
Klaus Müller am 16.07.2011, 18:54 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Der Suchmaschinengigant Google hat zahlreiche belgische Zeitungsverlage, die über einen Online-Auftritt verfügen, aus seinem Angebot geworfen. Das Paradoxe an der Situation: Ein Dachverband der Zeitungen hatte gegen die unentgeltliche Listung der Zeitungsinhalte bei Google News geklagt. Nun echauffiert man sich über den plötzlichen Rauswurf.
Klaus Müller am 09.05.2011, 22:07 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Ein Berufungsgericht in Belgien hat Google dazu verurteilt, die Inhalte bestimmter belgischer Nachrichtenportale in seiner Suchmaschine und bei Google News auszublenden. Sollte das nicht gelingen, muss Google 25.000 Euro für jeden Tag bezahlen, an dem die Inhalte weiter verlinkt werden.
Lars Sobiraj am 29.04.2011, 10:10 Uhr - 111 Reaktionen im gulli:Board
Nach Frankreich will nun auch Belgien im zweiten Anlauf das Tragen von Vollschleiern unter Strafe stellen. Gestern Abend beschloss das Unterhaus des Parlaments den Gesetzentwurf nahezu einstimmig. Jetzt muss nur noch der Senat zustimmen.
Klaus Müller am 27.03.2011, 21:57 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die belgische Verwertungsgesellschaft SABAM hat mit einer neuen Forderung die Gemüter erregt. Um den steten Fluss an Einnahmen sicherzustellen, sollen nun auch LKW-Fahrer Lizenzgebühren für Musik bezahlen, wenn sie diese in der Fahrerkabine hören.
Klaus Müller am 21.08.2010, 12:02 Uhr - 50 Reaktionen im gulli:Board
Es ist keine "Urban Legend", dass manche Anschlussinhaber ihre Netzaktivitäten maximal ausreizen. Man verleiht den Betroffenen dabei unterschiedliche Namen. Poweruser oder Breitband-Schweine (Bandwith Hogs). Nicht immer haben sie diesen Titel verdient, insbesondere wenn die Pakete der Provider knapp bemessen sind. Der belgische Provider Telenet hat nun den Verbraucher seiner Top-User vorgestellt
Julia Klein am 08.02.2010, 15:06 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Auch dieses Jahr fand wieder die FOSDEM in Brüssel statt. gulli war erneut vor Ort. Wir geben einen Einblick in Themen und Atmosphäre einer der größten Entwickler-Konferenzen in der Welt der Freien Software.
News Redaktion am 19.07.2009, 12:05 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Ein belgisches Gericht hat die Geschäftsleitung von Yahoo! zu einer Geldstrafe von 55.000 Euro verurteilt, da diese keine Userdaten an die Strafverfolgungsbehörden ausgeben wollten. Aus einem anderen Grund ist dieser Fall jedoch äußerst heikel.
News Redaktion am 20.05.2009, 16:28 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Ein belgischer Open-Source-Entwickler will den Behörden seines Heimatlandes die Nutzung des von ihm geschriebenen Codes untersagen.
News Redaktion am 02.12.2008, 20:11 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Der belgische Politiker Pieter De Crem war vor wenigen Wochen in den USA zu Gast, um an einem Meeting der United Nations (UN) teilzunehmen. Dummerweise wurden sämtliche, damit im Zusammenhang stehende, Termine abgesagt - bereits vor Reiseantritt. Man machte sich dennoch auf den Weg nach New York City und hielt es für das Beste, die Stadt in einer Bar kennenzulernen. Über den Zustand und die Äußerungen des Politikers berichtete der Barkeeper in seinem Blog. Jetzt ist er arbeitslos und Pieter De Crem kritisiert die Bloggerszene in einer ungeahnten Weise.
