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01. Juni 2007

Spreeblick Twittern von der G8-Demo

Wenn sich die Führer der freien Welt treffen, müssen sie naturgemäß die Freiheiten ihrer Untergebenen massiv beschneiden. Wer Demokratiegegner und wer -verteidiger ist, wird immer unklarer, je näher der Gipfel rückt - klar wird indessen, dass die Live-Berichterstattung wohl umfassend sein wird: Premiere eines wirklich praktischen Twitter-Einsatzes?

externer Link in neuem Fenster folgtTwitter, letzter Hype der Web2.0-Ära, ermöglicht das Bloggen via Handy und SMS. Gelegentlich verhöhnt als Nachrichtenkanal für Befindlichkeiten, die niemanden interessieren, hat Spreeblick eine nützliche Anwendung des Dienstes ins Leben gerufen: Live-Berichterstattung vom G8-Protest in Heiligendamm, via SMS oder Sprachnachricht.

Unter externer Link in neuem Fenster folgtspreeblick.com/g8/ kann im Kürze von den G8-Demonstrationen getwittert werden, ebenso können Sprachberichte hinterlassen werden, die als mp3 auf der Seite angeboten werden. Alle Beiträge können kommentiert werden. Ob es eine Bildberichterstattung gibt, ist noch nicht entschieden, sicher sei jedoch, dass der Dienst Tage vor den eigentlichen Demonstrationen bereits voll verfügbar sein soll.

In Zeiten des Bürgerjournalismus ist inzwischen weit besser gewährleistet, dass Berichterstattung gerade von umstrittenen Ereignissen auch aus alternativen Quellen erfolgt. Zeitverzögert, gelegentlich - das Bild- und Textmaterial muss ja erst ins Netz. Mit der Liveberichterstattung via Handy wird der Prozess nochmals schneller und einfacher - das Handy hat man dabei, das Netz ist verfügbar.

Auch wenn davon ausgegangen wird, dass der Handyverkehr um Heiligendamm und an anderen Protestorten per externer Link in neuem Fenster folgtIMSI-Catcher überwacht wird, ist die Plattform sicher nützlich für eine schnelle und ausgewogene Berichterstattung von den Demonstrationen. Schließlich sind die getwitterten Inhalte ohnehin zur Publikation gedacht.

  • 11 Kommentare zum Artikel
  • Zitat: Zitat von Lord_Alamut ...und was willst du damit sagen? Man soll schon mal die clowns vorsorglich verprügeln, sie könnten ja durchdrehen? Hab ich was von vorsorglichem Verprügeln geschrieben? Ich denke nicht. Ich weiß ja nicht ob du jemals auf einer Demo dabei gewesen bist, aber die Spinner, die mit der Gewalt anfangen.....die sollten von beiden Seiten verprügelt werden. Immer die selben ...

    smartphoenix am 04.06.2007 10:22
  • Ja ich war auf "Demos" oder wie ich es nenne: organisierte spaziergänge... Ändert nichts an der tatsache: die leute die den stress anfangen werden sich sicher nicht beschweren, dass sie dafür auch was zurück bekommen. Egal ob schwarzer, grüner oder rosa block. Man muss auch nicht zuerst anfangen indem einer schiesst/wirft. Bestimmt warst du auch schon mal in einer "grünen gasse". Passiert etwas in einer solch gedrängten ...

    Lord_Alamut am 04.06.2007 10:43
  • Passend eben gefunden: http://de.indymedia.org/2007/06/180117.shtml

    Lord_Alamut am 04.06.2007 17:43
  • Zitat: aber die Spinner, die mit der Gewalt anfangen.....die sollten von beiden Seiten verprügelt werden. Das würd ich unterschreiben. Vielleicht nicht die eigentliche Tat ansich aber die Ideee, solche Leute von beiden Seiten unmöglich zu machen. Wenn man bei einer friedlichen Demo schon als Telnehmer plötzlich vermumte steinewerfer sieht, müsste man sich nur selbst dagagen wehren. Je nach Organisatorischen ...

    Chummer am 04.06.2007 20:37
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