schulen erkennen und somit zu Sanktionen auf Seite der Schulen führen. Ursprünglich war ein Start des Projekts für Anfang 2012 geplant.
Annika Kremer am 14.03.2012, 15:49 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das die Staatstrojaner-Nutzung im Jahr 2008 stark einschränkte, kooperierte das Bundeskriminalamt in größerem Maße als bislang bekannt mit internationalen Behörden in der Frage der umstrittenen Online-Durchsuchung zusammen. Das geht aus der nun veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine "Kleine Anfrage" der Partei "Die Linke" hervor.
Robert Clausen am 13.03.2012, 21:18 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
In Niedersachsen wurde ein TKÜ-Trojaner der Firma Syborg eingesetzt, um verschlüsselte Gespräche via Skype abhören zu können. Zwei Einsätze dieser Software kosteten 36.975 Euro. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor.
Annika Kremer am 29.02.2012, 12:52 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Das nächste Treffen der "Remote Forensic Software User Group", die sich regelmäßig informell trifft, um sich über staatliche Überwachungssoftware - sogenannte "Staatstrojaner" - auszutauschen, wird im März in Belgien stattfinden. Das genaue Datum und den genauen Ort hält man bislang geheim. Ob Deutschland teilnimmt, ist bislang unklar.
Annika Kremer am 17.02.2012, 23:48 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Auf dem alternativen Nachrichten-Netzwerk Indymedia tauchte am heutigen Freitag der Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum sogenannten Staatstrojaner auf. In diesem stellt Schaar erhebliche Datenschutz-Mängel bei der Überwachungs-Software der Firma DigiTask, aber auch bei deren Einsatz durch die deutschen Behörden fest.
Annika Kremer am 12.02.2012, 18:21 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die von deutschen Behörden eingesetzte Überwachungssoftware wurde bereits von vielen Seiten kritisiert. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar prangert in einem kürzlich fertiggestellten Prüfungsbericht Mängel bei entsprechender Software an und kommt zu dem Schluss, dass grundlegende Datenschutz-Richtlinien nicht eingehalten werden.
Annika Kremer am 17.01.2012, 15:39 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Der Abgeordnete Herbert Behrens von der Partei "Die Linke" stellte kürzlich eine sogenannte Kleine Anfrage an die Bundesregierung, bei der es um den Stand der Dinge bezüglich des geplanten Staatstrojaner-Kompetenzzentrums ging. Die Antwort liegt mittlerweile vor. Aus ihr geht unter anderem hervor, dass 30 neue Planstellen zur Entwicklung staatlicher Spionage-Software eingerichtet werden sollen.
Annika Kremer am 16.01.2012, 12:11 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die durch den Chaos Computer Club (CCC) vorgenommene Aufklärung in Sachen "Staatstrojaner" schürte offenbar erhebliches Misstrauen der deutschen Bürger gegenüber dem Staat. Das zeigte sich jüngst am Beispiel einer Test-Seite für den Trojaner "DNS-Changer". Im konkreten Fall sei das Misstrauen allerdings unbegründet, so ein CCC-Experte.
Annika Kremer am 15.01.2012, 18:24 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Bundesregierung testet offenbar eine neue kommerzielle Überwachungs-Lösung als Ersatz für den "Staatstrojaner" der Firma DigiTask. Die Software "FinSpy" der in Fachkreisen bekannten Firma Gamma International GmbH wird nach Angaben der Grünen derzeit darauf hin überprüft, ob sie sich für die Zwecke der Bundesregierung eignet.
Annika Kremer am 08.01.2012, 20:22 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das sprichwörtliche Rad des Schicksals dreht sich unaufhaltsam weiter und so konnten wir, gerade mehr oder weniger gut - und mit einem mehr oder weniger großen Kater - im neuen Jahr angekommen, gleich wieder die neuesten Auf- und Abstiege, unvorhergesehenen Ereignisse und irren Schlagzeilen bewundern. Doch zugleich stellten wir fest: manches ändert sich nie. Der Wochenrückblick.
