
Annika Kremer am 08.02.2010, 13:55 Uhr - 72 Reaktionen im gulli:Board
Die englische Regierung will Jugendliche und junge Erwachsene dazu bewegen, sich einen der neuen (biometrischen) Ausweise zuzulegen. Dazu greift man zu Tricks, die einige als fragwürdig betrachten: man wirbt quasi mit Sex, Drugs and Rock'n' Roll.
News Redaktion am 02.09.2009, 18:32 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Die britische Regierung hat Studien durchgeführt, die externen Behörden einen direkten Abgleich der Ausweisdaten mit der Datenbank des Criminal Records Bureau (CRB) ermöglichen soll.
News Redaktion am 08.08.2009, 15:06 Uhr - 58 Reaktionen im gulli:Board
Der biometrische Ausweis wurde den Bürgern Großbritanniens als hochgradig sicher angepriesen. Dem scheint jedoch nicht so zu sein. Nach bereits 12 Minuten war es mit der Sicherheit vorbei.
News Redaktion am 14.12.2008, 14:06 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Gemeinsam mit dem koreanischen Elektrogeräte-Hersteller Samsung will die Berliner Bundesdruckerei eine neue Generation von ePässen entwickeln. Die von Samsung Mobile Display (SMD) entwickelten "Aktiv-Matrix-Displays mit organischen Leuchtdioden" (AMOLED) sollen künftig auch in Reisepässen oder Personalausweisen integriert werden können. Damit könnte der Weg dafür geebnet werden, in Zukunft Passbilder durch kurze Videos zu ersetzen.
News Redaktion am 24.11.2008, 23:30 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Grenzstationen der USA sollen neue Technologie bekommen, die RFID-Chips in den Ausweisen vorbeifahrender Autofahrer auf eine gewisse Distanz auslesen kann. Zwei Grenzstationen, nämlich diejenigen in Blaine an der kanadischen und in Nogales an der mexikanischen Grenze, wurden bereits letzte Woche mit den neuen Scannern ausgerüstet. Insgesamt sollen zunächst 39 Grenzstationen die sogenannte "Vicinity RFID"-Technologie erhalten.
News Redaktion am 27.10.2008, 09:02 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern sind RFID-Chips, insbesondere solche mit Anwendungsgebiet in Ausweisen, auch in den USA momentan ein wichtiges Thema. Bei einigen der dort gebräuchlichen Systeme wurden in letzter Zeit eklatante Sicherheitsmängel aufgedeckt. Der Einsatz dieser Systeme wird trotzdem weiter vorangetrieben.
News Redaktion am 27.09.2008, 18:05 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
In Großbritannien gab es bisher, anders als beispielsweise in Deutschland, keine für die gesamte Bevölkerung verpflichtenden Ausweisdokumente. Das soll nach dem Willen der amtierenden Labour-Regierung nun anders werden. Dabei wollen sie die "National ID Card" direkt mit umfassenden biometrischen Merkmalen ausstatten. Nachdem Datenschützer bereits seit längerem gegen diese Pläne Sturm laufen, hat man nun offenbar auch handfeste praktische Probleme ausgemacht: Experten befürchten eine "Flut von falschen Zuordnungen".
News Redaktion am 18.09.2008, 22:40 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Als zweiter US-Bundesstaat hat New York am 16. September einen sogenannten "erweiterten" Führerschein eingeführt, der an der Grenze anstatt eines Reisepasses vorgezeigt werden kann. Bei den optional beantragbaren Dokumenten kommt ein RFID-Chip zum Einsatz.
News Redaktion am 18.09.2008, 10:40 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Abkürzung RFID (für "Radio Frequency Identification") bezeichnet eine Art von Chips, die unter anderem in biometrischen Ausweisdokumenten zur Speicherung der Daten verwendet wird. RFIDs können kontaktlos, das heißt über eine gewisse Entfernung, ausgelesen werden. Gegen das dabei zwangsläufig gegebene Missbrauchspotential soll nun eine Erfindung des britischen Startup-Unternehmens Peratech helfen.
News Redaktion am 13.09.2008, 10:23 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Seit dem 11. September 2001 hat sich in Amerika einiges getan - speziell auch im U.S. Department of Home Security. Mario Labbé, ein Geschäftsmann aus Quebec, landete irrtümlicherweise auf der sogenannten NO-Fly Liste. Sein kanadischer Pass löst bei der Kontrolle Alarm aus - jedes Mal, wenn er eincheckt. Dies passiert etwa einmal im Monat - und das konstant seit sieben Jahren.
