
Julian Wolf am 16.07.2011, 15:14 Uhr - 64 Reaktionen im gulli:Board
Das neue soziale Netzwerk Google+ will ausschließlich reale Nutzernamen im eigenen System dulden. Personen, die ihre Identität nicht preisgeben oder sich mit einem Pseudonym bei der Plattform anmelden, fliegen raus. Nachdem der Google+-Account eines Softwareentwicklers aus diesem Grund gelöscht wurde, war er sogar auch von zahlreichen andere Google-Services ausgeschlossen.
News Redaktion am 15.06.2009, 11:32 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Die kostenfreie Software Freenet ermöglicht seinen Benutzern sichere und anonyme Verbindungen ins Internet. Die neue Version können sowohl Anwender von Windows, Mac als auch Linux ausprobieren.
News Redaktion am 06.04.2009, 22:17 Uhr - 64 Reaktionen im gulli:Board
Omegle ist ein neuer Netzservice mit eher zweifelhaftem Nutzen. Per Zufallsgenerator wird man mit einem anderen Nutzer "verbunden" und kann tippenderweise versuchen, ein konstruktives Gespräch aufzubauen.
News Redaktion am 09.03.2009, 15:21 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Projekt I2P hierzulande so wenig bekannt ist. Auf der einen Seite ist es einfach zu installieren, es hat den Ruf sicher zu sein. Und last, but not least: Es ist sehr viel schneller als TOR es je war.
News Redaktion am 22.02.2009, 09:38 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Vorgestern erreichte den Betreiber des Anbieters für anonyme SIM-Karten die Ladung zur Verhandlung am Berliner Landgericht. Realistisch betrachtet darf aber vor dem Jahresende mit keinem Urteil gerechnet werden.
News Redaktion am 03.01.2009, 01:18 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
In Zeiten, in denen Abmahnungen und die Verfolgung von Filesharern an der Tagesordnung sind, besteht ohne Frage eine große Nachfrage nach sicheren Alternativen. Diese müssen zum Beispiel in puncto Geschwindigkeit und Sicherheit einiges zu bieten haben. Diese Thematik scheinen auch die Macher von VPN4Life entdeckt zu haben. Sie bieten für 50 US-Dollar eine lebenslange anonyme Verbindung ins Internet an, auch Filesharing könnte darüber problemlos betrieben werden. Zu günstig um wahr zu sein? Bei der gulli:Redaktion sind jetzt die ersten Hinweise auf eine mögliche Abzocke der Betreiber eingegangen. Das Angebot ist in jedem Fall mit Vorsicht zu genießen.
News Redaktion am 04.12.2008, 20:19 Uhr - 45 Reaktionen im gulli:Board
Filesharing ist nach wie vor in aller Munde, was nicht zuletzt an der Vielfalt und Verfügbarkeit des vorhandenen Angebotes liegt. Dass dabei jedwede Art von Dateien getauscht werden, zieht natürlich auch die Aufmerksamkeit zahlreicher Institutionen auf sich. Das I2P-Projekt zielt darauf ab, einen Client bereitzustellen, der ein Höchstmaß an Anonymität gewährleisten soll. Zumindest möchte man die Arbeit der Firmen, die sich mit dem Mitschnitt von IP-Adressen befassen, möglichst schwierig gestalten.
News Redaktion am 30.09.2008, 13:16 Uhr - 198 Reaktionen im gulli:Board
Das Oberlandesgericht Hamburg hat ein möglicherweise schwerwiegendes Urteil für den One-Click-Hoster Rapidshare gefällt. Wie bereits das Landgericht Düsseldorf vor einiger Zeit entschieden hatte, kann der beliebte Filehoster als Mitstörer in Haftung genommen werden, sobald er von der Rechtsverletzung Kenntnis genommen hat. Dies ist jedoch nicht die einzige besorgniserregende Passage im Urteil des Gerichts.
News Redaktion am 29.09.2008, 19:44 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Wiener Wohnbaugenossenschaft hat Fragebögen an die Bewohner ihrer Wohnanlagen geschickt. Dort werden sie zur Wohnqualität, Nachbarn und Ähnlichem befragt. Die Teilnahme ist zwar freiwillig, aber Probleme scheint es mit der Anonymität zu geben. Denn obwohl vorgegeben wird, dass die Befragung anonym sei, kann mittels eines Barcodes auf den Fragebögen ein eindeutiger Rückschluss auf den jeweiligen Mieter gezogen werden.
News Redaktion am 23.09.2008, 19:27 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Rund 14.200 HotSpots für WLAN (Wireless Lan) gibt es derzeit in Deutschland. Schnurlose Internetverbindungen werden sowohl zu Hause als auch unterwegs immer häufiger genutzt. Eine positive Entwicklung, die alle Besitzer von tragbaren Geräten freuen dürfte und die Deutschland als IT-Standort zudem attraktiver macht. Die Freude könnte allerdings sehr schnell durch die Tatsache getrübt werden, wenn manche Anbieter wie im vorliegenden Fall dazu übergehen, bestimmte Seiten zu sperren. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist die Website Beichthaus.com, die man als Nutzer der T-Mobile HotSpots lediglich über den Umweg über das Anonymisierungsnetzwerk TOR besuchen kann. Wir sind nach Eingang eines anonymen Hinweises der Sache auf den Grund gegangen.
