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01. Juli 2008
Streitgespräch Abmahner vs. Abgemahnte Vertreter der Abgemahnten ziehen ein FazitVor einer Weile berichteten wir über ein Gespräch, welches zwischen Vertretern von Abgemahnten sowie Abmahnern geführt wurde. Dieses Gespräch war das Erste nach langer Zeit, in welchem sachlich über die Standpunkte beider Seiten diskutiert wurde. Stefan Herwig hatte sich bereits zu dem Gespräch als Vertreter der Abmahner geäußert, nun ziehen auch Vertreter der Abgemahnten ein Resumee. Steffen Heintsch bringt das Streitgespräch ebenso wie Herr Herwig auf den Punkt: Außer Gulli:News ist es niemanden wert, dieses Gespräch mit nur einer Silbe zu erwähnen. Verständlich. Wenn Frank Lüngen und Fred-Olaf Neiße sich geprügelt hätten, würden die Printmedien sich überschlagen mit der Berichterstattung. Aber was keine Quote bringt, ist nicht von Bedeutung. Auch seitens der Medienindustrie ist kein weiteres Interesse vorhanden. Hier unverständlich, da ein Dialog ja auch im Interesse der Urheber wäre. Man muss sich fragen, sind die Umsatzeinbußen durch "Raubkopierer" ein Märchen zum Ablenken eigen verschuldeter Fehler oder hat die Medienindustrie gar kein Interesse an einem Dialog. Denn mit der Abmahnung lässt sich doch schnelles Geld verdienen. Aber wie wollen die Majors ihren Aktionären erklären, dass trotz Rückgang der illegalen Kopien sich der Umsatz nicht erhöht. Wer jetzt nicht kauft - kauft dann auch nicht!" Ein Fazit, welches man ebenso respektieren muss, wie die Äußerungen von Herrn Herwig. Vielleicht gelangt man auf beiden Seiten irgendwann zu einer akzeptablen Einigung. Verwandte News
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Dass die Künstler ihr Geld bekommen sollen ist selbstverständlich. Denn die haben etwas produziert, das dem einen oder anderen Freude bereitet. Aber warum soll über 90% der Einnahmen ein Rechteinhaber kassieren, der nichts Produktives dazu beigetragen hat? Na gut, in den 90% ist noch der Vertrieb für die CDs enthalten. Den brauchen wir aber in Zeiten des Internets auch nicht mehr. Die ganze Rechteverwertung gehört abgeschafft. Der ... Moses am 01.07.2008 23:10
Es ist immer wieder das gleiche Spiel mit der Musikindustrie. Schaun wir mal in die Geschichte.. Es begab sich in den 20iger Jahren. Der Rundfunk kam ins Spiel. Nun bekam jeder Haushalt kostenlos Musik geliefert. Die Menschen mussten nicht mehr Tonträger kaufen. Was machte die MI? Klar, sie bekämpfte den Rundfunk bis aufs Blut, statt die Technik als neuen Vorteil zu sehen. Fazit, der Umsatz fiel ins Bodenlose. Aber aufhalten konnte die MI ... Loddafnir am 01.07.2008 23:19
Zitat: Leider zeichnet sich ab, dass seit der Veröffentlichung des gesamten Streitgespräches kein Interesse von Seiten der Medienindustrie oder der Printmedien besteht, den Inhalt zu publizieren. Ist auch besser so. Die Abgemahntenfraktion hat sich zum Horst gemacht, mehr nicht. Kaum richtige Argumente, dann noch soviele Ich-hab-das-mal-gelesen-Fakten, die nun wirklich mehrfach von seriösen Quellen ... jkp am 01.07.2008 23:50
Zitat: Man muss sich fragen, sind die Umsatzeinbußen durch "Raubkopierer" ein Märchen zum Ablenken eigen verschuldeter Fehler oder hat die Medienindustrie gar kein Interesse an einem Dialog. Denn mit der Abmahnung lässt sich doch schnelles Geld verdienen. Aber wie wollen die Majors ihren Aktionären erklären, dass trotz Rückgang der illegalen Kopien sich der Umsatz nicht erhöht. Wer jetzt nicht kauft - kauft dann auch ... terminator2k2 am 02.07.2008 07:40
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