
News Redaktion am 26.11.2007, 16:52 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Anonym im Web surfen: immer notwendiger wird die Möglichkeit, sich überwachungsfrei im Netz zu bewegen. Populärster Dienst ist aktuell TOR, der "Onion Router" der Electronic Frontier Foundation. Aus dem Forschungsprojekt AN.ON/JAP der TU Dresden ging der Anonymisierer JonDonym hervor, der gegenüber TOR einige Vorteile verspricht. gulli.com sprach mit Rolf Wendolsky von JonDos.
News Redaktion am 09.11.2007, 12:37 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Neben TOR war lange Zeit JAP/AN.On die Alternative zum anonymen Websurfen über Mixkaskaden, gefördert wurde das Projekt von zwei Universitäten und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Jondonym heißt das Nachfolgeprojekt, welches zur möglicherweise bevorstehenden Verbindungsdatenspeicherpflicht für Provider nun eine USB-Version zum Mitnehmen anbietet. Unterstützt wird der Dienst seit kurzem auch von der Piratenpartei Bayern.
News Redaktion am 02.01.2007, 06:40 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Der britisch Forscher Steven J. Murdoch von der Universität Cambridge erläuterte vorgestern auf dem Chaos Communication Congress 23C3, wie er trotz des Schutzes des TOR-Netzwerkes hindurch gezielt, die Datenübertragung von seperaten Computer identifizieren konnte.
News Redaktion am 28.08.2006, 13:06 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
AN.ON, der Anonymisierungsdienst des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und der Uni Dresden gerät weiter unter Druck. Nach Wunsch einiger Ministerien soll der Anonymiser in Zukunft Verbindungsdaten speichern. "Irgendeine Art von Vorratsdatenspeicherung" für Anonymisierungsdienste war Inhalt von Gesprächen, das am Freitag zwischen Politik und Datenschützern stattfand. AN.ON anonymisiert unter anderem über den Java Anon Proxy JAP, welchen die TU Dresden entwickelte.
News Redaktion am 23.08.2006, 11:08 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Uwe Döring, Justizminister Schleswig Holsteins, fordert das Ende des Anonymisierdienstes AN.ON und dem dazugehörigen Java Anon-Proxy JAP. Das schnelle Erfassen von Informationen werde mit den Programmen "geradezu verhindert", bemerkte der Politiker im Rahmen des allgemeinen Kampfs gegen Terror. AN.ON sei eine "Einladung an Kriminelle etwa im Bereich Kinderpornografie, und an Terroristen, sich dieser Sache zu bedienen."
News Redaktion am 17.02.2006, 14:34 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
JAP soll weiterhin kostenfrei bleiben
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.