News Redaktion am 23.11.2007, 11:59 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Zuerst das Positive: Die Bürger in Großbritannien beginnen, Datenschutz ernst zu nehmen. Seit dem Verlust der Daten von 25 Millionen Bürgern, die auf CD gebrannt auf dem Postweg verloren gingen, sackte die Zustimmung zur These, die Regierung sei "kompetent und fähig" um 30 Prozentpunkte ab. Dass nun bekannt wurde, dass zwei weitere CDs fehlen, wird an diesem Eindruck wenig ändern.
News Redaktion am 28.10.2007, 11:23 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Am ersten November startet das Projekt "Projekt biometrische Vollerfassung der Gesamtbevölkerung". Wer die nächsten Jahre ohne Fingerabdruck und RFID-Chip im Reisepass unterwegs sein möchte, sollte in den kommenden drei Tagen einen neuen Reisepass beantragen.
News Redaktion am 02.08.2007, 14:46 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
"City Cards" mit integriertem RFID-Chip wurden in Prag seit Anfang des Jahres eingesetzt. Nach Protesten und Analysen werden die Karten nun anonymisiert. Kurz nach dem Start der Citycards wurde demonstriert, wie leicht die persönlichen Daten unbefugt ausgelesen werden können. Das Projekt wurde für die tschechischen Big Brother-Awards nominiert.
News Redaktion am 01.08.2007, 10:30 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die elektronischen Ausweise mit RFID-Chips sind ja ein unerlässliches Mittel im Kampf gegen den Terror. Daher dürfte es die Entwickler der teuren Technologie interessieren, dass RFID-Experte Lukas Grunwald eine Methode gefunden hat, mit der man mittels manipuliertem Chip die Lesegeräte zum Abstürzen bringen kann. Und was man abstürzen lassen kann, kann man auch exploiten, so Grunwald.
News Redaktion am 21.06.2007, 17:39 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Biometrische Ausweise sind unsinnig: auf eine kleine Anfrage der Linken wiederholte die Regierung die Argumente des CCC, der keinen Sicherheitsgewinn durch biometrische Ausweisdokumente erkennen konnte. Der CCC "freut sich, dass die Bundesregierung ... auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt ist."
News Redaktion am 18.12.2006, 11:20 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Zwei Tage brauchten findige Hacker, um den elektronischen Reisepass zu knacken, der in Großbritannien ausgegeben wird. Diese Zeit kann drastisch verkürzt werden. Der deutsche ePass-Kritiker Lukas Grunwald demonstrierte gegenüber der BBC, dass die im Pass gespeicherten Daten schon in fünf Minuten ausgelesen werden können. Ein Sprecher des Innenministeriums dazu: "Es ist schwierig, sich vorzustellen, warum irgend jemand Zugriff zu den Informationen auf dem Chip haben will."
News Redaktion am 17.11.2006, 15:29 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
In nur 48 Stunden schafften es Spezialisten, die Daten der neuen britischen Ausweise aus dem enthaltenen RFID-Chip auszulesen. Während das Innenministerium die Risiken abwiegelt, sind dennoch einige Szenarien denkbar, in denen der angeblich gestiegene Schutz vor Identitätsdienbstahl durch die E-Pässe ins Gegenteiul verkehrt wird.
News Redaktion am 21.08.2006, 16:44 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Infineon wird einen Teil der RFID-Chips liefern, die in den US-Pässen Ende des Jahres zum Einsatz kommen sollen. Die Chips sind drahtlos auslesbar und angesichts hoher Kosten und möglicher Sicherheitsrisiken bei zweifelhaftem Nutzen hoch umstritten.
News Redaktion am 09.08.2006, 12:30 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Verchippung der Personalausweise mit per Funk auslesbaren RFID-Chips ist in vollem Gange, obwohl permanent Sicherheitsrisiken aufgeddeckt werden und der Nutzen der Funkchips weitgehend im Dunklen bleibt. Auf der Black Hat-Konferenz demonstrierten nun Flexilis spannende neue Anwendungsbereiche der RFID-Ausweise. Gezielt Leute sprengen: RFID machts möglich.
News Redaktion am 03.08.2006, 11:17 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Wenn es die nationale Gesetzgebung hergibt, können auch noch jüngere Kinder von den Plänen des EU-Rats betroffen sein, die Erfassung von Fingerabdrücken in Ausweispapiere vorzuschreiben. Ein Entwurfspapier sieht vor, dass die Fingerabdrücke aller Bürger ab dem Alter von 12 Jahren vorgeschrieben werden soll, um Ausweisbetrug zu verhindern.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.