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13. April 2008
Tagoo, Songza, SkreemR MP3-Suchmaschinen erleben AufschwungEine immer härtere Gangart gegen Nutzer von P2P-Tauschbörsen, die urheberrechtlich geschütztes Material tauschen, lässt diese auf alternative Methoden ausweichen. Während es dabei einige sehr gängige Wege gibt, führen Suchmaschinen, die direkt nach MP3s suchen, bis dato immer noch ein (scheinbares) Schattendasein. Über Suchmaschinen wie Tagoo.ru, Baidu, Songza oder SkreemR lässt sich bequem nach Eingabe des Interpreten bzw. des Titels Zugriff auf deren gigantisches Musikarchiv nehmen, welches teils sogar bisher unveröffentlichte Tracks enthält. Diese Angebote sind in Deutschland bereits sehr beliebt, obwohl deren Angebot genauso illegal ist, wie die Verwendung einer Tauschbörse, um an urheberrechtlich geschützte Materialien zu gelangen. Einige Stimmen behaupten, dass das Musikarchiv bis zu 30 Millionen Tracks umfassen würde. Diese lagern zumeist auf offenen Server, verteilt über den gesamten Erdball. Erfreut dürften die einschlägigen Interessensverbände darüber nicht sein, doch ein Handlungsbedarf scheint noch in weiter Ferne:
So lautet die klare Ansage von Stefan Michalk, dem Geschäftsführer des Deutschen Bundesverbandes der Musikindustrie. Deren Schwerpunkte liegen ja bekanntlich in völlig anderen Spähren. Eine Feststellung bleibt jedoch am Schluss. Obwohl das Herunterladen eines Tracks über diese Suchmaschinen genauso bequem und simpel ist, wie mit einer Tauschbörse, wird es dadurch nicht legaler. Anwalt Josef Limper warnte: "Das Herunterladen von offensichtlich rechtswidrig hergestellten Dateien kann zivilrechtliche Folgen haben." Dass dies der Fall sein wird, ist jedem klar. Die Frage ist nur, ab wann diese Portale auch für die "Filesharing-Jäger" interessant werden. (Bericht: Firebird77) Verwandte News
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