
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Annika Kremer am 07.02.2012, 18:08 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Anonymous Deutschland nahm am gestrigen Montag seine gesamten Informationsverteiler für die deutsche Occupy-Bewegung offline. Anlass für diese Distanzierung ist die Besetzung eines Apple-Stores durch Occupy-Aktivisten, bei der die Beteiligten mit Anonymous assoziierte Guy-Fawkes-Masken trugen. Dies sei gegen die Verhaltensregeln von Anonymous, erklärten die Hacktivisten.
Annika Kremer am 07.02.2012, 15:22 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Hacktivisten, die vor Jahren den Quellcode verschiedener Symantec-Produkte unautorisiert von deren Server kopierten, versuchten offenbar, von dem Unternehmen 50.000 US-Dollar - umgerechnet etwa 38.000 Euro - für den Verzicht auf eine Veröffentlichung des Codes zu erpressen. In Wirklichkeit kommunizierten die Angreifer allerdings offenbar mit der Polizei.
Robert Clausen am 06.02.2012, 18:25 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Heute erregte eine Nachricht vor allem auf Twitter große Aufmerksamkeit: Es kam der Verdacht auf, dass ein Online-Shop für T-Shirts mit Anonymous-Motiven von Scientology betrieben wird. Scientology wehrt sich auf Anfrage der Redaktion von gulli.com gegen den Vorwurf, Betreiber des Shops zu sein. Sie erwägen das Einleiten von juristische Konsequenzen gegen die Verantwortlichen.
Annika Kremer am 06.02.2012, 01:25 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen Samstag, nur kurz nach dem Hack der Anwaltskanzlei "Puckett Faraj", bei dem zahlreiche interne E-Mails geleakt wurden, veröffentlichte das Internet-Kollektiv Anonymous nun weitere Mails der Kanzlei. Diese dokumentieren die Reaktion einiger Mitarbeiter der Firma auf den im Rahmen des "Fuck FBI Friday" durchgeführten Hack.
Annika Kremer am 05.02.2012, 20:46 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Einer Splittergruppe des Internet-Kollektivs Anonymous gelang es offenbar, die Website der schwedischen Regierung durch einen DDoS-Angriff zeitweise vom Netz zu nehmen. Die unter dem Namen "CyberForce" agierenden Hacktivisten bekannten sich auf dem Microblogging-Dienst Twitter zu dem am gestrigen Samstag durchgeführten Angriff.
Annika Kremer am 04.02.2012, 12:40 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der gestrige "Fuck FBI Friday" des Internet-Kollektivs Anonymous hatte es in sich. Neben der Aufzeichnung einer Polizei-Telefonkonferenz veröffentlichten die Hacktivisten auch eine Sammlung von Dokumenten und E-Mails zum Haditha-Massaker des Jahres 2005, bei dem 24 irakische Zivilisten ums Leben kamen.
Annika Kremer am 04.02.2012, 02:14 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Nach der Veröffentlichung der Aufzeichnung einer vertraulichen Telefonkonferenz zwischen Vertretern des FBI und anderer Polizeibehörden durch das Internet-Kollektiv Anonymous gab das FBI nun eine Stellungnahme ab. Gegen die für die Veröffentlichung Verantwortlichen wird demnach bereits ermittelt.
Annika Kremer am 03.02.2012, 20:19 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous veröffentlichten die Aufnahme eines Telefongesprächs zwischen Beamten des FBI und der britischen Metropolitan Police im Internet. Sicherheitsexperten vermuten, dass Anonymous sich Zugang zu der Telefonkonferenz verschaffen konnte, weil die Zugangsdaten über einen von den Hacktivisten kompromittierten E-Mail-Account verschickt wurden.
Annika Kremer am 03.02.2012, 13:32 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Das Internet-Kollektiv Anonymous protestierte am heutigen Freitag offenbar mit einem Defacement des griechischen Justizministeriums gegen die von der EU und dem Internationalen Währungsfonds vorgegebenen Sparpläne der griechischen Regierung. Dies teilte eine Ministeriumssprecherin mit. Die Seite ist derzeit offline, während vorhandene Sicherheitslücken geschlossen werden.
Robert Clausen am 30.01.2012, 20:34 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Das Internet-Kollektiv Anonymous ruft im Netz zu Protesten gegen das umstrittene Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) auf. Dabei sollen sowohl Demonstrationen als auch so genannte Paperstorms stattfinden, um die Öffentlichkeit über das Handelsabkommen zu informieren.
