
Lars Sobiraj am 13.10.2011, 11:18 Uhr - 44 Reaktionen im gulli:Board
Das Invisible Internet Project (I2P) veröffentlichte am 12. Oktober Version 0.8.9 seiner plattformunabhängigen Sicherheitssoftware, um sich ohne jede Kontrolle im Internet austauschen zu können. Erneut wurden zahlreiche Schritte unternommen, die Geschwindigkeit der Software zu erhöhen. Die Programmierer reagieren damit nochmals auf die stark anwachsende Nachfrage dieses Netzwerkes.
Annika Kremer am 06.04.2010, 23:08 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der kürzlich ins Leben gerufene Suchanfragen-Anonymisierungsdienst Google Sharing bekam in der vergangenen Woche massive Probleme, als sein Registrar ohne Vorwarnung das SSL-Zertifikat zurückzog.
News Redaktion am 15.04.2009, 23:52 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Begeht man in den USA eine Straftat, soll die Benutzung eines Proxy-Servers zukünftig strafverschärfend wirken. Bürgerrechtsaktivisten befürchten, dass dies die Privatsphäre im Netz negativ beeinflusst.
News Redaktion am 24.03.2009, 23:34 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Der Personenkreis um The Pirate Bay ist dabei, einen VPN-Anonymisierungsdienst ins Leben zu rufen. Die Beta-Phase ist bereits gestartet.
News Redaktion am 22.01.2009, 10:36 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Seit dem 1.1.2009 kann man nachvollziehen, wer mit wem E-Mails austauscht und wer - wo - wie das Internet nutzt. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung empfiehlt deshalb die Verwendung von Anonymisierungsdiensten.
News Redaktion am 24.07.2008, 14:06 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die Zeiten, in denen man unbeschwert im Netz surfen konnte, sind schon lange vorbei. Anonymität im Netz ist schwierig zu erlangen, doch nicht unmöglich. JonDoNym hatte es vorgemacht und präsentiert nun mit JonDoFox ein Add-On, welches den Firefox zum Schattenfuchs werden lässt.
News Redaktion am 10.01.2008, 11:13 Uhr - 78 Reaktionen im gulli:Board
Heute startet der AK Vorratsdatenspeicherung eine Tauschbörse für Prepaid-Handykarten. Nach dem Start der Verbindungsdatenspeicherung soll damit eine anonyme Nutzung des Telefons weiter gewährleistet sein. Das Angebot des AK Vorrat ist insbesondere an Personen gerichtet, die sensible Gespräche führen möchten - vertrauliche Beratung, Information von Journalisten oder staatskritische Vernetzung.
News Redaktion am 09.11.2007, 12:37 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Neben TOR war lange Zeit JAP/AN.On die Alternative zum anonymen Websurfen über Mixkaskaden, gefördert wurde das Projekt von zwei Universitäten und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Jondonym heißt das Nachfolgeprojekt, welches zur möglicherweise bevorstehenden Verbindungsdatenspeicherpflicht für Provider nun eine USB-Version zum Mitnehmen anbietet. Unterstützt wird der Dienst seit kurzem auch von der Piratenpartei Bayern.
News Redaktion am 10.07.2007, 11:29 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Nichts werde so heiß gegessen wie gekocht, das vielbeschworene "Augenmaß" wurde in Sachen Online-Durchsuchung und Antiterrorkampf schon oft bemüht. Nur in Ausnahmefällen und nur gegen mutmaßliche Terroristen sollen die geplanten Befugnisse der Ermittler greifen, wird gerne behauptet. Unglaubwürdig wird das indessen, wenn vom Betreiber eines Servers im Anonymisierungsnetz TOR offenbar ermittelt wird - Überwachungen seiner Telekommunikation inclusive.
News Redaktion am 03.06.2007, 14:09 Uhr - 267 Reaktionen im gulli:Board
Jetzt sind die Details über das geplante Aussehen des umstrittenen Gesetzes bekannt geworden. Der Regierungsentwurf über das Gesetz zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung enthält einige Änderungen gegenüber dem Referentenentwurf aus dem Vorjahr. Als einzigen Lichtblick hat man im Vergleich zum Entwurf darauf verzichtet, anonyme E-Mail-Konten in Deutschland grundsätzlich verbieten zu wollen. Allerdings sind die Vorgaben für viele Anbieter stark ausgeweitet worden, was im nächsten Jahr aus finanziellen Erwägungen zum Ende privater Organisationen wie TOR und diverser kleiner Firmen der IT-Branche führen wird.
News Redaktion am 19.03.2007, 15:40 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Eines der großen Probleme im Verhältnis zwischen Politik und Internet: Zahlreiche Entscheidungsträger haben, vorsichtig ausgedrückt, Kompetenzlücken bezüglich der Themen, über die sie entscheiden. So auch im Fall der parteienübergreifend geforderten Vorratsdatenspeicherung zur Überwachung der Internetkommunikation. Einen interessanten Ansatz, wie man hier den zuständigen Abgeordneten aktiv ein wenig technischen Sachverstand beibringen kann, zeigt Christian Cornelssen.
