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08. Juni 2005
Studie 63% der Arbeitgeber wollen Mails ihrer Mitarbeiter mitlesenAnstellung von Mail-Überwachern geplant oder bereits umgesetzt Die Privatsphäre am Arbeitsplatz ist in Zeiten wachsender Job-Unsicherheit nur noch schwer einzufordern. Entsprechend normal scheint die Überwachnung auch privater Emails am Arbeitsplatz inzwischen zu sein. Eine Umfrage der Mailsecurity-Firma Proofpoint ergab nun, dass 63% der Entscheidungsträger in US-Unternehmen entweder bereits Angestellte beschäftigen, die die ausgehenden Mails der Mitarbeiter lesen, oder die Anstellung entsprechender Überwacher planen. Die Zahlen verwundern - eine Überwachung der ausgehenden Mails sollte angesichts der Möglichkeiten von Webmailern an sich wenig zweckmäßig sein, offenbar wird jedoch die Geschäftsadresse durchaus auch für Zwecke der Industriespionage verwendet - unverschlüsselt. Die Überwachung am Arbeitsplatz nimmt damit fröhlich weiter zu - und weiteres Aufrüsten dürfte angesichts der vielfältigen Möglichkeiten des Datenschmuggels zu erwarten sein. Denn gegen USB-Sticks hilft auch Mailüberwachung nicht mehr viel. Verwandte News
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