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13. März 2007
Spürhunde für Raubkopien Die unendliche Geschichte von Lucky und FloNachdem in Großbritannien zum ersten Mal Spürhunde zum Erschnüffeln von DVD-Kopien eingesetzt wurden, wurde einige Zeit später Dubai zum ersten Land, in dem Spürhunde zum Erschnüffeln von DVD-Kopien eingesetzt wurden. Malaysia ist nun ebenfalls das erste Land, in dem Spürhunde zum Erschnüffeln von DVD-Kopien eingesetzt werden, und langsam muss man sich Gedanken machen, was die Storys um die beiden Labradorhunde "Lucky" und "Flo" denn nun bezwecken sollen. Denn langsam wirds peinlich: der Präsident der arabischen Antipiraterie-Union Scott Butler pries den Einsatz der beiden Hunde in Dubai bereits als Weltpremiere der Raubkopierschnüffler, obgleich sie ihre Laufbahn in London bei FedEx begannen. Dem schließt sich nun der malaysische Handelsminister Shafie Apdal an, nur etwas später und, nun, eben in Malaysia: "Die Ankunft und der Einsatz von Lucky und Flo wird Malaysia zum ersten Land machen, in dem die Fähigkeiten von Hunden im Aufspüren versteckter optischer Speichermedien in Frachtgütern getestet wird." So das unsinnige Statement angesichts der Welttournee, auf die die beiden Hunde schon seit einiger Zeit geschickt wurden, und Reuters druckt es klaglos ab. Immerhin, inzwischen besteht Klarheit darüber, dass die beiden Hündinnen nicht in der Lage sind, legitime von illegalen Kopien unterscheiden zu können. Die MPAA kündigte bereits letztes Jahr an, die beiden Hunde weltweit nach Kopien schnüffeln zu lassen. Man darf also noch darauf warten, bis die USA oder Mexiko ebenfalls zum ersten Land werden, in dem jemals Hunde zum Aufspüren von Mordkopien eingesetzt wurden. Mit Sequels hat die Filmindustrie ja bereits häufiger gute Erfahrungen gemacht, insofern ist in der unendlichen Geschichte um Lucky und Flo durchaus eine gewisse Logik erkennbar. Nur dass sich die Story einer Sequel von der des Vorgängers unterscheiden sollte, hat in Hollywood offenbar noch nicht jeder begriffen. Verwandte News
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