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02. Februar 2006
StarForce Beschwerden über Kopierschutz sind frei erfunden...was zu beweisen wäre Auf sehr innovative Art hat der Kopierschutzhersteller StarForce die Debatte um ihren Kopierschutz beendet: alle Anschuldigungen seien frei erfunden, von Problemen mit der Software könne keine Rede sein - weder die Sicherheitslücken durch die versteckten IDE-Treiber noch die Probleme mit heruntergetakteten IDE-Bussen hätten reale Hintergründe. Der bestechend einfache Beweis: man habe dem User 10.000 Dollar versprochen, der bei StarForce die entsprechenden Mängel vorführen kann, und niemand sei gekommen. Wenig überraschend: schließlich residiert StarForce in Moskau. Auf eigene Kosten mit einem Rechner mit noch vorhandener Garantie einen Kurztrip nach Russland zu machen, um zu demonstrieren, dass eine Kopierschutz-Software den Brenner ausbremst, dürfte auf der To-Do-Liste der meisten User im eher hinteren Mittelfeld zu finden sein. Konsequenterweise ist StarForce nun dazu aufgefordert worden, ihrer eigenen Logik gemäß doch bitte nach London zu fliegen und dort zu demonstrieren, dass die Anschuldigungen falsch seien. Bis dahin müsse jedoch davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen lügt. Denn der DMA-Stepdown existiere ebenso noch wie der ermöglichte Ring 0-Zugriff durch an sich dazu nicht berechtigte Ring 3-Programme (wodurch Programme mit Systemrechten agieren können, die sie nicht haben dürften) und StarForce immer noch nicht mit SCSI- und SATA-Systemen klarkomme und Spiele dadurch unspielbar werden. "Wir bei NGH haben eine Gegenerklärung an Starforce geschickt, in der sie in unsere Büros nach London eingeladen werden und beweisen können, dass unsere Vorwürfe gegenstandslos sind", so der Kommentar bei digg. Bislang weigere sich StarForce jedoch, die Gruppe auch nur zur Kenntnis zu nehmen, obgleich sie einige Fixe gegen SF-induzierte Probleme publiziert hatten, die StarForce nicht einmal selbst liefern konnte. Verwandte News
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