News Redaktion am 15.09.2008, 20:49 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Es ist gegenwärtig zu beobachten, dass sich Video-Streaming-Webseiten bester Beliebtheit im Internet erfreuen. Besonders viele Besucher können die Portale anlocken, auf denen es urheberrechtlich geschütztes Material zu sehen gibt. Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Gegebenheit, an der sich auch die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate massiv gestört fühlt. Aufgrund der erhöhten Nachfrage seitens der Bevölkerung wurde kurzerhand eine Zugriffssperre auf einschlägige Streaming-Portale durchgesetzt.
News Redaktion am 09.09.2008, 12:22 Uhr - 60 Reaktionen im gulli:Board
Das Fürther Computerspiele-Magazin PC Games hat kürzlich selbst die Initiative ergriffen. Sie riefen im Vorfeld der Landtagswahl am 28. September in Bayern zur Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" auf. Tausende Spielefans in Bayern haben sich nach eigenen Angaben bereits daran beteiligt. Wenn es nach den Redakteuren von PC Games geht, soll so den bayerischen Vertretern der Killerspieldebatte kräftig der Marsch geblasen werden. Die Menschen im flächengrößten Bundesland Deutschlands sollen per Fax, E-Mail, Banner und Brief ihren Unmut zum Ausdruck bringen.
News Redaktion am 15.08.2008, 21:50 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Ein indisches Gericht hat den Suchmaschinengiganten Google dazu aufgefordert, die Daten eines seiner Blogger-User preiszugeben, da dieser eine indische Firma stark kritisiert hatte.
News Redaktion am 10.06.2008, 21:26 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Gestern wurde von der German Privacy Foundation (GPF) in Kooperation mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten die PrivacyBox vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Mailbox, mit der Journalisten anonyme Korrespondenz mit Informanten aufrecht erhalten können, doch prinzipiell kann jeder den kostenlosen Service nutzen. Das System ist auch als Reaktion auf den Telekom-Abhörskandal zu verstehen und demonstriert, wie man durch einfache Kombination von unterschiedlichen Technologien Anonymität herstellen kann.
News Redaktion am 26.03.2008, 11:50 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Ixquick hatte es schon vorgemacht, PrivacyFinder legt mit spannenden Features nach: Suchmaschinennutzung, ohne Logs, Such-Historys oder andere personenbezogene Daten zu hinterlassen. PrivacyFinder bietet ein Interface zu Google, Yahoo und einer Shopsuche, anonymisiert die Suchanfragen, erspart lästiges Cookie-Handling und gibt sogar eine Voransicht auf die Datenschutzpolitik gefundener Seiten.
News Redaktion am 10.01.2008, 11:13 Uhr - 78 Reaktionen im gulli:Board
Heute startet der AK Vorratsdatenspeicherung eine Tauschbörse für Prepaid-Handykarten. Nach dem Start der Verbindungsdatenspeicherung soll damit eine anonyme Nutzung des Telefons weiter gewährleistet sein. Das Angebot des AK Vorrat ist insbesondere an Personen gerichtet, die sensible Gespräche führen möchten - vertrauliche Beratung, Information von Journalisten oder staatskritische Vernetzung.
News Redaktion am 27.12.2007, 21:19 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Sehr gut besucht startet der 24. Chaos Communication Congress in Berlin. Wie jedes Jahr treffen sich die Hacker und Haecksen zwischen den Jahren und haben Spass am Gerät. Trotz des hacker- und bürgerfeindlichen Jahres 2007 ist nicht nur der Slogan optimistisch: Zukunft anonymer Kommunikation, das Hacken von Flaschenpfandautomaten, Terrorismus und kommende Virengenerationen standen und stehen auf dem Programm.
News Redaktion am 26.11.2007, 16:52 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Anonym im Web surfen: immer notwendiger wird die Möglichkeit, sich überwachungsfrei im Netz zu bewegen. Populärster Dienst ist aktuell TOR, der "Onion Router" der Electronic Frontier Foundation. Aus dem Forschungsprojekt AN.ON/JAP der TU Dresden ging der Anonymisierer JonDonym hervor, der gegenüber TOR einige Vorteile verspricht. gulli.com sprach mit Rolf Wendolsky von JonDos.
News Redaktion am 22.05.2007, 12:57 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Freenet, das zensurresistente Darknet, liegt nach wie vor in Version 0.7 vor. Die Weiterentwicklung ist einmal mehr in trockenen Tüchern - dank einer 10.000 Dollar-Spende an das Freenetproject. Zur zweiten Großspende nach 15.000 Dollar von der EFF 2006 kommen sechs vom Google Summer of Code finanzierte Entwickler.
News Redaktion am 27.02.2007, 15:23 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Gerüchte von einem "Tor-Hack" seien stark übertrieben, so die Stellungnahme des Tor-Teams. Vor kurzem machte ein Forschungspaper die Runde durchs Netz, das ein Angriffsszenario auf das Anonymisierungsnetz realistisch scheinen lasse. Dem sei nicht so: die Problematik sei bekannt, der Angriff extrem aufwändig und "in the wild" noch nie aufgetreten.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.