
Klaus Müller am 08.09.2010, 14:03 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Im Rechtsstreit des Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) gegen die Logistep AG ist es heute zu einer juristischen Niederlage für das Anti-Piraterie-Unternehmen gekommen.
Klaus Müller am 07.09.2010, 21:14 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Am morgigen Mittwoch wird sich das Schweizer Bundesgericht in Lausanne mit der Klage des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten gegen die Piratenjäger der Logistep AG beschäftigen. Dieser wirft dem Unternehmen vor, durch seine Tätigkeit die Persönlichkeitsrechte der ermittelten Anschlussinhaber zu verletzen.
News Redaktion am 10.06.2009, 16:33 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hatte vor einigen Monaten eine Empfehlung an das Anti-Piraterie Unternehmen Logistep AG ausgesprochen, die Datenerhebung und -Verarbeitung zu unterlassen. Nach einer Absage seitens der Logistep AG reichte der EDÖB seine Empfehlung zur Entscheidung an das Schweizer Bundesverwaltungsgericht weiter.
News Redaktion am 29.06.2008, 15:46 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Von den letzten Deckeln beeinflusst, versuchen wir die heutige Abrechnung mit der Woche etwas fuchsiger zu gestalten. Die Woche hielt schließlich wieder mehr als ausreichend Material zum Kopf schüttel und "die Wand hochgehen" bereit.
News Redaktion am 24.06.2008, 12:36 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) ist der Datenschutz- und Informationsfreiheitsbeauftragte für die Schweiz mit Amtssitz in Bern. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Aufsicht über Bundesorgane, Unternehmen und Privatpersonen. In diesem Rahmen kritisierte der EDÖB Hanspeter Thür zu Beginn diesen Jahres das Vorgehen von Logistep, insbesondere wie das Unternehmen Filesharer im Auftrag Dritter verfolgt. Bislang gab es in der Schweiz diesbezüglich keine einheitliche Rechtsprechung, inwiefern die Sammlung von IP-Adressen der Peer-To-Peer Nutzer mit dem Fernmeldegeheimnis vereinbar ist. Deswegen forderte der EDÖB die Logistep AG auf, ihre "Datenerhebungen" vorerst einzustellen. Dieser Aufforderung kam das Unternehmen nicht nach, weshalb Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht wurde. Zum konkreten Vorwurf und dem anstehenden Verfahren im Gespräch, Daniel Menna, Pressesprecher des EDÖB.
News Redaktion am 25.01.2008, 13:07 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Die Firma Logistep, die sich mit der Verfolgung von Raubkopierern beschäftigt, ist im Nachbarland Schweiz vor wenigen Tagen unter Beschuss geraten. Laut dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) Hanspeter Thür verstößt das Sammeln von IP-Adressen von Filesharern in Peer-to-Peer-Netzwerken gegen das Schweizer Datenschutzgesetz. Binnen 30 Tagen muss Logistep nun den EDÖB darüber informieren, ob sie seinen Empfehlungen bezüglich der Wahrung der Privatsphäre der Filesharer zukünftig nachkommen.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.