Annika Kremer am 03.01.2012, 17:25 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Nach Ansicht des Chaos Computer Club (CCC) sind auch aktuelle Versionen des sogenannten "Staatstrojaners" sowie deren Einsatz - entgegen Behauptungen aus Regierungskreisen, die Standards seien in den letzten Jahren maßgeblich gestiegen - stark fehlerhaft. Die Hacker-Vereinigung nimmt dies zum Anlass, ihre Ablehnung derartiger Software auch für die Zukunft zu betonen.
Julian Wolf am 22.12.2011, 16:44 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die umstrittene Spionagesoftware für deutsche Bildungseinrichtungen wird vorerst nicht verwendet werden. Der sogenannte „Schultrojaner“ sollte auf mindestens einem Prozent aller Schulrechner installiert werden, um Urheberrechtsverletzungen betreffend Lehrmaterialien festzustellen. In einer Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz räumte man nun zumindest das Aussetzen des Projektes ein.
Annika Kremer am 09.12.2011, 23:35 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Bund und Länder einigten sich am heutigen Freitag darauf, beim Bundeskriminalamt (BKA) ein Zentrum für Staatstrojaner einzurichten. So soll die Überwachung mit Hilfe der umstrittenen Software - und vor allem die Software selbst - standardisiert werden. Ziel ist, die Software - wie bereits angekündigt - in der Behörde selbst zu entwickeln.
Annika Kremer am 07.12.2011, 03:29 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kündigte auf der Herbsttagung des Bundeskriminalamts (BKA) an, trotz der aktuellen Diskussion über rechtsextreme Gewalttaten wolle er in der Frage eines möglichen NPD-Verbots nichts überstürzen. Dafür forderte der Minister mehr Möglichkeiten zu Überwachung und anderen Polizeiaktionen im Internet.
Annika Kremer am 29.11.2011, 01:36 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
In einem kürzlich veröffentlichten Antwortschreiben auf eine Kleine Anfrage einiger Abgeordneter der Partei "Die Linke" nimmt die deutsche Bundesregierung ausführlich zum Staatstrojaner Stellung. Es bleiben jedoch mehr Fragen offen, als beantwortet werden; vielfach wird ausgewichen oder abgelenkt. Auch das an viele Stellen belegte Beharren auf der Notwendigkeit zur Geheimhaltung ist bedenklich.
Annika Kremer am 24.11.2011, 12:00 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge übte der Chaos Computer Club (CCC) heftige Kritik am Umgang von Bundesregierung und Sicherheitsbehörden mit der Staatstrojaner-Affäre. Dirk Engling, Sprecher der Hacker-Vereinigung, wirft den Zuständigen Inkompetenz und mangelnde Transparenz vor.
Annika Kremer am 13.11.2011, 19:06 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der viel diskutierte "Staatstrojaner" der Firma DigiTask war offenbar noch internationaler als bislang bekannt. Das Bundesinnenministerium bestätigte auf eine kleine Anfrage der Partei "Die Linke" hin die Existenz einer europäischen Arbeitsgruppe zu der umstrittenen Überwachungs-Software.
Annika Kremer am 12.11.2011, 21:58 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Die SPD fordert die Schaffung von Rechtssicherheit beim Einsatz staatlicher Spionage-Software. Dabei soll nach Meinung der Partei der Einsatz derartiger Software für bestimmte Zwecke erlaubt werden, gleichzeitig sollen aber die erlaubten Maßnahmen eingeschränkt werden. Die SPD wird demnächst ein entsprechendes Gesetz vorschlagen.
Julian Wolf am 09.11.2011, 20:03 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Nicht nur hierzulande diskutiert die Politik über die Verwendung eines Staatstrojaners. Auch im EU-Land Polen klingen zurzeit ähnliche Debatten an. Die Gesellschaft Blogmedia24 hat Anklage gegen das Innenministerium des Landes erhoben, da die Behörde die Entwicklung eines Spionage-Programms in Auftrag gegeben hat. Dies sei nach polnischem Recht unzulässig.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.