
Lars Sobiraj am 29.03.2012, 19:13 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) erhielt aufgrund von beleidigenden Kommentaren auf seinem Blog kürzlich Post von der Berliner Polizei. Jemand habe Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Man erfragt bis zum 6. April die Anmeldedaten der User "Cora be, Noodles, Robert H, Anonym (und) Lol".
Lars Sobiraj am 13.03.2012, 21:07 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Die Umsetzung des geplanten Warnhinweismodells wird nächsten Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Zugelassen zum "Wirtschaftsdialog" des Bundeswirtschaftsministeriums sind lediglich Vertreter der Content-Industrie, Internet-Provider und Politiker. Verbraucherschützer oder Vertreter der Netzgemeinschaft sind dort trotz mehrfacher Anfrage des AK Zensur nicht erwünscht.
Lars Sobiraj am 19.02.2011, 11:52 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Anfang der Woche hat der Geschäftsführende Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Papier zusammen mit der regierenden französischen Partei UMP verabschiedet. Darin bringt man die gemeinsame Forderung zum Ausdruck, dass hilfsweise auch Internetsperren möglich sein müssen.
News Redaktion am 13.07.2009, 17:35 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Das umstrittene Netzsperren-Gesetz muss nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat noch von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet werden. Grund genug für den Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur), sich mit einem Appell an Köhler zu wenden.
News Redaktion am 09.04.2009, 22:44 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Eine Wikipedia-Nutzerin droht den Betreibern des "Assoziations-Blasters" mit Abmahnung, da angeblich unberechtigterweise Bildmaterial genutzt wurde. Die betreffenden Bilder sind inzwischen alle offline.
News Redaktion am 12.03.2009, 17:31 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Dreht sich das BMI das Recht wie es ihnen gerade passt? Der Stuttgarter Kommunikations-Designer Alvar Freude bekam gestern per anonymer Briefpost eine Stellungnahme des Bundesinnenministeriums zugestellt. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Online-Durchsuchung wird darin völlig ad absurdum geführt. Es gäbe demnach kein Fernmeldegeheimnis im Internet, dies gelte grundsätzlich nur bei bestimmten Formen der Kommunikation. Jegliche Internet-Sperren sind daher als legal zu betrachten. Die Probleme bei der praktischen Durchführung der Sperren sind dabei noch überhaupt nicht behandelt worden.
News Redaktion am 24.04.2006, 14:31 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Fall sei durchaus eine Ausnahme, stellte das Gericht klar, nachdem es die Revision wegen verbotener Links auf Naziseiten auf dem Satireprojekt FreedomFone abgelehnt hatte. Netzaktivist Alvar Freude wurde freigesprochen: unter anderem wegen des "beeindruckenden Kontexts" der an sich verbotenen Links.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.