
Annika Kremer am 16.01.2012, 12:11 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die durch den Chaos Computer Club (CCC) vorgenommene Aufklärung in Sachen "Staatstrojaner" schürte offenbar erhebliches Misstrauen der deutschen Bürger gegenüber dem Staat. Das zeigte sich jüngst am Beispiel einer Test-Seite für den Trojaner "DNS-Changer". Im konkreten Fall sei das Misstrauen allerdings unbegründet, so ein CCC-Experte.
Annika Kremer am 29.11.2011, 01:36 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
In einem kürzlich veröffentlichten Antwortschreiben auf eine Kleine Anfrage einiger Abgeordneter der Partei "Die Linke" nimmt die deutsche Bundesregierung ausführlich zum Staatstrojaner Stellung. Es bleiben jedoch mehr Fragen offen, als beantwortet werden; vielfach wird ausgewichen oder abgelenkt. Auch das an viele Stellen belegte Beharren auf der Notwendigkeit zur Geheimhaltung ist bedenklich.
Annika Kremer am 24.11.2011, 20:18 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte Thomas Petri wird die bekannten 22 Einsätze des "Bayerntrojaners" - sowie den Quellcode der Überwachungs-Software - aus datenschutzrechtlicher Sicht prüfen. Dies wurde vom bayerischen Landesinnenminister Joachim Hermann angeregt. Bis zur datenschutzrechtlichen Klärung der Trojaner-Einsätze sollen alle weiteren derartigen Maßnahmen auf Eis liegen.
Annika Kremer am 24.11.2011, 12:00 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge übte der Chaos Computer Club (CCC) heftige Kritik am Umgang von Bundesregierung und Sicherheitsbehörden mit der Staatstrojaner-Affäre. Dirk Engling, Sprecher der Hacker-Vereinigung, wirft den Zuständigen Inkompetenz und mangelnde Transparenz vor.
Annika Kremer am 27.10.2011, 14:03 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) veröffentlichte am gestrigen Mittwoch die Analyse einer aktuellen, 2010 programmierten Version des "Staatstrojaners". Darin kommen die Hacker zu dem Schluss, dass - allen Beteuerungen zum Trotz - auch diese Version noch immer unsicher und rechtswidrig sei. Nun bestreitet das Bundesinnenministerium, die fragliche Software jemals eingesetzt zu haben.
Annika Kremer am 26.10.2011, 17:21 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) veröffentlichte am heutigen Mittwoch die Analyse einer aktuellen, "fast fabrikneuen" Version des "Staatstrojaners". Dabei kam man zu dem Schluss, dass viele der von DigiTask behaupteten Verbesserungen der Software de facto nicht feszustellen sind. Der Hacker-Verein fordert daher einen vollständigen Verzicht auf Trojanereinsätze in Ermittlungsverfahren.
Annika Kremer am 24.10.2011, 19:19 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl fordert die Einrichtung eines "Trojaner-Kompetenzzentrums". Dieses soll helfen, den Einsatz von Überwachungssoftware durch staatliche Behörden besser begleiten und koordinieren zu können. Uhl berief sich dabei auf bis heute nicht umgesetzte Pläne der Großen Koalition aus dem Jahr 2008.
Annika Kremer am 22.10.2011, 21:40 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
In einem am gestrigen Freitag veröffentlichten Interview der Zeitung "Der Merkur" nahm Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) zur viel diskutierten "Staatstrojaner-Affäre". Dabei verteidigte Hermann erneut das Vorgehen der Ermittlungsbehörden. Dafür griff er die Piratenpartei und den Chaos Computer Club (CCC) massiv an.
Annika Kremer am 22.10.2011, 19:24 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die Firma DigiTask, derzeit aufgrund ihrer Urheberschaft für den "Staatstrojaner" in den Schlagzeilen, mahnte am vergangenen Donnerstag das IT-Unternehmen Wavecon ab. Wavecon hatte DigiTask kürzlich aufgrund seiner Trojaner-Programmierung wegen Wettbewerbsverzerrung abgemahnt.
Annika Kremer am 21.10.2011, 21:38 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Innen- und Netzpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, äußerte sich in aktuellen Stellungnahmen ausführlich zu den Vorgängen rund um den "Staatstrojaner". Dabei forderte er im Namen seiner Partei die Offenlegung aller Trojaner-Verträge und warf Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich vor, "Nebelkerzen zu werfen".