News Redaktion am 15.03.2007, 07:52 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das Googlemonster zeigt sich weniger hungrig: nach 18 bis 24 Monaten will der Suchmaschinenbetreiber Serverlogs anonymisieren, um die privaten Daten seiner User besser zu schützen. Vorausgesetzt jedoch, dass Gesetze zur Datenspeicherung nicht zu längeren Speicherfristen verpflichten.
News Redaktion am 27.02.2007, 15:23 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Gerüchte von einem "Tor-Hack" seien stark übertrieben, so die Stellungnahme des Tor-Teams. Vor kurzem machte ein Forschungspaper die Runde durchs Netz, das ein Angriffsszenario auf das Anonymisierungsnetz realistisch scheinen lasse. Dem sei nicht so: die Problematik sei bekannt, der Angriff extrem aufwändig und "in the wild" noch nie aufgetreten.
News Redaktion am 16.01.2007, 15:09 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Schnell, werbefrei und kostenlos: mit diesen Qualitäten konnte sich anonym.to an der Spitze der Dereferrer-Anbieter etablieren. Hinzu kommt nach dem Relaunch des Dienstes nun ein Scriptgenerator, mit dem Sites, Boards und Blogs auf einfachste Weise ihre externen Links anonymisieren können. Weiterleitung und Anleitungen stehen nun auch in Englisch, Spanisch und Niederländisch zur Verfügung.
News Redaktion am 28.12.2006, 18:32 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Bislang bleibt der Anonymisierer TOR unter dem Radar des chinesischen Regimes. Nicht nur im Reich der Mite rechnen die Entwickler jedoch mit wachsendem Druck auf das Anonymisierungsnetz. Für die kommenden Zeiten ist TOR jedoch gut gerüstet: der Leiter des TOR-Projekts Roger Dingledine stellte die geplanten Strategien und Features des beliebten Anon-Multiproxy gegen die erwarteten Zensurbemühungen auf dem 23C3 vor.
News Redaktion am 15.11.2006, 14:01 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Die Humanistische Union hat einen Referendenentwurf des geplanten neuen Telekommunikations-Überwachungsgesetzes veröffentlicht. Demnach plant das Justizministerium unter anderem, Betreiber von Anonymisierungsdiensten wie beispielsweise TOR oder JAP zur Speicherung der Verbindungsdaten für ein halbes Jahr zu verpflichten. Weiterhin sollen Email-Accounts nur noch mit eindeutiger Identifizierung des Nutzers eröffnet werden können.
News Redaktion am 09.11.2006, 17:39 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Auch technisch unbedarfteren Menschen das anonyme Surfen im Netz ermöglichen: dies strebt der FoeBuD mit dem "PrivacyDonhle" an. Der USB-Stick für 20 Euro bringt einen vorkonfigurierten Firefox plus Torpark auf den Rechner, die Browserverbindungen werden automatisch über das Anonymisierungsnetz TOR geroutet.
News Redaktion am 20.09.2006, 12:05 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Installationsfrei und vorkonfiguriert kann man via Torpark anonym im Web surfen. Die Hackergruppe Hacktivismo, eine Untergruppe des Cult of the Dead Cow, hat die Open-Source-Software in der Version 1.5.0.7 veröffentlicht, mit der sich noch eine Ecke einfacher als mit der händisch zu konfigurierenden TOR anonym surfen läßt. Den Kopf abschalten sollte man indessen auch bei der Verwendung der leicht anzuwendenden Anonymisierungslösung nicht.
News Redaktion am 28.08.2006, 13:06 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
AN.ON, der Anonymisierungsdienst des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und der Uni Dresden gerät weiter unter Druck. Nach Wunsch einiger Ministerien soll der Anonymiser in Zukunft Verbindungsdaten speichern. "Irgendeine Art von Vorratsdatenspeicherung" für Anonymisierungsdienste war Inhalt von Gesprächen, das am Freitag zwischen Politik und Datenschützern stattfand. AN.ON anonymisiert unter anderem über den Java Anon Proxy JAP, welchen die TU Dresden entwickelte.
News Redaktion am 23.08.2006, 11:08 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Uwe Döring, Justizminister Schleswig Holsteins, fordert das Ende des Anonymisierdienstes AN.ON und dem dazugehörigen Java Anon-Proxy JAP. Das schnelle Erfassen von Informationen werde mit den Programmen "geradezu verhindert", bemerkte der Politiker im Rahmen des allgemeinen Kampfs gegen Terror. AN.ON sei eine "Einladung an Kriminelle etwa im Bereich Kinderpornografie, und an Terroristen, sich dieser Sache zu bedienen."
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.