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25. November 2007
Störsender gegen Handys in allen Gefängnissen von NRW geplantDer Mobilfunkverkehr in Gefängnissen soll nach den Plänen der NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) dauerhaft lahmgelegt werden. Man bereitet den Einbau von Handy-Störsendern in allen 37 nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten vor. Dies wird die WAZ in ihrer morgigen Montagsausgabe berichten. BITKOM gegen den Einsatz von Handy-Störsendern ausgesprochen. Diese könnten räumlich schlecht begrenzt werden und würden auch den Empfang in der Umgebung negativ beeinflussen. Der baden-würtenbergischen Landesregierung hat man stattdessen strikte Sicherheitskontrollen empfohlen, um den Schmuggel von Mobilfunkgeräten zu verhindern. Problematisch wäre auch, Notrufe könnten nicht mehr abgesetzt werden.Der WAZ-Kommentator Christoph Meinerz spricht sich uneingeschränkt für diese Methode zur präventiven Verbrechensbekämpfung aus. Seiner Meinung wäre es ein Fehler, wenn sich die Justiz nicht diese Technik zu Nutze machen würde. Er geht aber noch einen Schritt weiter: Er stellt sogar den Einsatz von Handy-Blockern in anderen Teilen des öffentlichen Lebens wie in Kinos, Cafés, Bussen oder in der Bahn zur Diskussion.
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