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19. Oktober 2007
Stern-TV IFPI versuchte Auftritt von Staatsanwalt Wiedemann zu verhindernDass sie in der ersten Sendung Stern-TVs zum Thema Filesharing eher schlecht wegkam, hatte der Musikindustrie offenbar mehr Bauchschmerzen bereitet als gedacht. Für die zweite Sendung wollte die IFPI den Besuch von StA Wiedemann verhindern, der Filesharing als Bagatelldelikt betrachtet. Als dies scheiterte, forderte sie (erfolglos) die Entsendung eines eigenen Vertreters in die zweite Sendung. Wiedemann diskutierte anschließend mit Filesharer-Anwalt Solmecke und dem Sicherheitsexperten Sebastian Schreiber. Ein Vertreter der IFPI war nicht geladen. Der Verband versuchte, den Auftritt von Staatsanwalt Wiedemann zu verhindern, seine Vorgesetzten genehmigten dennoch Der "Das Verhalten zeigt, wie blank die Nerven bei den Tonträgerherstellern in Deutschland mittlerweile liegen. Letztlich sollte die aktuelle Berichterstattung doch ganz im Sinne der Tonträgerhersteller sein. Vielen Eltern wird erst jetzt bewusst, dass Filesharing illegal ist und sie sich damit der Gefahr einer Abmahnung aussetzen. Offenbar sah das die IFPI anders. Den Vorwurf muss sich die Industrie indessen gefallen lassen, dass sie sich des öfteren als ernstzunehmenden Gesprächspartner zu diesem Thema mehr oder minder disqualifiziert hat. Unbelegbare "Schadenssummen", ein unglaubliches Beharrungsvermögen in veralteten Denkmustern und Verweigerung gegenüber neuen Medien und Vertriebskanälen empfahl die Industrie nicht gerade als zeitgemäßen Diskussionspartner. Nichtsdestotrotz beherrschten die Horrormeldungen der Labels zur Kopiermaschine Internet lange Zeit die etablierten Medien. Dass die Gegenseite nun mehr gehört wird, ist nur zu begrüßen. Verwandte News
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Zitat: Zitat von DasFragezeichen Naja, aber RTL kann SternTV auch absetzen oder zu einer ungünstigen Sendezeit ausstrahlen. Außerdem ist der Jauch ja meines Wissens nach zumindest auch bei RTL angestellt und von daher bestehen da schon Zusammenhänge und das wiederum ergibt für RTL schon Möglichkeiten sich scheinbar unabhängige Firmen / Produktionen gefügig zu machen. Aber sind wir einfach mal froh, dass es an den ... amondaro am 22.10.2007 07:17
im übrigen verdient der Anwalt auch nach Streitwert - da kann und ist ihm vermutlich auch ergal, wie vielen Menschen er damit schadet. "Wir wollen damit niemanden in die Ruienen treiben.." Und was war mit der frau aus Amiland die 220.000?! $ zahlen soll? Für mich Persönlich ist das nur ein Vorwand um den Schaden den die selber durch ihre ach so tollen Interpreten wieder auszugleichen. SpicyChicken am 22.10.2007 14:04
Zitat von DasFragezeichen Es wundert mich allerdings schon, dass SternTV keinen Vertreter der IFPI eingeladen hat (kommt vielleicht noch), weil immerhin wird SternTV von RTL ausgestrahlt und RTL wiederum gehört ja zu Bertelsmann und ist ja auch selbst ein Multimediaunternehmen. Zudem ist Bertelsmann Club GmbH ein ordentliches Mitglied bei der ifpi. Von daher wundere ich mich schon. Hallo, ich kann mich noch an Zeiten Erinnern in denen die ... guido39 am 22.10.2007 14:18
Zitat: Zitat von titus_shg Man kriegt die Krise, wenn man mitkriegt, wie die Musikindustrie jetzt schon bis in die Justiz hinein zu manipulieren versucht. Hoffentlich findet bei allen Staatsanwaltschaften langsam mal ein Umdenken statt, verdient hätte die Industrie das schon längst. Es wäre auch mal interessant, zu erfahren, wie die argumentiert haben, um den Auftritt von Wiedemann zu verhindern. MfG ... Pidgin am 22.10.2007 16:11
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