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17. Juni 2008
Sturm-Wurm Wirbt für Arzneimittel-VersandDer Sturm-Wurm hat in der letzten Zeit sein Potenzial um ein Vielfaches vergrößern können. Über sage und schreibe 1,7 Millionen Drohnen soll das Botnetz verfügen. Eine lukrative Einnahmequelle ist natürlich auch bei Botnetzen das Geschäft mit der Werbung. Und so scheint der Deal mit einem unseriösen Arzeimittel-Versand zustande gekommen zu sein. Einen regelrechten Boom hat der Sturm-Wurm in letzter Zeit erleben dürfen. Mehr und mehr Rechner stehen weltweit unter der Kontrolle des Betreibers. Und da auch hier primär Geld verdient werden soll, wurden größere Werbe-Deals abgeschlossen. Günstige Preise und eine gigantische Wirkung der wohl zumeist gefälschten Markenmedikamente werden in der elektronischen Post angepriesen. Hauptsächlich handelt es sich um Potenz fördernde Mittel. Was könnte ein besseres Medium zum Verteilen von Spam-Emails als ein Botnetz sein? Die Technik, die unter der Haube des Wurms steckt, ist auf einem äußerst aktuellen Stand und bedient sich der dezentralen Peer-To-Peer Technologie. Durch die dezentrale Auslegung des Netzwerks reicht es nicht, lediglich die Verwaltungsserver zu deaktivieren. Und wer das Netzwerk etwas genauer unter die Lupe nehmen will, muss damit rechnen, dass er als Antwort eine DoS-Attacke (Denial of Service) erhält. Nicht alle aber viele der gängigen Virenscanner erkennen den Schädling mit einer hohen Wahrscheinlichkeit. Die Köpfe hinter dem Netzwerk hat man nach Angaben von (via pcwelt.de) Verwandte News
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