gullinews am Sonntag, 19.10.2008 16:27 Uhr
Oft versuchen Pädophile, sich als unschuldige Jugendliche ausgebend, Kontakte mit scheinbar Gleichaltrigen zu knüpfen. Nun hat es sich eine Gruppe von Wissenschaftlern zum Ziel gesetzt, dem Kollektiv von Straftätern bei diesem Vorgehen einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Die Technologie soll die angewandte Sprache und die Schreibweise des verdächtigten Straftäters analysieren, um herauszufinden, ob sich ein Erwachsener als Kind maskiert hat.
Das auch als "Project Isis" bekannte Modell soll ebenso im System des Verdächtigen typisch verwendete Schlüsselbegriffe von Pädophilen herausfiltern, wie bespielsweise die Dateinamen im Medienarchiv, um weitere Anhaltspunkte sicherzustellen.
Professor Awais Rashid von der Lancaster Universität, sprach von einer künstlichen Intelligenz des Programms und betonte, dass es mit vielen wissenschaftlichen Algorithmen funktioniere. Das Suchverhalten der Verdächtigen im Filesharing-Netzwerk und in Online-Suchmaschinen soll durch genauste Analyse erkennen, ob es sich wirklich um einen Straftäter handelt. Zu diesem Themenbereich sagt er folgendes: "Ein unerfahrenes Auge kann sogar mit größter Anstrengung nicht die Absichten der vermeintlich unschuldigen Suchanfragen ermitteln. Mit unserem Analyseverfahren jedoch wird es uns gelingen, jede Art von Onlineverhalten auf genauste Weise nachzuvollziehen." Rashids Aussagen zufolge sei somit eine einwandfreie Funktionalität der Spyware gewährleistet.
Mit Sicherheit finden viele konservative Köpfe dieses Modell mustergültig. In diesem Fall darf man jedoch nicht außer Acht lassen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit viele unschuldige Internetuser geben wird, die durch falsche Verdächtigungen zu Unrecht monatelang überwacht werden. (Buddy09)
(via telegraph.co.uk , thx!)
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KillerBoost am 22.10.2008 14:44:14: |
Chronoton am 22.10.2008 14:51:34: |
titus_shg am 22.10.2008 14:55:42: |