Annika Kremer am 30.01.2012, 18:48 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Französische Anonymous-Hacktivisten legten am gestrigen Sonntag die Website des Ministeriums für Immigration lahm. Vorangegangen war, wie die französische Tageszeitung Le Figaro auf ihrer Online-Ausgabe berichtete, eine Warnung des Internet-Kollektivs, dass die Seite ernste Sicherheitslücken aufweise.
Annika Kremer am 28.01.2012, 01:57 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Brite Jake Davis, der verdächtigt wird, unter dem Pseudonym "Topiary" einer der aktivsten Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous gewesen zu sein, musste heute vor einem britischen Gericht erscheinen. Er muss sich wegen einer Reihe von IT-Straftaten verantworten. Es wird allgemein vermutet, dass Davis mit dem Gericht einen Deal aushandeln wird.
Robert Clausen am 27.01.2012, 21:26 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Aufgrund der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens durch die EU kam es heute zu mehreren DDoS-Attacken auf Server der EU, unter anderem auch auf die Website des EU-Parlaments. Dabei war das EU-Parlament nicht an der Unterzeichnung des Abkommens beteiligt. Unterzeichner waren allerdings andere EU-Institutionen.
Robert Clausen am 21.01.2012, 20:59 Uhr - 67 Reaktionen im gulli:Board
Die Hacktivisten des Kollektives Anonymous benutzten für die Angriffe auf die Server des US-Justizministeriums eine modifizierte Version der Low-Orbit-Ion-Cannon (LOIC) auf JavaScript-Basis. Doch auch Unwissende beteiligten sich unfreiwillig: Der Angriff startet unmittelbar bei Besuch der Seite. Fraglich ist, inwieweit dies strafrechtlich relevant ist oder noch werden könnte.
Lars Sobiraj am 20.01.2012, 12:33 Uhr - 62 Reaktionen im gulli:Board
Dies war zweifelsohne der bislang größte Cyberangriff auf die Webseiten von FBI, dem Justizministerium, Universal Music und der Musik- und Filmindustrie. Auch ohne das geplante Antipirateriegesetz SOPA hatten FBI und Bundesbehörden einen der populärsten Filehoster ausgeschaltet und die Verhaftung zahlreicher Personen im fernen Neuseeland erwirkt.
Lars Sobiraj am 18.01.2012, 21:42 Uhr - 53 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem sich Sony anfangs positiv über das geplante US-Zensurgestz SOPA äußerte, plant das Hackerkollektiv Anonymous für Montag eine Reihe gezielter Angriffe auf deren Infrastruktur. Man wirft dem japanischen Hardwareproduzenten vor, der Konzern habe wie ein Hund das Geheul der Lobby-Vereinigungen imitiert, um sich mit der amerikanischen Film- und Musikwirtschaft gutzustellen.
Julian Wolf am 15.01.2012, 18:13 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Man könnte meinen, die Mayas hatten recht. Schon zu Beginn des „letzten“ Jahres machen sich Schlagzeilen in den Medien breit, die durchaus als präapoklaptische Vorzeichen zu deuten sind. Schwachsinnige Regierungen, stümperhafte Unternehmen und neumodische Rechtsradikale: Alle scheinen wegen des bevorstehenden Weltuntergangs bereits in den intellektuellen „Economy-Mode“ geschaltet zu haben.
Lars Sobiraj am 09.01.2012, 21:28 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Elisa, einer der größten Internet-Provider Finnlands, wurde kürzlich von einem Gericht in Helsinki dazu verurteilt, den BitTorrent-Indexdienst „The Pirate Bay“ (TPB) zu blockieren. Man erweiterte damit das Urteil vom Oktober 2011 und setzte fest, dass die Domain und die dazugehörigen IP-Adressen blockiert werden müssen. Elisa versucht sich gegen diese Maßnahme juristisch zur Wehr zu setzen.
Julian Wolf am 09.01.2012, 20:20 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Die österreichische Jörg-Haider-Gesellschaft hat einen kritischen Artikel bezüglich der Vorratsdatenspeicherung von ihrer Seite entfernt. Im Rahmen des Schreibens verkündete die Stiftung offen, mit Aktionen des Kollektivs Anonymous zu sympathisieren. Darüber beschwerten sich etliche Leser, weshalb nun lediglich eine Richtigstellung des Textes auf der Webpräsenz der Gesellschaft zu finden ist.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.