Annika Kremer am 21.10.2011, 17:00 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die DigiTask GmbH, Herstellerfirma der derzeit viel diskutierten "Staatstrojaner", wurde vom Konkurrenzunternehmen Wavecon - das Konkurrenzverhältnis "ergibt sich daraus, dass beide Hersteller von Individualsoftware sind und nicht daraus, dass Trojaner programmiert werden" - abgemahnt. Die Begründung: die Umgehung gesetzlicher Vorschriften durch DigiTask stelle eine Wettbewerbsverzerrung dar.
Annika Kremer am 21.10.2011, 13:47 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung fordert ein komplettes Verbot sogenannter Staatstrojaner. Als Grund nennen die Datenschützer ihre Einschätzung, dass angesichts der jüngsten Vorfälle "die vom Bundesverfassungsgericht […] gesetzten Vorgaben beim Einsatz dieser Art von Software in der Praxis offensichtlich nicht umgesetzt werden können."
Annika Kremer am 19.10.2011, 23:02 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Am heutigen Mittwoch fand im deutschen Bundestag eine "aktuelle Stunde" statt, bei der anlässlich des kürzlich erfolgten Leaks das Thema "Staatstrojaner" diskutiert wurde. Dabei erhob die SPD die Forderung, dass der Staat sich künftig bei der Programmierung entsprechender Software nicht mehr auf private Unternehmen verlassen soll. Statt dessen soll man die Trojaner künftig selbst programmieren.
Annika Kremer am 18.10.2011, 23:40 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Die Sicherheitsforscher des Unternehmens Kaspersky Labs berichten, sie hätten eine zweite Variante des vom Chaos Computer Club (CCC) analysieren "Staatstrojaners" identifiziert. Diese funktioniert - im Gegensatz zum vom CCC analysierten "Bayerntrojaner" - auch auf 64-Bit-Windows-Systemen. Auch sonst scheint sie mehr - und durchaus fragwürdige - Features zu umfassen als die bisher bekannte Version.
Annika Kremer am 16.10.2011, 19:06 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) würdigte die Arbeit des Chaos Computer Club (CCC) bei der Analyse des Staatstrojaners. Die Hacker leisteten als Experten wichtige Arbeit, sagte die Ministerin gegenüber dem Nachrichten-Magazin "Focus". In der Frage möglicher Trojaner-Einsätze forderte sie verbindliche Regelungen und mehr Rechtssicherheit.
Annika Kremer am 16.10.2011, 12:58 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Schon wieder ist eine Woche vorbei und man kann jedenfalls nicht sagen, sie wäre ereignislos gewesen. Gelegenheit, Hand und Stirn zusammenzuführen, gab es wohl genug. Nun jedoch ist Zeit, zurückzublicken auf kryptographisch herausgeforderte IT-Experten, am Volk desinteressierte Volksvertreter und andere Absonderlichkeiten des modernen Lebens - sowie natürlich jede Menge Pony-Content.
Annika Kremer am 15.10.2011, 19:43 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Der deutsche Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verteidigte den umstrittenen Einsatz von "Staatstrojanern" zur Überwachung Verdächtiger. Er betonte, die Beamten hätten im Rahmen des gesetzlich Erlaubten gehandelt. Daneben erhob Friedrich harsche Vorwürfe gegen den Chaos Computer Club (CCC), der mit seiner Analyse eines "Staatstrojaners" die derzeitige Diskussion entfachte.
Annika Kremer am 15.10.2011, 11:44 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Wie oft wurden in Deutschland sogenannte Staatstrojaner eingesetzt? Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl (CSU), nannte nun eine Zahl: rund einhundert derartige Fälle soll es in den letzten drei Jahren gegeben haben. Uhl hält diese Zahl für niedrig und fordert eine gelassenere Diskussion des Themas.
Annika Kremer am 14.10.2011, 22:30 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die Firma DigiTask, die den kürzlich geleakten "Bayerntrojaner" programmierte, belieferte offenbar auch zahlreiche andere Behörden und Bundesländer. Unter den Kunden sollen sich Medienberichten zufolge auch Geheimdienste befunden haben. DigiTask verdiente an diesen Verträgen offenbar Millionen von Euro.
Annika Kremer am 14.10.2011, 22:12 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der viel diskutierte deutsche "Staatstrojaner" kam offenbar auch in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz zum Einsatz. Das zumindest behauptet die Hersteller-Firma DigiTask. In Österreich sorgt dies ebenso wie in Deutschland für Diskussionen in der Parteienlandschaft.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.