gulli: Studie: Ärmere Haushalte bevorzugen iPhone

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31. Oktober 2008

Studie Ärmere Haushalte bevorzugen iPhone

Eine Studie von ComScore kommt zu den überraschenden Ergebnis, das gerade ärmere Haushalte (zumindest in den USA) das iPhone gegenüber anderen Multimedia-Geräten bevorzugen würden. Das Hauptargument: durch das iPhone hätte man viele unterschiedliche Geräte und Services in einem und würde unterm Strich doch Kosten einsparen können.

Das Phänomen, das hier am Werk ist, wird in der Zusammenfassung der Studie mit folgenden Worten auf den Punkt gebracht: "Das iPhone hat die Art und Weise verändert, wie die Welt über Kommunikation und persönliche Produktivität denkt: E-Mail, Webbrowsing, Unterhaltung, geolokale Anwendungen, sowie Social Networking - alles ist mit dem iPhone möglich.

ComScore ließ das Nutzerverhalten von iPhone-Anwendern untersuchen. Dabei haben sie etwas überraschend festgestellt, dass 43 Prozent der iPhone Nutzer, zumindest im Bereich der USA, ein jährliches Einkommen von unter 100.000 Dollar haben. Das stärkste Wachstum konnte man in der Gruppe ausmachen, die deutlich weniger als das Durchschnittseinkommen im Jahr verdienen. Dieses sei vor allem mit der Veröffentlichung durch das iPhone 3G besonders signifikant geworden.

Der Marktanteil des iPhones ist insgesamt um 21 Prozent gestiegen, wobei 16 Prozent der 3G Nutzer weniger als 25.000 Dollar im Jahr verdienen, und 48 Prozent zwischen 25.000 und 50.000 Dollar jährlich. Damit befindet sich vor allem ein Großteil neuer 3G-Nutzer finanziell deutlich unter dem amerikanischen Durchschnittseinkommen.

iphone, 3g, Kosten, EinkommenDer Autor der Studie, Jen Wu, kommentierte das Ergebnis: "Ein Gerät, welches 200 Dollar kostet, zuzüglich 70 Dollar für Verbindungsgebühren scheint ein wenig extravagant für ärmere Haushalte zu sein. Betrachet man allerdings die Kosten, die man einsparen kann, dann macht dieses Vorgehen mehr als Sinn. Denn man spart die Kosten für unterschiedliche Geräte in Verbindung mit extra Services, die insgesamt anfallen würden. Das iPhone ist von einem Luxusgerät zu einem praktischen und universellen Kommunikations- und Unterhaltungsmedium geworden."

Interessanterweise kostet die Studie "All about iPhone" selbst mehrere Tausend Euro. Man kann das gute Stück online für 3950 Euro erwerben. (020200)

(via Macnotes)

Bild links: Wag dich, trag mich. Bildquelle: TravelBlog, thx!

  • Zitat: Zitat von psyspy  lob an apples marketing abteilung jep , marketing regiert, und das reicht

  • Der Eee PC kann auch alles und kostet weniger ...

    Sassanid am 02.11.2008 16:39
  • Zitat: Zitat von WieBehindert  Kredite? Schulden? Noch nie was von gehört? Leider haben die armen Menschen hier nunmal oft keinen klaren Verstand. Bei denen zählt eben nurnoch das Statussymbol weil sie sonst nichts mehr haben. Asozial Ganz tolle Logik. Jetzt brauchen also alle armen Leute Statussymbole "weil sie sonst nichts mehr haben". [Sarkasmus] Ach ich LIEBE junge Mernschen wie dich, ...

  • Völlig unabhängig von dem Inhalt der Studie frage ich mich, warum wird diese News (?) in Form eine Pressemitteilung - schlichter kann auch dpa nicht sein - unkommentiert und ohne jegliche Analyse eigentlich im g:b veröffentlicht? Bunte, inhaltsleere Statistiken sind sonst eher im Focus zu finden. Ich finde, dem sogenannten 'Gulli-Newsredakteur' hätte eine Analyse und ein Kommentar dieser Meldung gut angestanden. Was kommt jetzt rüber? Arme ...

    zwo-elf am 02.11.2008 20:24
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