
Lars Sobiraj am 12.02.2012, 12:14 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Verdammt, irgendwas haben wir schon wieder falsch gemacht. Die Apokalypse blieb erneut aus, die Welt ist noch immer heil. Das bedeutet natürlich auch, dass heute schon wieder ein neuer Wochenrückblick ansteht. Man sieht also, so ein Weltuntergang hat durchaus auch seine praktischen Seiten. Na gut, schauen wir halt mal gemeinsam, was in den letzten sieben Tagen so alles schief gelaufen ist.
Annika Kremer am 07.02.2012, 01:32 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling musste für seine Angriffe gegenüber der Netzgemeinde viel Kritik einstecken. Einige der Kritiker griffen dabei auch zu drastischen Methoden. Dies rief nun Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf den Plan, der entrüstet darauf verwies, dass auch im Internet die "Grundprinzipíen von Demokratie und Anstand" gültig seien.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Lars Sobiraj am 01.02.2012, 16:52 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Unterstützung aus den Reihen der eigenen Koalition bröckelt. Der CDU-Urheberrechtsexperte Ansgar Heveling wurde nun auch von seinen Parteifreunden ins Kreuzfeuer genommen; in der Union eskaliert ein Streit um das Thema Netzpolitik. Dagmar Wöhrl schrieb, ein Artikel, der die Netzgemeinde frontal angreife und ihr den Untergang vorhersage, werde kaum zu mehr Verständnis untereinander führen.
Lars Sobiraj am 01.02.2012, 12:02 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem bissigen Kommentar des MdB Ansgar Heveling im Handelsblatt taten einigen Lesern die Nacken vom vielen Kopfschütteln weh. Der Politiker vom Niederrhein glaubt, das Web 2.0 würde bald „Geschichte“ sein. Das erste vergossene digitale „Blut“ war allerdings Hevelings eigene Webseite. Zudem hat der oberste Urheberrechtler der CDU offenbar selbst Urheberrechtsverletzungen begangen.
Lars Sobiraj am 12.12.2011, 21:35 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Partei "Die Linke" brachte kürzlich im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf ein, um das „einträgliche Geschäft der Abmahnindustrie“ zu beenden. Ziel war es, die Haftung der Privatpersonen und die Abmahnkosten bei Urheberrechtsverletzungen zu begrenzen. Doch der Gesetzentwurf scheiterte offenbar am Widerstand der restlichen Parteien.
Lars Sobiraj am 27.04.2011, 11:24 Uhr - 64 Reaktionen im gulli:Board
Die in Viersen ansässige Niederlassung des Templerordens übergab ihren Entwurf an die zuständige Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“. Sie wollen in ganz Deutschland Spiele, die das Negative fördern und verstärken, verbieten lassen. Im Gegenzug dazu sollen Schulen dazu verpflichtet werden, Unterricht anzubieten, der einen sinnvollen Umgang mit modernen Medien fördert.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.