News Redaktion am 23.09.2008, 22:46 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Der belgische ISP Scarlet wurde vergangenes Jahr dazu verurteilt, illegales Filesharing in seinem Netzwerk zu unterbinden. Bislang scheiterten jedoch alle diesbezüglichen Versuche des ISPs. Die letzten Möglichkeiten, wie etwa die Drosselung des P2P-Traffics oder gar die Filterung, waren ebenfalls nicht wirksam. Aus diesem Grunde erklärte der Provider nun, dass man sich nicht in der Lage sehe, den Tausch von rechtswidrigem Material zu unterbinden.
News Redaktion am 23.09.2008, 12:23 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Immer mehr Behörden erkennen die Vorteile von freier und offener Software: Nicht nur die Hälfte der Desktop-Rechner der belgischen Justiz wurden mittlerweile auf Linux und OpenOffice.org umgestellt, auch Sachsen-Anhalt beschloss nun auf Linux und OpenOffice.org umzusteigen. Dabei sollen vor allem Kosten gespart und die Sicherheit signifikant erhöht werden.
News Redaktion am 20.07.2007, 16:17 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Aufsehen erregte der Urteilsspruch in Belgien, der Provider Scarlet sei für Urheberrechtsverstöße seiner Kunden in P2P-Tauschbörsen mitverantwortlich und müsse mit AudibleMagic den Usertraffic filtern. Der Provider hat nun erwartungsgemäß Berufung gegen das Urteil eingelegt. Auch international dürfte das Verfahren interessiert verfolgt werden: die MPAA stellte einmal mehr die Frage nach der "Netzneutralität", die auf keinen Fall den Kampf gegen Urheberrechtsverstöße behindern dürfe.
News Redaktion am 16.07.2007, 12:45 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem aufsehenerregenden Gerichtsurteil in Belgien, in dem der Provider Scarlet dazu verdonnert wurde, binnen eines halben Jahres Filtertechnik zum unterbinden illegalen Dateitauschs zu installieren, hat die klagende SABAM nachgelegt: Belgacom, größter Provider des Landes, wurde dazu aufgefordert, illegale Downloads zu verhindern. Im Anschreiben wurde Belgacom eine Frist von acht Tagen gestellt, binnen der zu antworten sei.
News Redaktion am 08.07.2007, 20:19 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
David Cameron, der Chef der Konservativen in Großbritannien hat sich kürzlich in einer Rede vor Vertretern der britischen Plattenindustrie dafür ausgesprochen, das Copyright von Musikdateien von fünfzig auf siebzig Jahre auszuweiten. Außerdem plädiert er im Zusammenhang mit der Entscheidung eines belgischen Gerichts für mehr Zensur des Internets durch die Internetprovider. Diese sollten dementsprechend alleine für die Eindämmung jeglicher Softwarepiraterie verantwortlich sein.
News Redaktion am 05.07.2007, 11:08 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Innerhalb von sechs Monaten muss Scarlet (ehemals Tiscali) in Belgien illegale Downloads aus Tauschbörsen blocken. Dem urteilenden Gericht ist zugute zu halten, dass es vor dem Spruch "Experten" anhörte, die Stellung zum Statement Tiscalis bezogen, dass dies nicht möglich sei. Dennoch folgte die weltfremde Anordnung, die für Scarlet möglicherweise teuer werden könnte.
News Redaktion am 06.07.2006, 11:34 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Die Schweden machtens vor, in anderen Ländern zieht man nach: in den USA und in Frankreich gründeten sich Piratenparteien, die Belgier und Italiener zogen ebenfalls nach. In Deutschland laufen Planungen, in Österreich ging man alles etwas pragmatischer an. Erfolge solcher Parteien mit relativ begrenztem Parteiprogramm waren bislang selten, man sollte die Wirkung auf die etablierten Parteien hingegen auch nicht unterschätzen.
News Redaktion am 21.11.2005, 10:42 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Tauschbörsengegnerin unterliegt in Plagiats- Klage
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.